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Infos zur ProWal/WDSF-Demo am 07.08.2011 unter - Demo ConnyLand 2011

"Delfine gehören ins Meer und nicht auf einen Rummelplatz" - friedliche Kundgebung am 7. August vor dem ConnyLand

http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/3952-qdelfine-gehoeren-ins-meer-und-nicht-auf-einen-rummelplatzq-friedliche-kundgebung-am-8-august-vor-dem-connyland.html

http://www.seemoz.de/blick-in-die-schweiz/%e2%80%9edelphine-gehoren-ins-meer-und-nicht-auf-den-rummelplatz%e2%80%9c/#more-4795


19.07.11 - Kritik am Delfinarium im ConnyLand - Regierungspräsident droht Tierschützern - http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=459988&aktion=jour_pm&quelle=1

http://www.blick.ch/news/schweiz/deutsche-tierschuetzer-sagen-connyland-muss-schliessen-177044

http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/3951-prowal-kaempft-weiterhin-fuer-die-freiheit-der-delphine-im-connyland-regierungsrat-kaspar-schlaepfer-empfindet-fragen-als-noetigung.html


18.07.11 - Kritik am ConnyLand wächst

TV Bericht - WDSF/ProWal-Proteste gegen das Delfinarium im ConnyLand (Schweiz) . Beitrag ab 3:42 Min. - http://www.tvo-online.ch/#1

http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/21124264

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,2601111

http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2011/KW_29/Region/Artikel_16111/




06.07.11 - Demo bei der Gemeindeverwaltung "unerwünscht"


http://www.happytimes.ch/news/news-schweiz/3878-prowal-will-delfinen-im-connyland-helfen-qanlage-fuer-eine-aufzucht-von-delfinen-voellig-ungeeignetq.html

http://www.toponline.ch/area-1.rub-36.art-159351.tce

http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/Keine-Demo--Delfinschuetzer-sind-sauer-30907524





ProWal und WDSF recherchierten im einzigen Delfinarium der Schweiz. Die Haltung der Delfine in diesem Vergnügungspark ist weder tier- noch artgerecht!






Lärm von Achterbahnen, weiteren Fahrgeschäften und vom Publikum ist schon außerhalb der Anlage zu hören...














Das Hinweisschild kündigt die Shows und die Trainingszeiten im Delfinarium an...






Das Delfinarium umfasst eine Halle und ein Außenbecken...






Der erste Eindruck täuscht. Die Anlage ist eine Grube, die mit farbigen Planen abgedeckt ist. Wenn die Plane reißen sollte, fließt das Wasser ab und die Delfine würden sterben...










Die Verbindung zwischen der Halle und dem Außenbereich ist versperrt. In der Halle ist eine Delfinmutter mit ihrem sechs Wochen alten Kalb separiert.






Die drei Großen Tümmler im Außenbecken haben überhaupt keine Möglichkeit einen schattigen Platz aufzusuchen. Es gibt keine Sonnenschutzsegel oberhalb des Beckenbereiches. Die Temperaturen sind enorm hoch und die Delfine sind der sengenden Sonne direkt ausgesetzt. Tief tauchen können die Tiere nicht, da die Becken nur wenige Meter tief sind. Die Gefahr, dass die Haut der Delfine verbrennt ist hoch. Sonnenbrand kann die Folge sein...

http://www.br-online.de/wissen/umwelt/wale-und-delfine-DID1271162373888/wale-sonnenbrand-blasen-ID1289384043326.xml

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1328624/Why-whales-sunburn-pigs-hippos-dont.html






Die Tribünen für die Besucher und für die Delfintrainer weisen solche Sonnenschutzsegel auf...



















Im Hintergrund sieht man einen Delfin, dem ein Schlauch in den Rachen geschoben wird. Entweder ist der Delfin krank oder es ist Training, falls der Delfin einmal nicht mehr frisst und zwangsernährt werden muss, er sich an den Schlauch gewöhnt hat. Falls der Delfin krank ist, könnte er nicht einmal in die Halle, um sich zu erholen, da diese mit der Mutter und ihrem Baby belegt ist. Es gibt keine weiteren Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere.

Diese Anlage ist für die Zucht und für die Haltung von Delfinen völlig ungeeignet!







Den Besuchern bleiben diese Vorfälle verborgen...

...ein Geburtstagskind darf mit einem Boot ein paar Runden drehen...






...und auch Delfintrainer spielen...














Dieser scheinbare und auch teure Spaß ist nicht ungefährlich. Es stürzten schon Kinder aus dem Boot ins Wasser.

Dass Große Tümmler zu den aggressivsten Delfinarten gehören, wird einfach ignoriert. Ebenso, dass Menschen in anderen Anlagen von Delfinrammattacken schon verletzt und gar getötet wurden... 






Ein Delfin muss einen Ball auf die Bühne zurückbringen. Die intelligenten Tiere werden zu Clowns degradiert und müssen alberne Kunststücke vorführen...










Als Belohnung bekommen die Tiere toten Fisch zum Fressen, den sie in freier Wildbahn normalerweise als Aas verpönen und nicht fressen würden. Satte Delfine würden keine Kunststücke machen. Delfine in Gefangenschaft leiden meist unter Futterentzug. Der Magen eines Delfins in Gefangenschaft schrumpft bis zur Hälfte seiner normalen Größe zusammen...














Delfine sind die einzigen Tiere in Zoos und Vergnügungsparks, die sich ihr Futter verdienen müssen...


















Aus der Entfernung sieht der Bodenbereich nach Sand aus, doch es sind Plastikplanen. Eine "Lagune" ist das hier sicherlich nicht.






Das Delfinarium ist eine Grube inmitten eines Rummelplatzes!






























In den Palmen sind Lautsprecher installiert. Bandansagen und Discomusik schallen über das gesamte Delfinariumsgelände.






Die Fahrgeschäfte erzeugen einen weiteren Lärm...














Kinder dürfen die Delfine anfassen. Es besteht die Gefahr von Bakterienübertragungen. Sie können für Menschen gefährlich und für die Tiere gar tödlich sein...






Die Show ist vorbei und die Ränge auf der Tribüne leeren sich...






Zurück bleiben die hungrigen Delfine und dieser Gummiring, der auf der Wasseroberfläche treibt...






Ein Delfin entdeckt den Ring und bringt ihn zur Bühne. Immer wieder streckt er seinen Kopf weit aus dem Wasser, in der Hoffnung, dass ihn die Delfintrainer sehen und ihm ein kleines Stück Fisch zur Belohnung geben. Die Versuche sind vergebens. Die Delfintrainer sehen das Tier nicht, denn sie sitzen in einer schattigen Bambushütte und machen Pause...



































Surfen auf einem Delfin...


































Blick zur Delfinhalle, die direkt neben einer tosenden Wasserrutschbahn steht...







































Die Delfinmutter mit ihrem Baby...





























In den Holzkisten am Beckenrand befinden sich Lautsprecher, aus denen ständig Musik schallt...





Ein Hinweisschild, welches kaum beachtet wird...






Gefährdung für Delfine durch herumliegenden Müll - Getränke-Tetra-Packung am Beckenrand. Müll kann durch den Wind in das Becken gelangen. Delfine können ihn verschlucken und daran sterben...






Ätzendes Chlor wird für die Wasseraufbereitung verwendet...





...es schadet der Haut und den Augen der Delfine.





Es wird für die Abtötung von Bakterien verwendet, die die Delfine durch den Kot ins Wasser ausscheiden. Es gibt Alternativen, um das Wasser biologisch aufzubereiten, die sind zwar teurer, aber umweltgerechter und nicht so gesundheitsgefährdend für die Tiere.

































Um die Beckenanlage stehen Mülleimer und Aschenbecher...der Wind kann auch hier den Müll in das Becken wehen....





Das WDSF und ProWal sind in großer Sorge, dass das Delfin-Baby sterben wird, denn es herrscht auch in der Halle ein Riesenlärm, der von der benachbarten Wasserrutschbahn in die Halle schallt.

Dieser Vergnügungspark ist für Menschen sicherlich ein Spaß, für die Delfine ist es ein lauter Rummelplatz, in dem sie weder tier- noch artgerecht gehalten werden können.

Uns wundert es nicht, dass in den letzten drei Jahren drei erwachsene Delfine und drei Babys in diesem Delfinarium gestorben sind.

Das ConnyLand mag sicherlich der größte Steuerzahler in dieser Region sein, aber der Schutz der Tiere darf dennoch nicht hintenanstehen. 

Wir fordern die Einstellung der Delfinzucht, keine weiteren Neuaufnahmen von Delfinen und die Schließung des Delfinariums!






Ebenfalls fordern wir die Schließung der Seelöwenanlage. Die Tiere haben keine Rückzugsmöglichkeiten und werden separiert in viel zu kleinen Betonbecken gehalten.


























































Fortsetzung: Report ConnyLand 2011