Die Kampagne gegen die Delfinarien in Deutschland steht stellvertretend für alle Delfinarien, in denen Meeressäuger gefangen gehalten und für kommerzielle Ziele ausgebeutet werden.
Die meisten Freizeitparks und Zoos in Europa verzichten bereits auf die Haltung von Delfinen. In England wurden bereits alle der über 30 Einrichtungen geschlossen!
Auch in South Carolina (USA) dürfen keine Delfine mehr gehalten werden und auch Australien verbietet den Bau neuer Delfinarien. Erst im Mai 2007 wurde der Bau eines neuen Delfinariums mit geplanter Delfintherapie in Vodnjan (Kroatien) vom Bürgermeister gestrichen! Dank der vielen weltweiten Proteste konnte der Bürgermeister von Vodnjan in Kroatien davon überzeugt werden, dass Delfinarien Gefängnisse sind. 2009 beschloss Kroatien als erstes europäisches Land, den Import von Delfinen für Delfinarien zu verbieten.
In Deutschland ist man diesbezüglich weitaus rückständiger. Noch immer sind drei von ehemals neun Delfin-Anlagen in Betrieb. Diese befinden sich in Nürnberg, Duisburg und Münster. Soltau (Schließung 2008)
Machen Sie mit und entscheiden auch Sie sich für den Schutz der ausgebeuteten Meeressäuger.
Zusammen mit dem WDSF ist ProWal die einzige Wal- und Delfinschutz-Organisation in Deutschland, die bereits seit Jahren Protest- und Aufklärungsaktionen in allen Delfinstädten mit Delfinarien durchführt.