ProWal hat seine Rundreise mit einem Deutsch-Schweizer Team durch die Ukraine beendet. Trotz widrigen Wetterverhältnissen bei Temperaturen von z. T. über 30° C Minus konnte das Team seine geplante Reise durch die Ukraine durchführen. Bei mehreren Delfinarien-Inspektionen konnten unvorstellbare Zustände dokumentiert werden. Vor Ort konnte das ProWal-Team gar eine endgültige Schließung eines Delfinariums in Yalta auf der Krim erreichen! Dem stellvertretenden Umweltminister konnten bei einem persönlichen Treffen in Kiew mehrere Zusagen zum Schutz der Delfine abgerungen werden, da sich in mehreren Delfinarien auch Delfine aus Japan aufhalten und viele Delfinarien illegal betrieben werden. Eine längerfristige Zusammenarbeit wurde vereinbart. Missstände sollen beseitigt werden, das Fangverbot für wildgefangene Delfine im Schwarzen Meer soll verlängert werden und gar ein Importverbot für Delfine und Beluga-Wale scheint möglich zu sein, was das Aus für alle 15 ukrainische Delfinarien bedeuten würde, denn die Zucht in diesen Anlagen ist nicht nachhaltig (10 Geburten in 15 Jahren). Viele Ukrainer sind sehr delfinfreundlich und lehnen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen ab. Die Delfinarien waren auch nicht besonders gut besucht. Bei einer Vorstellung in Donezk gab es trotz 600 Sitzplätzen nur 14 zahlende Besucher. ProWal traf auf seiner Rundreise mehrere Biologen und örtliche Tierschutzaktivisten, die sich ebenfalls für die Schließung der Delfinarien einsetzen. Eine zukünftige Zusammenarbeit wurde vereinbart.
ProWal konnte sich über die massenhaften landesweiten Hundetötungen in der Ukraine erkundigen. Es konnte allerdings nicht bestätigt werden, dass der Staat diese veranlasst hat. Durch Privatpersonen kam es in der Vergangenheit zu Tötungen von Hunden und Katzen. Der Einsatz von fahrenden Krematorien, die lebend Tiere verbrennen, wurde ProWal in einem einzigen Fall in der Nähe von Kiew bestätigt. Straßenhunde gibt es in jeder Stadt, die ProWal besuchte. Die Bewohner sind sehr tierfreundlich und füttern die Tiere. Oftmals konnte beobachtet werden, wie Passanten mitgebrachtes Futter verteilten. Die Tiere werden auch von den Bewohnern in Privatwohnungen vorrübergehend aufgenommen und versorgt.
Das ProWal-Team besuchte mehrere Tierauffangstationen. Eine private Einrichtung (Donezk – 600 Hunde), die von reichen Geschäftsleuten unterstützt wird, machte einen guten Eindruck. Futterspenden waren nicht notwendig, da genügend Futter vorhanden war. Auch große Supermarktketten spenden regelmäßig Futter. Die Straßenhunde werden aufgenommen, kastriert, gechipt, registriert und mit gelben Ohrmarken markiert, bevor sie wieder an die Orte zurückgebracht werden, wo sie eingefangen wurden. Manche Hunde werden auch nach Deutschland vermittelt und auch dorthin gebracht. Es gibt auch private Tierauffangstationen (Kiew - 80 Hunde und 20 Katzen), die noch nie eine Unterstützung erhielten. ProWal konnte die total überfüllte Einrichtung mit Futter für die Tiere unterstützen. Damit die Tiere, darunter auch Hundewelpen, weiterhin warm untergebracht werden können und auch das Futter in großen Töpfen auf einer Feuerstelle im Freien zubereitet werden kann, orderte ProWal eine ganze LKW-Ladung getrocknetes Holz. Mit dankbaren Tränen in den Augen verabschiedete sich die Familie mit dem Versprechen von ProWal, dass man sich gemeinsam für den Bau einer neuen Anlage einsetzen wird.
Einen Zusammenhang mit angeblichen massenhaften Tötungen von Hunden und Katzen im Vorfeld der Fußball-EM in Polen und in der Ukraine konnte ProWal nirgendwo im Land nachweisen.
ProWal bedankt sich bei allen Spendern, die diese Reise und die Hilfen für die Tiere in der Ukraine möglich gemacht haben!
Ein ausführlicher Bericht über die Delfinarien und den Tieren in der Ukraine folgt in Kürze.
20.01.2012 - ProWal aktiv – News zur bevorstehenden Ukraine-Reise
Liebe Tierfreunde,
schon fast sitzen wir auf gepackten Koffern. Ende nächster Woche reisen wir in die Ukraine. Eine etwa 2.500 Kilometer lange Rundreise durch das gesamte Land steht an.
Wir werden einige der 15 ukrainischen Delfinarien besuchen und uns für deren Schließungen einsetzen. Wie wir recherchiert haben, gibt es scheinbar Anlagen, die ohne ausreichende Genehmigungen betrieben werden und die Haltung der Delfine gegen manche Landesgesetze verstoßen. Es gibt eine Genehmigung des Umweltministeriums, dass kranke Delfine gefangen und nach einer Rehabilitationsphase in Delfinarien wieder ausgewildert werden müssen. Dies geschah bisher nur in den seltensten Fällen. Meist wurden gesunde Tiere für Delfinarien gefangen und für rein kommerzielle Interessen ausgebeutet! Als erste ausländische Tierschutzorganisation werden wir uns nicht nur bei den Bürgermeistern der Delfinarienstädte, sondern auch bei der ukrainischen Regierung für die Schließung aller Delfinarien im Land einsetzen. Fordern werden wir auch ein ausnahmsloses Delfin-Importverbot, um dem größten Delfinhändler der Welt, das Walmuseum im japanischen Taiji, einen herben Rückschlag zu versetzen. Die ukrainische Delfinarien-Industrie ist einer der größten Aufkäufer von Delfinen und damit mitverantwortlich für die grausamen Delfintreibjagden in Taiji!
Auch werden wir uns bei der ukrainischen Regierung für die Straßenhunde einsetzen, damit die landesweiten Tötungen umgehend beendet werden und den Tieren eine sichere Zukunft gewährleistet wird. Sehr erfreut sind wir darüber, dass sich schon manche NGOs für die Hunde in der Ukraine engagieren. Der Anfang in manchen Großstädten ist gemacht. Außerhalb der großen Städte kam bisher kaum bis gar keine Unterstützung für die Hunde an. Wir wollen uns dort auch ein Bild der Situationen machen und uns für die Tiere einsetzen. Zudem wollen wir auch tierliebe Menschen besuchen, die sich um die herrenlose Tiere in den verstrahlten Gebieten um den havarierten Atomreaktor Tschernobyl kümmern und diese mit materiellen Dingen, wie Tiernahrung, Medikamenten, etc. unterstützen.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Spender, die unseren Aufrufen nachgekommen sind und für die Hunde in der Ukraine gespendet haben! Alle Spenden, die noch bis zum 25.01.12 auf unserem Konto eingehen oder noch per PayPal überwiesen werden, kommen den Hunden in der Ukraine direkt zugute! Wir werden über die Verwendung der Gelder nach der Reise berichten.
Eine große Enttäuschung erlebten wir jetzt schon vor der Reise. Anfang Januar d. J. schrieben wir alle Fußballvereine der 1. und 2. Bundesliga und auch alle Sponsoren der EM 2012 an. Wir wollten diese in die moralische Pflicht nehmen und baten sie, nun endlich auch etwas für die Hunde in der Ukraine zu tun, denn ohne die Fußball EM 2012 hätten die tausendfachen Morde in der Ukraine nicht stattgefunden. Wir boten Ihnen an, dass sie auch örtliche Tierauffangstationen mit materiellen Dingen unterstützen könnten. Der Umfang der Hilfe sei jedem freigestellt. Die Reaktionen waren (bisher) sehr enttäuschend. Wir erhielten Standardabsagen von Coca-Cola, dem FSV Mainz und Borussia Dortmund. Die anderen meldeten sich überhaupt nicht. Eine große Chance, um wenigstens etwas das Image des Fußballsports zu verbessern, wurde damit vertan!
Wir hoffen, dass wir schon von unterwegs aus über unsere Aktionen berichten können und werden dies sehr ausführlich nach der Ukrainereise tun.
Euer Team von ProWal
Andreas Morlok
(ProWal-Geschäftsführer)
16.01.12 - Klasse - es geht weiter in die richtige Richtung! - Wir freuen uns, eine weitere positive Nachricht über die Delfinarien in der Ukraine zu verkünden! Der Betrieb des Delfin-Wanderzirkus, der Delfine und Beluga-Wale durch die Ukraine gekarrt hatte, wurde eingestellt! Wir werden uns bei unserem Besuch bei der Ukr. Regierung Ende Januar für ein ständiges Verbot solcher Einrichtungen einsetzen.
13.01.12
News zu den ProWal – Vorort-Aktionen zur Beendigung der Tötungen von Straßenhunden in der gesamten Ukraine und Schließung von 15 Delfinarien in der Ukraine.
Delfine: Wir freuen uns sehr darüber, dass die Regierung der Ukraine ein dreijähriges Fangverbot für Delfine aus dem Schwarzen Meer beschlossen hat! Wir werden uns bei der ukrainischen Regierung dafür bedanken und uns dafür einsetzen, dass dieses Fangverbot nicht nur zeitlich befristet ist, sondern für immer gelten soll.
Hundetötungen: Es gibt weiterhin beunruhigende Berichte aus der Ukraine. Straßenhunde, vor allem im Osten der Ukraine, werden weiterhin getötet und vergiftet. Ein Kind kam vor kurzem in Kontakt mit dem Gift und hat zum Glück überlebt. Wir werden uns auch für ein Verbot dieser Gifte einsetzen. In Kiew soll angeblich bei drei Straßenhunden die Tollwut festgestellt worden sein. Wir vermuten, dass dies ein Vorwand ist, um weiterhin Hunde einzufangen und womöglich zu töten.
Bei unserer Rundreise durch die Ukraine planen wir auch einen Abstecher ich das Gebiet um den havarierten Atomreaktor Tschernobyl. Wir werden dort tierliebe Menschen besuchen, die sich um herrenlose Hunde kümmern und diese mit Tierfutter und Medikamenten unterstützen.
Helfen Sie auch mit!
Unterstützen Sie unsere Vorortaktionen mit einer Spende, damit wir vor Ort den Tieren helfen können. Alle Spenden, die bis zum 25.01. auf unserem Konto eingehen, kommen den Hunden in der Ukraine direkt zugute. Da wir als gemeinnützig anerkannt sind, ist Ihre Spende steuerlich absetzbar.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Spendenmöglichkeiten untenstehend
10.01.12
Unser Brief, den wir der Regierung der Ukraine übergeben werden.
AN DIE REGIERUNG DER UKRAINE
ProWal – Protest gegen Hundemord im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine – Importverbot von Delfinen – Schließung aller Delfinarien.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine zehntausende Straßenhunde eingefangen und getötet. Die Tiere werden totgeschlagen, vergiftet, lebend begraben und auch in fahrenden Krematorien mitunter auch lebend verbrannt.
Die Bilder dieser „Säuberungsaktionen“ gingen um die Welt.
Mitte Dezember 2011 gab es in mehr als 15 Städten gleichzeitig Demonstrationen in Deutschland. In vielen Fußballstadien wurden Protestplakate entrollt. „Kein Mord für Sport“ und ähnliches war darauf zu lesen. Bei Facebook organisieren sich immer mehr Mitglieder in vielen verschiedenen Gruppen, die u. a. auch einen Boykott (TV und vor Ort) der Fußball-EM 2012 fordern und sich daran auch beteiligen wollen. Es liegt ein dunkler Schatten auf dem wichtigsten Sport-Event in diesem Jahr, auch weil bis heute die Hundetötungen in der Ukraine fortgesetzt werden.
Die Menschen, ob fußballbegeistert oder nicht, sind empört und der Fußballsport hat einen immensen Imageschaden erlitten.
Was der Weltöffentlichkeit bislang wenig bekannt gemacht wurde ist auch die Tatsache, dass es in der Ukraine mehr als ein Dutzend Anlagen gibt, in denen Delfine und Wale in Gefangenschaft gehalten werden, um rein kommerzielle Ziele zu verfolgen. Die Ukraine importiert und exportiert auch wildgefangene Delfine aus Japan und ist damit mitverantwortlich für die grausamen Treibjagden, Gefangennahmen und Tötungen von Delfinen, welche weltweit verurteilt werden.
ProWal stellt fest:
Delfinarien in der Ukraine:
Die Ukraine trat am 1. Januar 2004 dem Übereinkommen zum Schutz der Wale des Schwarzen Meeres, des Mittelmeeres und der angrenzenden Atlantischen Zonen ACCOBAMS bei. Ziel dieses Abkommens ist der verbesserte Schutz der Wale. Dies soll durch detaillierte Schutzpläne und verbesserte nationale Gesetzgebung in den beteiligten Staaten erreicht werden. Unter anderem sollen der gezielte Fang von Walen verboten und spezielle Schutzgebiete eingerichtet werden.
Geschützte Wale durch ACCOBAMS
Der Große Tümmler steht unter dem Schutz von ACCOBAMS.
In der Ukraine befinden sich mindestens 14 Anlagen, in denen mehr als 60 Delfine und Beluga-Wale in Gefangenschaft gehalten werden. Überwiegend werden die Tiere für kommerzielle Delfin-Shows, Angeboten wie „Schwimmen und Tauchen mit Delfinen“ und der wissenschaftlich nicht als erfolgreich belegbarer Delfintherapie (DAT) eingesetzt. Die Delfin-Therapie birgt zudem eine Verletzungsgefahr für die Patienten. Verletzungen durch Rammattacken seitens der Tiere und gar Todesfälle sind zahlreich dokumentiert. Für die Tiere besteht durch den Kontakt zu Menschen ein tödliches Infektionsrisiko durch übertragene Bakterien.
Die Delfine in den Delfinarien sind Große Tümmler und sind überwiegend Wildfänge, die im Schwarzen Meer gefangen oder aus anderen Ländern, wie Japan, importiert wurden.
Die Ukraine importiert und exportiert Delfine aus Japan und ist damit mitverantwortlich für die Delfintreibjagden in dem Fischerdorf Taiji, bei denen Delfine für die weltweite Delfinarien-Industrie gefangen und für diese nicht verwendbare Tiere abgeschlachtet werden. Nur der Verkauf von schönen Delfinen für Stückpreise von bis zu 150.000,- USD macht die Delfintreibjagd überhaupt lukrativ. Das Fleisch eines toten Delfins wird von den Fischern für 600 USD verkauft. Durch die Entnahmen von Delfinen aus freilebenden Populationen werden diese in ihrem Bestand gefährdet.
In der EU und westlichen Ländern gibt es bei der Bevölkerung eine große Ablehnung gegenüber Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden.
In Großbritannien wurden alle 30 Delfinarien geschlossen. Luxemburg und Kroatien verbietet ebenfalls die Delfinhaltung. In vielen Ländern ist aufgrund der Ablehnung der Bevölkerung, durch die Aufklärungskampagnen von Tierschutzorganisationen und durch den mit einem Oscar prämierten Dokumentarfilm „The Cove“ ein klarer Trend zu Schließungen der Delfinarien feststellbar. In Deutschland z. B. wurden von ehemals neun Delfinarien sechs Anlagen geschlossen. Dieses Jahr schließt ein weiteres Delfinarium in Münster. Neubauten, wie die Einrichtung eines Delfin-Therapie-Zentrums auf der Insel Rügen, können nicht mehr realisiert werden.
Delfine in Gefangenschaft können weder tier- noch artgerecht gehalten werden. Obwohl in Europa schon seit etwa 40 Jahren Delfine in Gefangenschaft gezüchtet werden, gibt es bis heute keine Delfine, die in 3. Generation leben. Die Zucht von Delfinen gilt deshalb in Europa als gescheitert, da sie keine Nachhaltigkeit aufweist.
Die Ukraine strebt die EU-Mitgliedschaft an. In den EU-Mitgliedsstaaten sind Fänge von Delfinen und Importe von wildgefangenen Delfinen verboten.
ProWal fordert:
Delfinarien:
Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen für:
- Ein sofortiges zeitlich unbefristetes Fangverbot für Delfine im Schwarzen Meer. Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Vorgaben von ACCOBAMS.
- Verletzte Delfine, die in Reha-Zentren aufgenommen werden, dürfen nicht mehr kommerziellen Anlagen zugeführt werden und müssen nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden.
- Ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine.
- Entzug der Betriebsgenehmigungen für Delfinarien und die mittelfristige Schließung aller Delfinarien in der Ukraine.
- Die Auswilderung der Delfine und den Rücktransport der Beluga-Wale nach Russland.
- Öffentliche Nachweise der Tätigkeiten.
Hundetötungen
ProWal stellt fest:
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine tausende Straßenhunde illegal eingefangen und inhuman getötet. Die Tiere werden totgeschlagen, vergiftet, lebend begraben und auch in fahrenden Krematorien mitunter auch lebend verbrannt.
Das Ukrainische Tierschutzgesetz, welches das Töten der Hunde verbietet, wird vielerorts ignoriert und nicht eingehalten.
ProWal fordert:
- Die Einhaltung des Tierschutzgesetzes.
- Sofortige Einstellung der Tötungen von Hunden – Gesetzliches Tötungsverbot von Hunden - auch in Tierheimen.
- Prämienzahlungen für Fänge und Tötungen von Hunden verbieten und zu bestrafen.
- Verbot fahrender Krematorien.
- Jede Stadt und Gemeinde muss Tierheime mit ausreichend Platz für die Tiere nach neuestem Standard einrichten und finanzieren. Alle Tierheime müssen mit Heizungen ausgestattet werden. Tierheime müssen in einer Stadt und nicht weit außerhalb errichtet sein, damit sie für die Bevölkerung auch zur Abgabe und auch Adoption von Hunden erreichbar sind.
- Landesweit Chip- und Ausweispflicht für Hunde einführen
- Unbürokratische Unterstützungen aus dem Ausland zulassen. Ausländische Tierärzte sollen überall in der Ukraine in Zusammenarbeit mit örtlichen Tierärzten praktizieren dürfen, um von der Erfahrung bei Kastrationen zu profitieren.
- Landesweite Kastrationsprogramme finanzieren oder Fremdfinanzierungen, z.B. durch ausländische NGOs, zulassen und umsetzen. Kein Aussetzen von Tieren nach wenigen Stunden nach der OP. Humanerer Umgang mit den Tieren und dennoch das Problem mit den Straßentieren zu vermindern.
- Öffentliche Nachweise der Tätigkeiten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch das Töten der Hunde und der Delfinhaltung in Ihrem Land, hat die Ukraine mit einem massiven und weltweiten Imageverlust zu rechnen. Die Auswirkungen auf den Tourismus und auf die Wirtschaft könnten sich verheerend auswirken.
Die Ukraine wird auch nach der Fußball-EM 2012 im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Weitere Sportgroßereignisse, wie die Basketball-EM 2015, werfen schon heute einen weiten und dunklen Schatten voraus.
Ihr Land plant einen EU-Beitritt. Große und viele Voraussetzungen sind dafür erforderlich.
Wir möchten Sie bitten: Handeln Sie jetzt! Gehen Sie auf unsere Forderungen unverzüglich ein und setzen Sie diese umgehend um.
Wir sind gerne dazu bereit, von Ihnen gemachte Fortschritte und Umsetzungen unserer Forderungen, die für uns überprüfbar sind, in unserer weltweiten Medienberichterstattung zu berücksichtigen und Sie dabei zu unterstützen, Ihrem Land zu einem positiveren Image und damit auch zu einem einfacheren Weg in die EU zu verhelfen.
Hochachtungsvoll
Andreas Morlok
Gründer und Geschäftsführer ProWal
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Projekt Walschutzaktionen (ProWal) Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft gUG (haftungsbeschränkt) – St-Nr.: 18158/02431 Amtsgericht Freiburg HR B 704171 Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
ProWal – protest against dog murder in preparation for the European soccer championship of 2012 in the Ukraine – import ban of dolphins – closure of all dolphinaria.
Dear Ladies and Gentlemen
To clean up the Ukraine for the European Soccer Championship 2012, tens of thousands stray dogs are being rounded up and killed. The animals are beaten to death, poisoned, buried alive and to top this they are also burnt alive in transportable crematories.
The photos of this “cleansing-action” were shown around the world.
In the middle of December demonstration were launched in Germany in 15 cities simultaneously. In many soccer stadiums, banners were unfurled “No Murder for Sport” and similar slogans with the same message. More and more members of different groups are organizing on Facebook, who are demanding amongst others a boycott (on TV and locally) of the soccer championship in 2012 and who are willing and ready to participate. This cruelty casts a dark shadow on the most important sports event for this year, because the killing of dogs is still going on in the Ukraine.
People, soccer fans or not, are upset and soccer has been dealt an immense blow in its image.
A little known fact to the public is also that in the Ukraine more than a dozen of establishments exist, where dolphins and whales are being kept in captivity for commercial purposes only. The Ukraine also imports and exports dolphins caught in the wild from Japan and is therefore a guilty party to the cruel drive-hunts and capture and killing of dolphins, which practice is being condemned all over the world.
ProWal reports:
Dolphinaria in the Ukraine:
On January 1st 2004, the Ukraine joined ACCOBAMS, the Agreement for the Protection of whales in the Black Sea, the Mediterranean Sea and the adjoining Atlantic Zones.
The goal of this agreement is being the more effective protection for whales. This was supposed to be effected through more detailed protection measures and improved legislation by the participating countries. For instance, the specialized hunting of whales was supposed to be prohibited and special protected areas to be established.
Following whales are protected by ACCOBAMS
Bottlenosed dolphins are under ACCOBAMS protection.
Following whales are under the protection of this Agreement:
Black Sea
Phocoenidae (porpoises)
phocoena phocoena (Harbor porpoises)
Delphinidae (dolphins)
Tursiops truncatus (Bottlenosed Dolphin)
Delphinus delphis (Common Dolphin)
The Ukraine harbors at least 14 establishments, in which more than 60 dolphins and Beluga whales are kept in captivity. These animals are mainly used for commercial dolphin shows, offered for swimming and diving with dolphins as well as for the “Dolphintherapy”, which is scientifically not deemed successful. Besides, the dolphin therapy rescues an injury danger for the patients. Injuries by attacks from this animals and even deaths are documented numerously. For the animals there exist a deadly infection risk by bacteria transmitted through the contact with people.
The dolphins in these dolphinaria are bottlenosed dolphins and are mainly caught in the wild, either in the Black Sea or imported from other countries like Japan.
The Ukraine imports and exports dolphins from Japan and is, therefore, co-responsible for the drive hunts, which take place in the fishing village Taiji, where dolphins are being caught for the world-wide dolphin trade. Animals that are not suitable for the trade are being slaughtered. Only beautiful animals are sold for a price of $ 150.000, which will make the hunts economical. The meat of a dead dolphin will be sold by the fishermen for $ 600. The hunting of wild dolphin populations will weaken their existence.
In the EU and other western countries there exists a strong negative feeling amongst the population for such establishments where dolphins are kept in captivity.
In Great Britain all 30 dolphinaria were closed down. Luxembourg and Croatia are also prohibiting the keeping of dolphins. In many countries the tendency to close down dolphinaria, following the public’s aversion through informative campaigns of animal protection organizations and through the Oscar-winning documentary film “The Cove”, has been noticeable. In Germany, for instance, six out of nine dolphinaria were closed down. This year another dolphinarium will shut its doors in Münster. New construction like a center for dolphin-therapy on the island of Rügen could not be fulfilled.
Dolphins in captivity cannot be kept according to their needs. Although in Europe dolphins have been bred in captivity for over 40 years, no dynasty has been established for more than two generations. Breeding dolphins is, therefore, deemed unsuccessful in Europe, since there is no record of sustainability.
The Ukraine would like to become a member of the EU. The EU countries prohibit the hunting and import of dolphins caught in the wild.
ProWal demands:
Treatment of whales and dolphins:
Establishing a legislative frame work for:
- An immediate cease of catching dolphins in the Black Sea forever.
Pioneering role in the realization of the requirements of ACCOBAMS
- Injured dolphins, that are being kept in rehabilitation centers, will not be allowed to be used in commercial establishments and should, if possible, be released into the wild.
- Total import prohibition for dolphins and whales into the Ukraine.
- Withdrawal of all licenses for the operation of dolphinaria and the immediate closure of all dolphinaria in the Ukraine.
- The release of the dolphins into the wild and the transport of the Beluga whales back to Russia.
- Public disclosure of such activities.
The killing of dogs
ProWal reports:
In preparation for the European soccer championship of 2012 there are thousands of stray dogs being illegally caught and inhumanely killed. The animals are being clubbed to death, poisoned, buried alive and sometimes burnt alive in traveling crematories.
The Ukrainian animal protection law, which prohibits the killing of dogs, is in many cases ignored and not obeyed.
ProWal demands:
- The adherence to the animal protection laws.
- The immediate cease of all killing of dogs - prohibition of dog killings supported by law - even in animal shelters.
- To prohibit and punish catching and killing of dogs for money.
- Prohibition of traveling crematories.
- town and village must provide and pay for adequate shelters for animals with modern facilities. All shelters shall be equipped with heating. Shelters shall be located within the towns limit and not somewhere outside of town easily accessible for people to drop off or adopt the dogs.
- Establish country-wide licensing or chip-identification for dogs.
- Allowing unbureaucratic support from foreign countries. Foreign veterinarians should be allowed to practise everywhere in the Ukraine in cooperation with local veterinarians to profit from the experience with castrations.
- To establish country-wide neutering programs or financing of such by foreign countries, as for instance through foreign NGO’s. No releasing the animals right after such surgeries. More Human treatment of the animals and still reduce the problem with the strays.
- Public disclosure of such activities.
Dear Ladies and Gentlemen
By allowing the killing of dogs and keeping the dolphinaria operational, the Ukraine will lose an enormous amount of public image. The impact on tourism and the economy might be disastrous.
The Ukraine will even after the EU soccer championship be in the limelight of the world focus. Future major sports events like the Basketball championship of 2015 are already today casting dark shadows.
Your country is planning to join the EU. Many and important preparations are necessary for this event.
We are imploring you: Act now! Acknowledge our demands at once and make them work.
We are willing to take into consideration any progress made by you and any realization of our demands in our worldwide reporting through different media. We will support you to accomplish a more positive image in the world and thereby facilitating your passage into the EU.
Yours faithfully
Andreas Morlok
Founder and CEO from ProWal
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Projekt Walschutzaktionen (ProWal) Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft gUG (haftungsbeschränkt) – St-Nr.: 18158/02431 Amtsgericht Freiburg HR B 704171 Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok
Zwischenstand ProWal-Aktionen in der Ukraine ab Ende Januar – Die Vorbereitungen für die Rundreise durch die Ukraine sind abgeschlossen. Die Besuche bei Bürgermeistern in verschiedenen Städten und Ministerien sind vorbereitet.
Als erste ausländische Tierschutzorganisation setzen wir uns in der Ukraine für die Schließung von allen 13 Delfinarien und einem fahrenden Delfin-Zirkus vor Ort ein. In der Ukraine werden Delfine im Schwarzen Meer gefangen, obwohl diese durch das Abkommen ACCOBAMS geschützt sind. Zudem importiert die ukrainische Delfinarien-Industrie wildgefangene Delfine aus Taiji/Japan.
Schon seit Wochen gibt es wenige aktuelle Berichte darüber, ob die „Straßensäuberungen“ von Hunden in der gesamten Ukraine gestoppt wurden oder nicht. Wir werden uns in weiten Teilen des Landes selbst ein Bild darüber machen und uns ebenfalls bei den Bürgermeistern und Ministerien für die Hunde einsetzen.
Zu beiden Themen werden wir den Verantwortlichen eine Protest- und Forderungsnote übergeben. Wir werden uns nicht mit Lippenbekenntnissen abspeisen lassen!
Bei unserer Rundreise durch die Ukraine werden wir auch verschiedene Tierauffangstationen besuchen und diese nach einer Vorortbegehung mit materiellen Dingen, die am dringendsten gebraucht werden, unterstützen. Medikamente, Tiernahrung, Decken, etc. werden wir zusammen mit den Tierheim-Mitarbeitern vor Ort besorgen und den Einrichtungen übergeben.
Bis zum 25. Januar kann dafür noch gespendet werden! Alle Spenden, die bis zu diesem Datum bei uns eingehen, werden den Tieren in der Ukraine direkt zugutekommen.
Dezember 2011
30.12.11 - Das Töten der Hunde in der Ukraine geht weiter – Die Mutter wurde vergiftet – die Welpen haben überlebt – in einem Wald vor ein paar Tagen bei Kiew - http://forum.ua-vet.com/viewtopic.php?f=8&t=34307
ProWal-Aktion - Ukraine – Massenmord an Hunden und Katzen stoppen und Delfingefängnisse schließen!
Um die Delfin-Treibjagden in Taiji zu beenden, müssen auch die Delfinarien geschlossen werden, die diese wunderbaren Tiere in Japan kaufen und für ihre kommerziellen Interessen bis zu ihrem Tod ausbeuten!
Ende Januar startet ProWal in die Ukraine und wird sich als erste Organisation überhaupt für die Schließung von 14 Delfinarien und für die Beendigung der immer noch stattfindenden Hundetötungen im gesamten Land einsetzen. ProWal wird auch Tierauffangstationen in mehreren Städten besuchen und diese mit den Dingen unterstützen, die am dringendsten für die Tiere gebraucht werden.
Bitte helfen Sie mit und spenden Sie per Überweisung oder PayPal. Da ProWal als gemeinnützig und damit als besonders förderungswürdig anerkannt ist, kann jede Spende steuerlich abgesetzt werden. Vielen Dank für die Mithilfe!
Liebe Tierfreunde,
ProWal möchte noch im Januar 2012 in die Ukraine reisen, um sich dort bei den Verantwortlichen für die sofortige Beendigung der furchtbaren „Straßensäuberungen von Hunden und Katzen“ wegen der Fußball-EM im Sommer 2012 und für die Schließung von mehreren ukrainischen Delfinarien einsetzen.
Freilebende Hunde und Katzen werden in der Ukraine gefangen und z.T. lebendig verbrannt oder in Massengräber lebendig verscharrt.
In der Ukraine gibt es neben Delfinarien auch noch einen Wanderzirkus, der mit Delfinen und Beluga-Walen umherzieht!
In dem Pool (fünf Meter tief – Durchmesser 16 Meter) befinden sich fünf Delfine und zwei Beluga-Wale)
Die Ukraine ist eine der größten Import/Export-Drehscheiben für Delfine aus Japan!
Zusammen können wir erreichen, den Massenmord an Zehntausenden Hunden und Katzen, die kommerzielle Ausbeutung von Delfinen und den Handel dieser Tiere in viele in- und ausländische Delfinarien zu beenden!
Bitte spendet jetzt, damit ProWal bei seinen Vorort-Aktionen in der Ukraine so viel wie möglich für die Tiere erreichen kann!
Hinweis: Bitte keine Sachspenden für Hunde und Katzen an ProWal versenden, denn diese können nicht mitgenommen werden. Die Hürden für Importe von Hilfsgütern in die Ukraine sind enorm hoch. Tierasyle und Auffangstationen sollen durch finanzielle Mittel für Futter, medizinische Versorgung, Kastrationen, usw. nach Erkundigung und im Beisein von ProWal vor Ort unterstützt werden.
ProWal action - Ukraine – stop killing of thousand stray dogs and cats and close dolphin prisons!
Dear animal friends,
ProWal would like to travel in the Ukraine, in January, 2012, to meet the responsible persons for the immediate ending of the dreadful „street cleansing from dogs and cats“ because of the Euro 2012 football championship in summer, and for closing several Ukrainian dolphinaria.
Free-living dogs and cats are caught in the Ukraine and BURNING DOGS ALIVE using a mobile crematorium or buried alive in mass graves.
Beside dolphinaria there are still the travelling circuses which move with dolphins and Beluga whales through the country of the Ukraine! The Ukraine is one of the biggest import / export turntables for dolphins from Japan!
Together we can reach to finish the killing of ten thousands dogs and cats, the commercial exploitation of dolphins and trade of these animals in many dolphinaria!
Now, please, make a donation, so that ProWal can reach by it’s field work in the Ukraine so much as possible for the animals!
Notice: Please, don’t send donations in kind for dogs and cats to ProWal, because these cannot be taken. The administrative red tape for imports of relief supplies in the Ukraine are enormously high. Animal shelter should be supported by financial means for feed, medical care, castrations, etc. after inquiry and in the presence of ProWal on site.
Nach unseren bisherigen Recherchen gibt es in der Ukraine 13 Delfinarien und einen fahrenden Zirkus, die insgesamt 64 Meeressäuger (62 Große Tümmler, zwei Beluga-Wale) in Gefangenschaft halten. Angeboten werden kommerzielle Delfin-Shows, Schwimmen und Tauchen mit Delfinen, Delfin-Therapie und auch Tonight-Shows mit Disco-Musik.
Wir reden nicht, wir handeln und kämpfen im Januar vor Ort für das Überleben von Zehntausenden Tieren und für die Schließung von mehr als einem Dutzend Delfinarien - Bitte unterstützen Sie jetzt unsere Aktionen in der Ukraine!