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Die von den Betreibern des Delfinariums in Nürnberg so hoch gerühmte Nachzucht ist in Wahrheit völlig gescheitert und war weder erfolgreich, noch bietet es Zukunftsperspektiven, weil sie nicht selbsterhaltend ist. Von einer erfolgreichen Nachzucht kann erst bei Nachkommen in der 3. Generation gesprochen werden. In ganz Europa lebt kein Delfin in 3. Generation. Seit fast 50 Jahren werden Delfine gezüchtet. Das EEP - Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Delfine ist gescheitert und muss beendet werden.

Beispiel Nürnberger Delfinarium:

Seit 1971 konnten von 21 Geburten nur fünf Tiere aufgezogen werden! Von diesen spärlichen fünf starb das Delfinweibchen Neike im Oktober 1999 im Alter von nicht einmal sechs Jahren an Herz-Kreislauf-Versagen. In 36 Jahren Zucht überlebten somit nur vier Tiere! Zwei davon mussten in das Delfinarium nach Münster gebracht werden, da es in Nürnberg Rangordnungskämpfe gab und die Tiere nicht genügend Platz hatten, sich gegenseitig auszuweichen. Von 21 in Nürnberg geborenen Tieren sind also definitiv nur zwei Tiere übrig geblieben.

Auch das Argument die Delfine dort zu züchten, um die Art zu erhalten, ist nicht angebracht, da Große Tümmler in ihrer Art nicht als hochbedroht eingestuft werden. Zudem ist es nicht vorgesehen, die Tiere auszuwildern. Wildentnahmen gefährden die natürlichen Populationen im Meer.


Delfinarien stehen seit vielen Jahren in der Kritik, weil sie keine auch nur annähernd naturnahen Lebensbedingungen für die Meeressäuger schaffen können. Daran hat auch die im Tiergarten Nürnberg 2011 eröffnete Außenanlage "Delfin-Lagune" nichts geändert. Die hohe Todesrate insbesondere bei Jungtieren gehört zu den größten Problemen der Delfinhaltung.

Beispiel Nürnberg:

In 40 Jahren Zucht ca. 21 Geburten, von denen nur 5 Tiere überlebten.

Alle Erstgeburten starben.

In Nürnberg gelang die letzte erfolgreiche Nachzucht 1998!

Letzte Geburt in Nürnberg Naomi 1998(!)

Februar 2014

Im Nürnberger Delfinarium lebt momentan nur ein Delfin, der dort geboren wurde. Auch nach dem Umbau der Anlage mit bisherigen bekannten Kosten von 31 Mio. €, stellen sich keine Zuchterfolge ein. 

Wäre es in Soltau zu keiner Schließung des Delfinariums gekommen, Nürnberg hätte heute kaum noch Delfine und hätte keine Delfine in andere Anlagen zur Zucht, wie nach Holland, abgeben können.

Trotz dieser offensichtlichen Misserfolge sollen die Zuchtbemühungen weitergeführt werden. Für die Tiere bedeutet das, entweder einen frühen Tod erleiden oder ihr gesamtes Leben in kleinen Betonbecken fristen zu müssen.

Deshalb fordern wir: Delfinhaltung auslaufen lassen und die Zucht einstellen!


Auch das Thema Bildung und Forschung ist fragwürdig. Das Verhalten von Delfinen repräsentiert in Gefangenschaft nicht annähernd das Verhalten in freier Wildbahn. Das Problem bei Delfinen, die in Gefangenschaft gehalten werden, ist ihre massive Verhaltenseinschränkung, sowie die Verhaltensänderung ins Stereotype. Dadurch werden Forschungsergebnisse verfälscht und sind wertlos, da sie sich nicht auf die in der Freiheit lebenden Artgenossen übertragen lassen.