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Ein Bild-Text-Bericht von Andreas Morlok:

07.07.2007 –

Start des 500 Kilometer langen Barfuss-Protest-Marsches gegen die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft.

12.07.07 – 1. kurzer Lagebericht von unterwegs:

Mir persönlich geht es gut. Das Wetter zwingt mich leider zu ungeplanten längeren Aufenhalten. Erst dieser Dauerregen und jetzt soll die Quecksilbersäule am Wochenende auf mehr als 30° ansteigen - meine Fußsohlen werden wohl qualmen. Ich nutze die "lauflose" Zeit mit vielen informativen Gesprächen. Hier am Bodensee gibt es auf Schweizer Seite leider auch noch ein Delfinarium, über das ich die Einwohner und Touristen aufkläre (aus diesem Delfinarium kamen schon Wildfänge nach Nürnberg!). Ich habe den Eindruck, dass sich viele Leute nicht mehr von den einseitigen Informationen der Delfinariumsindustrie blenden lassen. Sie sind gut informiert. Es gibt hier auf der deutschen Bodenseeseite Menschen, die wegen dem (noch vorhandenen) Delfinarium in der Schweiz gar dieses Land boykottieren und nicht mehr besuchen! 

Mit großer Freude und Anerkennung nahm ich die Entscheidung der Grünen in Nürnberg zur Kenntnis, welche sich nun gegen den Ausbau des Delfinariums ausgesprochen haben.

Ich bin mir sicher, dass sich diese Vernunft und Weitsicht auch bei weiteren Stadträten anderer Parteien, welche Verantwortung für die Stadt Nürnberg ernst nehmen und wahrnehmen wollen, durchsetzen wird. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau Christine Seer, die sich im April als OB-Kandidatin für die nächste Bürgermeisterwahl am 02.03.2008 aufstellen ließ.



2. Lagebericht von unterwegs:

18.07.07 - Wie erwartet kam die große Hitze. Morgens um 11 Uhr war vor einigen Tagen schon das Laufen auf Teerstraßen nicht mehr möglich. Immer wieder musste ich alle 20 Meter in eine Wiese stehen, weil der Teer schon mehr als 50 C heiß war. Ich verbrannte mir meine Fußsohlen.






Trotz Training sind solche Blutblasen nicht zu vermeiden. Ich steche die Blasen auf, lasse das Blut auslaufen, desinfiziere die Wunden und warte ein paar Tage ab bis alles verheilt ist und marschiere weiter. Hoffe immer, dass sich nichts entzündet und ich keine Blutvergiftung bekomme.






So halte ich es besser aus.

Ich nutze die "lauflose Zeit" weiterhin mit vielen Gesprächen und kläre die Menschen, die mir begegnen über die Aktion auf.






Anika (4) ist auch sehr traurig darüber, dass Delfine eingesperrt sind. Die Eltern zeigen sich weitsichtig und würden kein Delfinarium besuchen. Ich hoffe, dass es viele andere Eltern auch so machen. Wenn die Boykottaufrufe gegenüber den Delfinarien viele Menschen erreichen, dann wird niemand über einen Ausbau solcher Anlagen mehr nachdenken....  

Mehrere tausend Flyer habe ich bereits am Bodensee an Interessierte verteilt. Ich traf niemanden, der die Delfinarien gutheißt. Ganz im Gegenteil. Die Leute sind empört über diese "Schandflecken". "So etwas gehört schon längst verboten. - Geldmacherei - Tierquälerei - Ausbeutung - die Schinder gehören eingesperrt, nicht die Tiere" - höre ich immer wieder.

Per E-Mail erhält unsere Aktion einen Riesenzuspruch aus dem In- und Ausland.

Herzlichen Dank an die vielen Kräfte, die sich auch für die Schließung der Delfinarien engagieren. Jeder Tag, den die Verantwortlichen in Nürnberg diese Entscheidung hinauszögern ist ein schlechter Tag für die Stadt-Vertreter und leider auch für ganz Nürnberg. Keine Stadt in Deutschland würde sich so einen Ruf wünschen, welchen Nürnberg hat.


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17.08.2007 -


Der Protestmarsch nach Nürnberg ist beendet.

Infos zum Marsch für die Freiheit der Delfine:

 
Route: Start: Radolfzell (Bodensee) - Konstanz - Meersburg (Fähre) - Friedrichshafen - Ravensburg - Aulendorf - Biberach - Ulm - Donauwörth - Roth – Nürnberg

Charakter der Strecke: am Bodensee fast alles flach – gute Radwege. Vom Bodensee nach Ulm: fast immer nur ansteigend. Manchmal 18 % Steigungen (Danke an dieser Stelle an Herrn Dr. Kriegbaum für das Mitschieben auf den Berg!). Oftmals hieß es: Gepäck zum Teil ausladen. Auf einen Berg schleppen. Anhänger holen, alles wieder einladen und weiter zum nächsten Berg. Das Schussental hat mich ganz schön geschafft. Von Ulm an der Donau entlang bis nach Donauwörth: gute Radwege, fast alles flach – entspanntes Marschieren – 25 Kilometer am Tag. Von Donauwörth bis Nürnberg: die anstrengendste Etappe: erst leicht, dann steil ansteigende Berge. Immer wieder Pausen notwendig. Die Fränkische Alb hatte es in sich.  

Kilometer: etwa 450 – manchmal musste ich gewisse Strecken zweimal laufen. Nachschauen, ob es mit dem Anhänger weitergehen kann. Gepäck ausladen bei Steigungen. Unüberwindbare Versperrungen auf Radwegen – ich habe mich oft geärgert. Nicht die Breite meines Anhängers, sondern die Länge war das Problem.


Dauer: gesamt fünf Wochen. Zwei Wochen am Bodensee (viel Werbung für die Aktion und Auskurieren der Blutblasen) – drei Wochen für die Strecke von Friedrichshafen nach Nürnberg.

Anhänger: Der Delfin-Sarg-Anhänger (Länge: drei Meter – Breite 80 cm) war ein idealer Gefährte. Erstens konnte ich alles an Gepäck (Campingausrüstung, Kleidung, Werkzeug, Info-Material, Proviant, etc.) darin verstauen – der obere Deckel war aufklappbar. Zweitens musste ich dadurch nichts am Körper, etwa schwere Rucksäcke etc. tragen und drittens wirkte er wie ein Magnet. Die Menschen kamen in Scharen zu mir und ich konnte über die Aktion informieren. Die Sargform des Anhängers löste manchmal aber doch ganz emotionale Gefühle bei den Betrachtern aus. Die Spanplatten waren zwar schwer, aber robust. Der Delfin war aus PVC gefertigt und konnte jeder Witterung standhalten. Die Reifen waren allerdings etwas zu klein. Obwohl ich bei diesem Anhänger auf Luftreifen verzichtete und Vollgummireifen verwendete war das Ziehen des über 100 Kilogramm schweren Anhängers dennoch möglich. Scherben konnten den Reifen nichts anhaben. Ich kam mit nur einem Satz Reifen aus und brauchte mein Ersatzpaar nicht. Der Anhänger steht jetzt in einem Vorgarten einer Tierschützerin und wird aufgrund seiner vielen Transparente und seines Bekanntheitgrades noch einen guten Dienst verrichten und über die Aktion informieren.

Barfußlaufen: Etwa 300 Kilometer lief ich ohne Schuhe. Das war schon ein tolles Erlebnis. Hautnah mit der Natur verbunden zu sein. Man merkt nicht nur den wechselnden Untergrund, sondern auch alle Temperaturschwankungen (Sonne, Schatten, Nässe, etc.). Allerdings musste ich etwa für 150 Kilometer Strecke meine Notschuhe anziehen. Gerade in Städten und an Hauptstraßen entlang lagen vielerorts Glasscherben. In manchen Städten, wie in Ravensburg, dort fand gerade das weithin bekannte Rutenfest statt, waren die Wege mit zerschmetterten Bierflaschen und Gläsern geradezu übersät. Ich kann dies nicht nachvollziehen, denn man schickt ja dann auch die Haustiere vor die Türe. Auch für die Kinder stellen die Scherben eine große Verletzungsgefahr dar. Auf den Hauptstraßen queren ja auch oft Wildtiere die Seiten. Ich sah viele Rehe. Sie können sich alle an diesem Müll verletzen. Diesem arglosen Umgang mit Glasflaschen kann man wohl nur begegnen, wenn man das Pfand für alle Flaschen auf 50 Cent heraufsetzt. Die Brauereilobby wird dies leider sicherlich zu verhindern wissen.

Bei Regen und der war nicht selten, ist das Barfußlaufen auch kein Spaß. Man sieht die Scherben kaum noch und es liegen viel zu viel tot- oder angefahrene Tiere auf den Wegen. Würmer und Schnecken vor allem. Auch einige Igel, Schlangen, Vögel, viele Mäuse und Frösche wurden Opfer des Straßenverkehrs. Einmal lief ich fast in eine schwarze Schlange, die gerade den Weg querte. Keine Ahnung, ob die giftig war oder nicht. Wäre auf jeden Fall nicht so lustig gewesen, wenn ich auf sie getreten wäre.

In Zukunft werde ich privat immer wieder mal einen Barfußlauf unternehmen. Es sollte jeder mal probiert haben.





Begegnungen am Wegesrand....


Gesundheit: Klar blieben Blasen nicht aus. Aber alles verheilt ja wieder einmal. Alle Impfungen hatte ich ja schon vor dem Training für diese Tour aufgefrischt – gerade Tetanus erschien mir wichtig. Etwa 20 Meter Pflaster, eine Flasche Desinfektionsspray, mehrere Flaschen Anti-Zeckenmittel (ich hatte keinen einzigen Biss) und ein paar Salben reichten für diese Strecke aus.

Leider sind drei Fingerkuppen meiner rechten Hand etwas taub – mein rechtes Knie bekam etwas ab, als ich den schweren Anhänger bergab transportieren musste. Es waren ja keine Bremsen installiert. Mit aller Gewalt stemmte ich mich mit dem gesamten Körpergewicht nach hinten gegen die Deichsel, um zu verhindern, dass sich der Anhänger selbstständig macht und in Richtung Tal saust. Dieses Gewicht hält wohl kein Knie auf Dauer aus. Da ich jetzt aber schon insgesamt 3000 Kilometer mit einem Anhänger durch die Lande gelaufen bin, um auf die Gefahren für die Meeressäuger-Populationen hinzuweisen, weiß ich, dass solche „Begleiterscheinungen“ nach ein paar Wochen bei mir völlig verschwunden sind und keine langfristigen Schäden eines solchen Marsches übrigbleiben. Meine verlorenen acht Kilogramm Körpergewicht werde ich im nächsten Winter sicherlich wieder locker zunehmen können, da ich ja sonst überhaupt keinen Sport betreibe.

Wetter: Ideales Wetter gibt es für so eine Tour wohl nicht. Bei Hitze war es schon morgens um 11 Uhr fast unmöglich auf Teerstraßen zu laufen. Ich musste immer wieder ins kühlere Gras am Wegesrand stehen. Nass war ich immer. Vom Schweiß oder vom Regen. Trotz Regenkleidung wird alles feucht und klamm. Nervig war einmal eine Zeit, als es fünf Tage und Nächte fast nur regnete. Nichts konnte trocknen. Alles wird klamm und modrig.

Übernachtungen: Wenn es Zeltplätze gab, nutzte ich die. Eine Dusche und eine Waschmaschine mit Trockner sind doch notwendig. Am Bodensee braucht man keine Etappen planen. Campingplätze gibt es in fast jeder Ortschaft. Zwischen Bodensee und Ulm gab es leider nur einen einzigen Platz. An der Donau war es wieder klasse. Aber auch zwischen Donauwörth und Nürnberg gab es kaum Plätze. Wenn es keinen Zeltplatz gab, dann übernachtete ich immer wieder mal auf dem Gelände eines Vereines, zumeist Kanuclubs oder fragte einen Landwirt oder Hausbesitzer, ob ich auf seiner Wiese mein Zelt aufschlagen darf. Selten übernachte ich „wild“. Ich wollte nachts gut schlafen können, damit ich mich tagsüber auf den Straßenverkehr und auf den Marsch konzentrieren konnte. 





Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Familie Eckenweber für die tolle und spontane Gastfreundschaft.





Medien (Zeitungen und Radiosender): aus Nürnberg und bundesweit, berichteten vor, während und nach der Aktion. Nur durch außergewöhnliche Aktionen berichten die Medien, welche sehr wichtige Multiplikatoren sind, um meine Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Flyer: mehr als 10 000 Informationsblätter verteilte ich während der Aktion. Die Menschen waren sehr dankbar darüber, weil sie bisher nur zu einseitig von der Delfinariumindustrie informiert wurden.





Überall wo ich Menschen traf, klärte ich über die Kampagne auf.


Begleiter: immer wieder wurde ich spontan oder auch nach Absprache von einzelnen Personen oder Gruppen begleitet, die auch ein Zeichen gegen die Delfinarien setzen wollten. Herzlichen Dank an dieser Stelle für Euer Mitwirken und Eure Solidarität zur Aktion. Mir machte es immer viel Spaß!





Mitglieder des Vereines Menschen für Tier§Rechte e.V. aus Nürnberg, welche sich ebenfalls sehr intensiv für die Schließung des Nürnberger Delfinariums engagieren ...





Abkühlung in einem Bach




Was für eine Wohltat...




Pause am Main-Donau-Kanal bei Roth vor Nürnberg...


Reaktionen: Nirgendwo traf ich auch nur einen einzigen Menschen, der sich für ein Delfinarium aussprach. Ganz im Gegenteil. Die Menschen sind empört über diese Schandflecken in diesem Land. Ich möchte gar nicht alles an dieser Stelle zitieren, was ich mir so alles anhören musste. Ich denke, dass wenn sich ein Verantwortlicher mit einem Anhänger einmal in Nürnberg auf den Weg machen und sich öffentlich für den Ausbau des Delfinariums und für den Import weiterer Wildfänge aussprechen würde, ihn man sicherlich aus der Stadt und aus dem Umland von Nürnberg jagen würde. Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen in Nürnberg, da das dortige Delfinarium eine städtische Einrichtung ist, bei der nächsten Bürgermeister- und Stadtratswahl im Frühjahr des nächsten Jahres, eine gewaltige Quittung der Wähler bekommen werden, weil man die Meinung der Bevölkerung einfach herunterspielt und ignoriert. Ich bin sehr froh darüber, dass sich bisher wenigstens die Grünen in Nürnberg gegen den Ausbau und für die Schließung der Anlage ausgesprochen haben.

Ich war von den Reaktionen der Menschen, die ich traf, sehr angetan. Auch überraschte mich die Gastfreundschaft in Franken. Überall wurde ich zu einem Getränk und auch zu einem Essen oder gar zu einer Übernachtung eingeladen. Eine so herzliche und auch spontane Gastfreundschaft, wie in Franken, habe ich jedoch noch nie erleben dürfen. Eine Frau rief mir gar zu, dass sie die Schuhe ihres Mannes holen würde, damit ich mich nicht so schinden muss. Dieses Angebot lehnte ich natürlich ab.

Skandalös finde ich die Einstellung mancher Kindergärten in und um Nürnberg. Da werden Ausflüge in den Tiergarten unternommen und man schleppt die Kinder auch in das Delfinarium (dafür muss extra Eintritt bezahlt werden), obwohl die Eltern etwas gegen diese Einrichtung haben und dies nicht wünschten. Ich riet vielen, sich zu wehren und den Verantwortlichen der Kindergärten klarzumachen, dass sie dies nicht wünschten und auch nicht mehr dulden werden. Falls man diesen Wünschen nicht nachkommen sollte, dann wäre es doch besser, dass man die Kinder an solchen Ausflugstagen erst gar nicht in den Kindergarten schickt.

Sehr dankbar bin ich darüber, dass sich immer mehr Menschen fortan nun auch für die Schließung des Nürnberger Delfinariums einsetzen wollen. 

Die Pfadfinder aus Ungarn, welche eine mehrtägige Ruderbootstour auf der Donau unternahmen, waren sehr empört und erstaunt darüber, dass man in so einem fortschrittlichen Land wie Deutschland noch Delfinarien betreibt. In Budapest gab es früher auch einmal eine Anlage, die man aber längst geschlossen hat, weil man solche Tiere nicht in kleine Becken halten kann. Einige Tiere starben dort und man erkannte sehr schnell, dass Delfine nur ins Meer gehören...





Die improvisierte Küche zauberte doch ganz leckere Essen hervor. Auch für mich als Vegetarier gab es genug ungarische Spezialitäten.

Warum ich auch Vegetarier geworden bin? Antworten finden Sie hier: http://www.peta.de/p512/weiter.html






Emfpang/Boykott gegenüber den Nürnberger städtischen Einrichtungen

Ich beendete meinen Marsch nicht beim dortigen Delfinarium, sondern vor den Toren Nürnbergs. Der Grund dafür ist ganz einfach. Ich selbst lehne die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft auch aus ethischen Gründen ab. Ich werde die Stadt Nürnberg nicht mehr besuchen, solange dort ein Delfinarium in Betrieb ist. Und wenn ich doch mal nach Nürnberg reisen muss, dann werde ich die städtischen Einrichtungen nicht in Anspruch nehmen. Wenn die Stadt Nürnberg mit den Delfinen Geld verdienen möchte, dann sollte man es ihnen auf einer anderen Seite wieder wegnehmen. Ich hoffe, dass es mir viele Menschen im Land gleichtun und die schöne Kulturstadt Nürnberg erst wieder besuchen werden, wenn das dortige Delfinarium für alle Zeiten seine Pforten schließt.






Zu einem spontanen Treffen, ich konnte es ja nicht genau absehen, wann ich Nürnberg erreiche, verabredete ich mich mit Interessierten und den Aktivisten "Der Delfinbefreier" aus Fürth, die sich ebenfalls mit großem Engagement dafür einsetzen, dass die vorhandenen Delfingefängnisse schließen und keine neue Anlagen mehr gebaut werden. Auf dem Boden liegt ein Riesenbanner, welches die vielen Delfine, die im Nürnberger Delfinarium starben (34), dokumentieren.










"Ja zum Tier- und Naturschutz - Nein zu wildgefangenen Delfinen - Stoppt den Skandal im Nürnberger Zoo" 





Auch wurden kurzfristig die örtlichen Medien eingeladen und ich konnte in den Printmedien und im Hörfunk über die Aktion berichten.

Herzlichen Dank Euch allen für Euer Kommen und dem tollen Empfang!