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06.02.13 - Per Hängematte nach Holland - http://www.wn.de/Muenster/Per-Haengematte-nach-Holland-Delfine-aus-dem-Allwetterzoo-nach-Harderwijk-gebracht


05.02.13 – Allwetterzoo Münster trennt sich von Meeressäugern - http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?30175

Delfine aus Münster sind in den Niederlanden eingetroffen - http://www.wn.de/Muenster/Neue-Heimat-im-Dolfinarium-Harderwijk-Delfine-aus-Muenster-sind-in-den-Niederlanden-eingetroffen

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Fortsetzung der Kampagne siehe unter Delfinarium Münster 09



Bildgestaltung für ProWal: Monika Laubach (ML)



16.12.08 - DIE LINKE. NRW - Ökologische Plattform NRW für Schließung der Delfinarien - http://www.oepf-nrw.de/ - siehe auch Parteien ganz untenstehend.



14.11.08 - WDSF reagiert auf verlängerte Betriebsgenehmigung des Delfinariums

http://www.echo-muenster.de/node/46341 

 
14.11.08 - Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge zur Zoo-Delfinhaltung – Landesumweltamt erteilt Münster Auflagen

http://www.prcenter.de/Delfinschutzorganisation-WDSF-erzielt-Erfolge-zur-Zoo-Delfinhaltung-Landesumweltamt-erteilt-Muenster-Auflagen.33965.html


13.11.08 – Delfinarium Münster – Genehmigung erteilt: http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,407976

Tierhaltung im Delfinarium erlaubt - http://www.echo-muenster.de/node/46306


11.11.08 - Pressemitteilung WDSF - Bundestag berät über den Grünen-Antrag, "die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden" - Grüne in Münster anderer Meinung

Am Donnerstag, den 13.11.2008, findet im Deutschen Bundestag eine Beratung über den Antrag der Bundestagsfraktion der Grünen statt, „Die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden“ (BT-Drs 16/9102 - s.a. Tagesordnungspunkt 47 g Deutscher Bundestag: http://www.bundestag.de/parlament/plenargeschehen/to/015a_1311.html). Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bittet die Stadtratsfraktionen und insbesondere die Grünen in Münster, sich ein Beispiel an dieser Bundestagsfraktions-Initiative zu nehmen.

Jörn Möltgen, Mitglied im Aufsichtsrat des Allwetterzoos Münster für die grüne Ratsfraktion Münster teilte in einer Pressemitteilung für die Stadtratsfraktion mit: „Insgesamt sei es jedoch wünschenswert, dass das Delfinarium seine Aufklärungsarbeit rund um den Artenschutz intensiviert. Insbesondere eine kindsgerechte Aufbereitung der Problematik von Delfinfang ist dringend erforderlich, um durch entsprechende Aufklärung Unterstützung für den weltweiten Delfinschutz zu bekommen. Dies könne aber nicht durch die vom WDSF geforderte sofortige Schließung des Delfinariums erreicht werden.“ (http://www.gruenemuenster.de/index.php/articles/Gr%C3%BCne_zu_Pressemitteilungen_des_WDSF_zum_Delfinarium_im_Allwetterzoo_M%C3%BCnster).

Ein krasser Gegensatz zum Bundestagsantrag der Grünen, findet Jürgen Ortmüller, Vorsitzender und Gründer des internationalen Wal- und Delfinschutz-Forum mit Sitz im westfälischen Hagen und in den USA/Florida.

Das WDSF hatte der grünen Ratsfraktion ebenso wie allen anderen Fraktionen in Münster mehrfach vergeblich eine sachliche Gesprächsbereitschaft angeboten und den Fraktionen die fachlichen Kriterien für die Schließung des Delfinariums schriftlich übermittelt. Wiederholt hat das WDSF darauf hingewiesen, dass die Hunderten von e-mails an die Stadträte von Tierschützern aus ganz Deutschland keine Initiative des WDSF waren, gleichwohl bei sachlichem Inhalt seine Zustimmung finden. Das WDSF wird sich allerdings dafür einsetzen, dass die e-mail-Flut eingedämmt wird, soweit sich die jeweiligen Parteien in Münster mit dem Thema ernsthaft befassen und Kommunikationsbereitschaft erkennen lassen, so wie es der demokratische Anspruch von Tierschutzorganisationen und Bürgern an Politiker formuliert.

WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Wir bedauern es außerordentlich, dass sich bisher nur die ödp-Münster und die Linke in NRW für eine umgehende Schließung der Delfinarien eingesetzt haben. SPD und Grüne in Münster äußerten sich lediglich dahingehend, dass sie den Artenschutz berücksichtigen wollen – von einer kritischen Einstellung zur Gefangenschaft der Delfine ist keine Rede. Damit wird der erforderliche Artenschutz einer bedrohten Spezies völlig ignoriert. CDU und FDP in Münster haben auf unsere mehrfachen Anfragen gar nicht geantwortet und schweigen das Thema tot. Wir hoffen jedoch im Rahmen des Kommunalwahlkampfs auf eine breitere Unterstützung aus den Reihen der Politiker für ein Thema, das ganz Deutschland bewegt.

Auf den beiden Demonstrationen des WDSF zusammen mit dem Wal- und Delfinschützer und Buchautor Andreas Morlok und der Tierschutzorganisation migaloo in Münster im August und im Oktober diesen Jahres haben wir aus der Bevölkerung sehr großen Zuspruch für unsere Forderungen erfahren, das Delfinarium in Münster auslaufen zu lassen und den Tieren das Gnadenbrot zu geben. Für die Seelöwen wäre der Beckenkomplex mit entsprechenden Außenbereichen durchaus geeignet; für die sensiblen Delfine mit ihrem ausgeprägten Sozialverhalten und ihrem eigenen Kommunikationsverhalten sind die Betonbecken jedoch die Hölle.

Das Landesamt für Natur und Umweltschutz (LANUV) hat jetzt aufgrund einer Eingabe des WDSF wegen diverser Verstöße gegen das Säugetiergutachten des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft dem Delfinarium die Auflage erteilt, dass das gesamte Dach in Halle 2 des Delfinariums erneuert werden muss. Die beträchtlichen Abriss- und Neubaukosten könnte sich das Delfinarium sparen, wenn statt dem Import immer neuer Delfine, die Delfinhaltung ganz aufgegeben würde. Flipper würde es dem Allwetterzoo danken.

Das WDSF wird sich nun auf Empfehlung des LANUV wegen weiterer beanstandeter Mängel an das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wenden, um die artenschutzrechtliche Überprüfung der Delfinhaltung in Münster und in Duisburg vorzunehmen zu lassen.—

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 0049/(0)2334/9190-22
Fax:  0049/(0)2334/9190-19
mobil: 0172/876 2002
e-mail: wds-forum@t-online.de 

www.wdsf.de


11.11.08 - Pressemitteilung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

Landesumweltamt bestätigt: Delfinarium in Münster verstößt gegen Auflagen – Mythos „Flipper“ beenden

(Münster/Hagen) Nach einer Auflage des Umweltamtes Nürnberg, das Platzangebot und die Lichtverhältnisse für das Delfinarium im Nürnberger Tiergarten zu verbessern, erfolgte am heutigen Montag sozusagen zwangsweise der Spatenstich für die rund 24 Millionen Euro teure Delfin-Lagune. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bemängelte jetzt ebenfalls die Haltungsanlage des Delfinariums im Allwetterzoo Münster.

In einem Antwortschreiben vom 04.11.2008 bestätigt das LANUV als Aufsichtsbehörde für das Umweltamt Münster dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), dass eine beabsichtigte Erlaubnis für den weiteren Betrieb des Delfinariums mit der Auflage einer Anpassung der Dachkonstruktion aufgrund mangelhafter „Lichtsituation und dem Luftaustausch“ versehen wird. Gleichzeitig bestätigt das LANUV, dass während der Baumaßnahmen, „die Tiere natürlich geschützt werden müssen“.

Nach Einschätzung des WDSF bedeutet dies die Schließung des Delfinariums zumindest während der Bauphase entsprechend der durchgeführten Schließung des Delfinariums in Nürnberg in den Jahren 1987 bis 1990 aufgrund der Sanierungsarbeiten.

Weiterhin bestätigt das LANUV dem WDSF, „dass die Haltung der beiden Delfinarten in Münster nicht dem Idealfall entspricht“ und somit gegen die gesetzliche Grundlage des Säugetiergutachten verstoßen wird. Gleichwohl soll der Sotalia-Delfin aufgrund seines hohen Alters in Münster verbleiben.

„Delfine zeigen als soziale Säuger natürlich temporär aggressives Verhalten, was eine kurzfristige Separierung der Tiere erforderlich macht“, teilt das LANUV mit. Das WDSF besteht jedoch auf der Einhaltung des Säugetiergutachtens und fordert, dem Altdelfin (Sotalia) das Gnadenbrot in Münster zu geben und die drei neuen Delfine, die erst im September aus der Anlage in Harderwijk/Holland importiert wurden, zusammen mit dem anderen Großen Tümmler umgehend in das große Gehege zurückzuführen und das Delfinarium mittelfristig zu schließen.

Das WDSF weist auf nicht nur auf die hohen Kosten hin, die durch die Auflage für den Abriss des alten Daches und den Neubau auf das Delfinarium zukommen und die Eintrittspreise weiter in die Höhe treiben. WDSF-Vorsitzender Ortmüller: „Eine neue Dachkonstruktion ändert nichts an den nicht artgerechten Haltungsbedingungen der Delfine in den kleinen Betonbecken. Delfine schwimmen in Freiheit täglich bis zu 150 Kilometer und können bei der Futtersuche bis zu 300 Meter tief tauchen. Dem illusorischen Mythos „Flipper“ muss endlich ein Ende gesetzt werden. Die Tiere brauchen die Freiheit und sollten erst gar nicht in Gefangenschaft gehalten werden.“--

Jürgen Ortmüller
Vorsitzender
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Möllerstr. 19
58119 Hagen
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08.11.08 - Das Deutschlandradio Kultur bringt heute ab 15.05 Uhr eine Sendung zum Allwetterzoo Münster mit einem Interview vom 04.10.08 unserer Demo in Münster:

 http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/deutschlandrundfahrt/842182/


22.10.08 -  Partei DIE LINKE in Münster spricht sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in Münster aus!

Pressemitteilung des WDSF vom 22. Oktober 2008

Münsteraner Parteien LINKE und ödp unterstützen Schließung des Delfinariums – Grüne auf Distanz – „Bürger Wehren sich“ fordern Abkoppelung des Zoo-Eintrittspreises

(Münster) Prof. Karlheinz Nagels, Gründer der Münsteraner Bürgerpartei „Bürger Wehren sich“, hat in einem persönlichen Gespräch mit dem Vorsitzenden des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) zum Ausdruck gebracht, dass seine Partei die Forderung des WDSF unterstützt, den Eintrittspreis für das  „private“ Delfinarium im Allwetterzoo Münster vom Zoo-Eintrittspreis abzukoppeln. Dadurch soll erreicht werden, dass der Zoo-Eintrittspreis für Erwachsene von 12 Euro auf 6,50 Euro gesenkt werden kann. Zoodirektor Jörg Adler hatte den Delfinariumsanteil in einer Antwort auf eine Anfrage der Münsteraner UWG mit rund 5,50 Euro pro Besucher kalkuliert.

Das WDSF und Nagels erklären übereinstimmend, dass sie nicht die Schließung des Allwetterzoos fordern, sondern dem Bürger die freie Wahl des Besuchs des Delfinariums überlassen wollen, das dann einen eigenen Eintrittspreis erheben kann. Jetzt zahlt jeder Besucher den Preis für das Delfinarium mit, egal ob er es besucht oder nicht. Immerhin überweist der Zoo alljährlich über 750.000 Euro aus dem anteiligen Gesamteintrittspreis an die „Delphinarium Münster GmbH“, die davon ein Gehalt an den holländischen Geschäftsführer Francois den Herder bezahlt und laut Bilanz zusätzliche Gewinne von bis zu 149.000 Euro aus dem Delfinarium erzielt.

In den vergangenen Jahren musste die Stadt Münster den Allwetterzoo mit jährlich 3,2 Millionen Euro aus Steuergeldern unterstützen, um die Verluste des Zoos aufzufangen. Ein versteckter Griff in die Taschen der Bürger, meint Jürgen Ortmüller, Vorsitzender des WDSF. Das WDSF erfuhr nach eigenen Angaben bei den Protestaktionen im August vor dem Zoo und am 4. Oktober am Prinzipalmarkt großen Zuspruch für seine Forderung aus der Bevölkerung, die offenbar nicht bereit ist, die gestiegenen Eintrittspreise des Zoos in den vergangenen Jahren zu akzeptieren. Im jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2007 hat der Allwetterzoo fast 30.000 rückläufige Besucher zu verzeichnen. Ein Anstieg war lediglich bei den Mitgliedern des Zoovereins festzustellen.

Das WDSF bedauert allerdings, dass Nagels sich nicht durchringen konnte, die Hauptforderung des WDSF nach Schließung des Delfinariums zu unterstützen. Allerdings sprach sich am heutigen Mittwoch im Vorstand der LINKEN Ralf Henrichs, zuständig für die ökologische Plattform der Partei in Nordrhein-Westfalen, „für eine sofortige Schließung der beiden Delfinarien in NRW, also in Münster und Duisburg,“ aus. Er äußerte gegenüber dem WDSF ein klares „NEIN zur Delfinhaltung“. Nach der ödp-Münster geht damit die zweite Stadtratspartei auf Distanz zum Stadtrat von CDU und FDP, der sich der WDSF-Forderung nicht angeschlossen hatte. Die SPD konnte sich bisher nicht zu einer klaren Aussage durchringen. Sogar die GRÜNEN in Münster distanzieren sich offenbar durch beredtes Schweigen von ihrer Bundestagsfraktion, über deren Antrag, „die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden“ noch im Herbst im Deutschen Bundestag beraten wird.

Als nicht artgerecht und zu klein bezeichnen die Tierschützer die Betonbeckenhaltung der Meeressäuger in Münster. Erst kürzlich wurden drei weitere Delfine aus einem Nachzuchtprogramm aufgenommen; nach Angaben von Stadtrat Thomas Paal im Umweltamt nur vorübergehend. Das WDSF befürchtet jedoch einen langfristigen Aufenthalt in der angeblich zu kleinen Anlage und hat jetzt das Landesamt für Umwelt und Natur als Aufsichtsbehörde eingeschaltet. Die Delfinschützer wollen durch weitere öffentliche Aufklärungsarbeit das Verständnis der Münsteraner Bürger und Besucher des Zoos für den Schutz der „Flipper“ wecken.—

Jürgen Ortmüller

Vorsitzender und Gründer WDSF

Richard O'Barry, Mitbegründer WDSF (www.savejapandolphins.org )

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

Möllerstr. 19

58119 Hagen

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Fax:  0049/(0)2334/9190-19

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Siehe auch die bisherigen Äußerungen der Münsteraner Parteien ganz untenstehend!

19.10.08 -  Walschützer kämpft auch mit der Bibel in der Hand gegen den Genozid an 20.000 Delfinen in Japan -  http://www.hochrhein-zeitung.de/energie_und_umwelt/walschuetzer_kaempft_auch_mit_der_bibel_in_der_hand_gegen_den_genozid_an_20.000_delfinen_in_japan.html

13.10.08 - Japan mordet erneut Tausende Delfine - WDSF: Verbannung für Politiker und Boykott der deutschen Delfinstädte - http://prcenter.de/Japan-mordet-erneut-Tausende-Delfine-WDSF-Verbannung-fuer-Politiker-und-Boykott-der-deutschen-Delfinstaedte.30950.html

13.10.08 - Delfine in Gefangenschaft - Video auf You tube von PETA - http://www.youtube.com/watch?v=-aCiFxiEkIo

08.10.08 - TV-Sendung: Flipper als Spassfaktor - Deutschland und der Delfinimport -  http://www.tier.tv/videos/diskutier/deutschland-und-der-delfinimport/

05.10.08 - "Artgerecht ist nur das Meer" - Tierschützer-Aktion - http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/709720_Artgerecht_ist_nur_das_Meer.html

04.10.08 - WDR berichtet über Protestaktion Delfinarium Münster - (Bericht ab 7:40 Minuten) 

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/aks.xml?datum=2008-10-04




Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und Andreas Morlok veranstalteten am 04.10.08 (Welttierschutztag) eine öffentliche Demonstration vor dem Rathaus in Münster. 

999 Luftballons für die Freiheit der Delfine und der Schließung des Delfinariums war unser Motto. Wir protestierten mit dieser Aktion nicht nur gegen das Delfinarium, sondern informierten auch die Passanten vor Ort über die Haltung der Delfine in Gefangenschaft. Die Reaktionen zu dieser Aktion waren überwältigend.

Bild-Text-Bericht zur Aktion folgend:





Vor dem Rathaus ....die Parteien in Münster sind dafür verantwortlich, dass sich der Slogan "Münster - Stadt der Delfinquälerei!" in ganz Deutschland manifestiert hat......




Entgegen den vielen Proteste gegen die Delfinhaltung hat das Delfinarium im Allwetter-Zoo Münster letzte Woche drei weitere Delfine im Alter von drei und vier Jahren aus Holland importiert. Das ist der erste Delfin-Import nach Deutschland seit dem Jahr 1991. Damit befinden sich nun fünf Delfine und sechs Seelöwen in der kleinen geschlossenen Beton-Anlage des Delfinariums in Münster.

Die Delfin-Importe nach Münster sind unfassbar. Die ÖDP-Münster und die Bundesparteien von Bündnis90/Die Grünen und Die Linke, nicht jedoch die Grünen und Linken in Münster, fordern die Gefangenhaltung der Delfine unverzüglich zu beenden und Oberbürgermeister Tillmann (CDU) erteilt mit dem Umwelt- und Veterinäramt Münster unkritisch entsprechende Bescheinigungen für Neuzugänge und dies offenbar mit dem Segen der anderen Münsteraner Stadtrats-Parteien (CDU, FDP, Grüne, PDS/Linke und UWG), die sich bis heute, trotz mehrfacher WDSF-Anfragen, nicht zu der Tierquälerei in Münster geäußert haben.

Die SPD-Münster mit dem Ratsvorsitzenden Wolfgang Heuer und der Unterbezirks-Vorsitzenden Svenja Schulze kündigten gegenüber dem WDSF lediglich eine "intensive Beschäftigung mit der Zukunft des Delfinariums" an, ohne jedoch auf die vorhandene Problematik näher einzugehen.




Unsere rechtlichen Bedenken der Delfinhaltung in Münster prüft jetzt aufgrund einer WDSF-Eingabe das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW. Das Münsteraner Delfinarium ist ein veralgtes Dreckloch, das für die Meeressäuger eine Qual ist. Wir beabsichtigen unter Einbeziehung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) eine Schließung des Delfinariums in Münster zu erreichen.




Ein Großer Tümmler im Atlantik genießt sein Leben in Freiheit. Ob er auch noch Kunststücke den interessierten Whale-Watch-Touristen vorführen würde, wenn er wüsste, wie seine Artgenossen, zu Show-Clowns degradiert, in den viel zu kleinen Delfinarien für rein kommerzielle Zwecke und zur Belustigung des Publikums ausgebeutet werden?


Foto: Claudia Gomes - www.whale-watching-madeira.com






       "Zoo ohne Delfine!"




Empörung und großes Unverständnis brachten viele Bürger zum Ausdruck, als sie von uns erfuhren, dass sich von allen Münsteraner Parteien bisher nur die ÖDP für die Schließung des Delfinariums ausgesprochen hat. Unser Hinweis auf die nächste Kommunalwahl im Juni 2009 fand große Beachtung! (Siehe auch Informationen zu den Parteien ganz untenstehend)








Wa(h)lkampf in Münster....




Auch die Familie Hidalgo aus Münster solidarisierte sich mit unserer Aktion und begeisterte die Passanten mit südamerikanischer Musik und Tänzen.




Großes Interesse und Solidarität an unserer Kundgebung für die Schließung des Delfinariums...








Auch Helmut und Peter von der Meeresschutzorganisation "Migaloo" beteiligten sich aktiv an der Kundgebung.




Heike-Ingeborg und Hartmut Karwatzki, die sich schon seit vielen Jahren für die Rechte und dem Schutz wehrloser und ausgebeuter Tiere und Menschen engagieren, zeigten sich solidarisch mit den geknechteten Delfinen und halfen tatkräftig mit, die Passanten über diese Tierquälerei aufzuklären. 




Wenn Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok eine Aktion durchführen, sind die Medien immer dabei...

Medien-Link: WDR (Bericht ab 7:40 Minuten) http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/aks.xml?datum=2008-10-04




Helmut Treib im Gespräch mit dem WDR....




Medien-Link: "Artgerecht ist nur das Meer" - Tierschützer-Aktion - http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/709720_Artgerecht_ist_nur_das_Meer.html




Jürgen Ortmüller zum Delfinimport nach Münster: "Da wird ohne Rücksicht auf das Sozialgefüge nach zwölf Jahren engsten Zusammenlebens der Delfin "Nemo" von dem Delfin "Nando" und dem Sotalia-Delfin "Paco" in Münster getrennt und alleine in eine völlig fremde Umgebung nach Holland gebracht. Drei neue Delfin-Kinder im Alter von drei und vier Jahren aus der Anlage in Holland sollen sich stattdessen mit dem über 40-jährigen "Paco" und dem halbstarken 18-jährigen "Nando" anfreunden. Das geht im Leben nicht gut. Es fehlt jetzt nur noch, dass der alte Sotalia-Delfin aus "Tierschutzgründen" eingeschläfert wird."





Der eigentliche holländische Eigentümer und Geschäftsführer des gewerblichen Münsteraner Delfinariums innerhalb des Allwetterzoos, die Delphinarium Münster GmbH mit Francis Boudewijn den Herder, die bisher einen jährlichen Gewinn von 140.000 Euro aus dem Delfinarium erzielte, zuzüglich einem satten Geschäftsführergehalt für den Herder, hat sich bis heute überhaupt nicht zu dem Delfinarium und der Tierquälerei geäußert. Selbst die Zeitschrift "Stern" hatte bei der Zoobewertung des Allwetterzoos auf das "umstrittene" Delfinarium hingewiesen. Die veröffentlichten Bilanzen weisen für den Allwetterzoo in den letzten Jahren millionenschwere Verluste aus. Die Stadt Münster unterstützt den Zoo allerdings jährlich mit rund drei Millionen Euro aus Münsteraner Stuergeldern bei gleichzeitiger Höchstverschuldung der Stadtkasse.





Jürgen Ortmüller im Gespräch mit einem Journalisten des Magazins "Draussen", welches auch schon über unsere Demonstration vor dem Zoo im August berichtet hatte - (siehe Bericht untenstehend)




Obwohl ein Dutzend Mitstreiter mithalfen und zwei Ballonabfüllanlagen in Betrieb waren, kamen wir mit dem Abfüllen und dem Verteilen der mit Helium befüllten Ballons kaum noch nach, so groß war die Nachfrage nicht nur nach den Ballons, sondern auch nach dem Wunsch, sich solidarisch mit der Aktion und den eingesperrten Delfinen zu zeigen!
















Umweltverträglichkeit der Aktion. Da für uns der Schutz der Natur und der Erhalt der Biodiversität wichtige Anliegen sind, war es vorgesehen, dass die Ballons nicht fliegen gelassen werden. Wir baten darum, dass die Ballons an die Handgelenke der Kinder, an Kinderwagen, Rucksäcke, Fährräder, etc. angebunden werden. Uns war es ein wichtiges Anliegen, dass die Ballons mit unserer aufgedruckten Botschaft "Zoo ohne Delfine" durch die gesamte Stadt getragen werden, um auf unsere Forderung „Schließung des Delfinariums“ aufmerksam zu machen. Das Material der Ballons ist zu 100% aus nitrosaminefreiem Naturlatex, gemäß 21. Empfehlung der Kunststoffkommission Bundesgesundheitsamt EM-71-3 hergestellt. Das bedeutet, dass das Material zu 100% recyclefähig ist und wieder in den Kreis der Rohstoffe zurückfließen kann.













Kartonweise verteilten wir unsere Pressemitteilung und Informations-Flyer.... (Hinweis: Unseren Flyer kann man zum Selbstverteilen herunterladen und ausdrucken FLYER - zum Ausdrucken )












































Viele Passanten beschwerten sich darüber, dass der Zooeintritt mit dem Delfinarium gekoppelt ist. Die Leute gehen nicht in den Zoo, weil sie das Delfinarium ablehnen und nicht unterstützen möchten. Der Zoo hätte wohl mehr Besucher und Anhänger, gäbe es dort kein Delfinarium!













Ein Blick zu den oberen Etagen des Rathauses: "Wann endlich werden die gewählten Volksvertreter die Interessen der Bürger und der Tiere wahrnehmen und diese unsägliche Ausbeutung und Delfinquälerei in Münster beenden?"




Wir forderten die Bürger auf, bei der nächsten Kommunalwahl die Parteien zu wählen, die sich für die Schließung des Delfinariums aussprechen. Siehe auch Bericht unter: Delfinarium Münster 09
















































Jürgen Ortmüller freut sich - Ein Meer von Ballons in der gesamten Innenstadt...




Mit den Ordnungsbehörden gab es keine Probleme, da die Kundgebung angemeldet war und wir unsere Aktionen immer friedlich und gewaltfrei druchführen....
















Heike beim Gespräch mit Herrn Seemann, Ex-Mitglied der Grünen, der sich vor Ort für die Schließung des Delfinariums engagiert. Großer Dank an Heike (als Contergan-Opfer der Pharma-Industrie an den Rollstuhl gefesselt), die trotz Gelenkschmerzen und Kreislaufproblemen, so unermüdlich und vorbildlich mitgewirkt hat! 























































Helmut Treib: "Im Gegensatz zu den meisten im Stadtrat vertretenen Parteien ist die Mehrheit der von uns angesprochenen BürgerInnen nach eingehender Information überzeugt, dass es nicht möglich ist, Delfine in Gefangenschaft artgerecht zu halten.

Die Stadt Münster erhielt im Jahr 2004 als eine der ersten Städte in Deutschland (beworben hatten sich 450 Städte weltweit) die Internationale Auszeichnung für lebenswerte Gemeinden (LivCom-Award , The International Awards for Liveable Communities).

Für die Migaloo-Aktivisten spricht vieles dafür, dass Münster tatsächlich eine lebenswerte Stadt ist, aber nur für die Menschen, nicht für die Delfine.

Die Argumente der Delfinschützer und das Verständnis der Bevölkerung dafür sollten in Betracht der Kommunalwahlen 2009 Grund genug für die Politiker sein, die Schließung des Delfinariums zu fordern und auch umzusetzen."


























Für die Familie Hidalgo war es ein wichtiges Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass es entgegen der Natur ist, diese Geschöpfe zur reinen Unterhaltung in winzige Becken einzusperren. Jorge, geboren in Kolumbien, verweist darauf, dass viele Delfine in Südamerika aus ihren Familen gerissen und der Delfinarien-Industrie zum Opfer fallen. Dass man akrobatische Shows auch ohne Tiere machen kann, ist für diese Familie selbstverständlich - mehr Infos unter: http://www.jorge-hidalgo.de/
























































Jorge und seine Familie lernte Andreas Morlok letztes Jahr kennen, als er mit einem Delfin-Sarg-Anhänger ohne Schuhe vom Bodensee nach Nürnberg gelaufen ist, um gegen das dortige Delfinarium zu protestieren (Link-Bericht) - vielen Dank für Eure begeisternde und solidarischeTeilnahme!








Von ursprünglich neun Delfinarien in Deutchland wurden bisher bereits fünf Anlagen auch aufgrund der Tierschützer-Proteste wieder geschlossen. Im Heidepark-Soltau endet die Delfin-Show im November aus Protest- und Artenschutzgründen endgültig. Lediglich in Münster, Duisburg und Nürnberg werden dann noch Delfinarien betrieben.

Das ist ein Millionengeschäft, denn nicht der Bildungsauftrag steht im Vordergrund, sondern der Delfin-Show-Profit bei absolut mangelhaften Haltungsbedingugen. So sieht es auch der Ex-Fernseh-Trainer von "Flipper", Richard O`Barry aus Florida, Mitbegründer des WDSF, der sich seit 40 Jahren intensiv um den Delfinschutz kümmert und den Münsteraner Delfinen bescheinigt: "Die Delfine denken, das Hallendach sei der Himmel, aber sie befinden sich in der Hölle." 




Das WDSF und Andreas Morlok werden zur und über die kommende Kommunalwahl hinaus noch viele weitere Aktionen durchführen und die Parteien in der "Stadt der Delfinquälerei" zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema des Delfianriums aufrufen. Die Aufklärungskampagne über die Haltung der Delfine in Gefangenschaft wurde bereits auf das Einzugsgebiet des Zoos (200 Kilometer um Münster einschließlich Benelux-Staaten) ausgedehnt. Das WDSF und Andreas Morlok werden von mehr als 200 Tierschutz-Organisationen solidarisch unterstützt und haben einem weiteren E-Mail-Appell der Vernunft gegenüber den Stadträten zugestimmt.




Der Ex-Trainer von "Flipper" Richard O`Barry: "Wenn niemand mehr eine Eintrittskarte für ein Delfinarium kaufen würde, dann gäbe es auch keine Delfinquälerei mehr!"







DANK: Herzlichen Dank an alle Teilnehmer aus Münster und an die Mitstreiter, die aus Bremen, Braunschweig, Essen, Hagen und vom Bodensee zu dieser Kundgebung angereist sind. Unser Dank gilt auch den neuen Mitstreitern in Münster, die sich nun fortan für die Schließung des Delfinariums vor Ort engagieren werden!


01.10.08 - Tierschützer greifen Allwetterzoo Münster an - http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/10/1/news-80447930/detail.html

30.09.08 -  Unfassbar: Delfinimporte in Münster - http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/14725.php  


29.09.08 - Pressemitteilung WDSF

Erneute Delfinimporte in Münster für WDSF „unfassbar“

(Münster/Hagen) Entgegen der intensiven Vorbehalte und Proteste des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) mit Sitz im westfälischen Hagen gegen die Delfinhaltung hat das Delfinarium im Allwetter-Zoo Münster drei weitere Delfine im Alter von drei und vier Jahren aus Holland importiert. Das ist der erste Delfin-Import in Deutschland seit dem Jahr 2000.

Im Gegenzug ist der Delfin „Nemo“, der 1986 in Nürnberg geboren wurde und seit 1996 in Münster lebt,  an das Delfinarium nach Harderwijk/Holland abgegeben worden. Damit befinden sich nun fünf Delfine und sechs Seelöwen in der geschlossenen Anlage des Delfinariums Münster. Nachdem das WDSF und der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok bereits im August vor dem Zoo gegen die nichtartgerechte Haltung demonstriert hatten und die Münsteraner Stadträte von Tierschützern aus ganz Deutschland mit über 100.000 Protest-e-mails bedacht wurden, erwägt das WDSF nun rechtliche Schritte und kündigt für den Welttierschutztag am Samstag, den 04. Oktober, ab 12:00 Uhr eine Delfinschutz-Demonstration zusammen mit  Andreas Morlok und anderen Organisationen vor dem Münsteraner Rathaus am Prinzipalmarkt an.

WDSF-Chef Ortmüller: „Der Delfin-Import nach Münster ist unfassbar. Die ödp-Münster und die Bundestagsparteien von Grünen und Linken fordern, die Gefangenhaltung der Delfine unverzüglich zu beenden und der Oberbürgermeister mit dem Umwelt- und Veterinäramt Münster erteilen unkritisch entsprechende Bescheinigungen für Neuzugänge und dies offenbar mit dem Segen der Münsteraner Parteien. Unsere bisherigen rechtlichen Bedenken der Delfinhaltung in Münster prüft im Moment das Landesamt für Natur und Umwelt NRW. Mit den neuen Delfinzugängen liegt unseres Erachtens ein Gesetzesverstoß vor, weil die vorhandene Größe und Wassermenge in den Betonbecken  für fünf Delfine und sechs Seelöwen nicht ausreicht. Wir beabsichtigen unter Einbeziehung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) eine Schließung des Delfinariums Münster zu erreichen.“

Von ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren bereits fünf Anlagen auch aufgrund der Tierschützer-Proteste  geschlossen. Im Heidepark- Soltau endet die Delfin-Show  im November aus Protest- und Artenschutzgründen endgültig. Lediglich in Münster, Duisburg und Nürnberg werden dann noch Delfinarien betrieben. Das ist jedoch ein Millionengeschäft;  nicht der Bildungsauftrag steht im Vordergrund, sondern der  Delfin-Show-Profit bei absolut mangelhaften Haltungsbedingungen.  So sieht es auch der Ex-TV-Trainer von „Flipper“, Richard O’Barry aus Florida, der das WDSF zusammen mit Jürgen Ortmüller gegründet hat und der sich seit 40 Jahren um den Delfinschutz kümmert und den Münsteraner Delfinen bescheinigt: „Die Delfine denken, das Hallendach sei der Himmel, aber sie befinden sich in der Hölle.“

Der WDSF-Vorsitzende Ortmüller: „Da wird ohne Rücksicht auf das Sozialgefüge nach 12 Jahren  engsten Zusammenlebens der Delfin „Nemo“  von dem Delfin „Nando“ und dem Sotalia-Delfin „Paco“ getrennt und alleine in eine völlig fremde Umgebung nach Holland gebracht. Drei neue Delfin-Kinder im Alter von drei und vier Jahren aus der Anlage in Holland sollen sich stattdessen mit dem über 40-jährigen „Paco“ und dem halbstarken 18-jährigen Nando anfreunden. Das geht im Leben nicht gut.“

Nachdem die e-mail-Aktion von Tierschützern erheblichen Unmut bei den Stadtrats-Empfängern ausgelöst hatte, wurden sämtliche Parteien in Münster mehrfach vom WDSF um Stellungnahme zur Forderung nach einem Umdenken für das Münsteraner Delfinarium gebeten – jedoch überwiegend vergeblich. Lediglich die öpd sprach sich gegen das Münsteraner Delfinarium aus, die UWG nur hinter vorgehaltener Hand und nicht öffentlich und die SPD Münster will sich „intensiv mit der Zukunft des Delphinariums beschäftigen“. Das WDSF wird von mehr als 200 Tierschutz-Organisationen in Deutschland solidarisch unterstützt und hat einem weiteren e-mail-Aufruf gegenüber den Stadträten zugestimmt. Ebenso unterstützt das WDSF aufgrund der mangelnden Kommunikation seitens des Zoodirektors Jörg Adler und der politischen Parteien in Münster einen Münster-Boykott-Aufruf aus moralischen und ethischen Gründen gegenüber der tierquälenden Delfinhaltung.

Stadtrat Thomas Paal im Umweltamt Münster und Dr. Otto vom Veterinäramt Münster-Roxel äußerten gegenüber dem WDSF vorsichtig, dass die drei Delfinzugänge evtl. nur vorübergehend in Münster untergebracht seien. Die aktuelle Betriebserlaubnis für das Delfinarium läuft bis 30. November 2008. Eine Verlängerung stehe an.—

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Jürgen Ortmüller - Vorsitzender
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 0049/(0)2334/9190-22
Fax: 0049/(0)2334/9190-19
Mobil: 0172/876 2002
wds-forum@t-online.de  

www.wdsf.de


03.10.08 - Kampf für Delfine vor laufender Kamera - http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hohenlimburg/2008/10/3/news-81073488/detail.html

01.10.08 - Tierschützer greifen Allwetterzoo Münster an - http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/10/1/news-80447930/detail.html

29.09.08 - Unfassbar! Weitere Delfine nach Münster - http://www.ivz-online.de/lokales/muenster/nachrichten/702885_Zuwachs_fuer_das_Tuemmler_Team.html

Anmerkung Andreas Morlok: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wird dazu mißbraucht, kommerzielle Ziele zu verfolgen. In Münster kann überhaupt keine Zucht stattfinden, da alle fünf Delfine männlich sind! Es ist unverantwortlich, den älteren Sotalia-Delfin mit etwa 35 Jahre jüngeren Großen Tümmlern vergesellschaften zu wollen. Das bedeutet, neben den Show-Auftritten, weiteren Stress für den Sotalia-Delfin.

12.09.08 - Delfinarium Münster - Vorfall ohne Folgen - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,356254

20.08.08 - Tierschützer in Sorge um Zoo-Besucher - http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/8/19/news-70456640/detail.html

19.08.08 - Unfall im Delfinarium verhindert - http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,336014

Anmerkung Andreas Morlok:

Wegen den unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen im Münsteraner Delfinarium, die beinah zum Verhängnis für ein Kleinkind wurden (s. Zeitungsmeldung u.), hat das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) aus Hagen Strafanzeige gegen die Delphinarium Münster GmbH bei der Staatsanwaltschaft Münster gestellt und das Umweltamt Münster informiert. Das WDSF fordert, das Delfinarium bis auf weiteres zu schließen und den bisher ungesicherten Zugang zum Becken zu verhindern, damit es nicht zu schweren Unfällen kommt.

18.08.08 - Beinah-Unfall im Münsteraner Delfinarium mit Kleinkind - http://prcenter.de/Beinah-Unfall-im-Muensteraner-Delfinarium-mit-Kleinkind.26224.html

18.08.08 - Becken im Delfinarium zu klein für drei Tiere?
http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/muenster/nachrichten/628004_Becken_im_Delfinarium_zu_klein_fuer_drei_Tiere.html


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Bild-Textbericht zur Informationsveranstaltung des WDSF und Andreas Morlok am 17.08.08 über das Delfinarium in Münster 






Das Team vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und Andreas Morlok werden es nicht akzeptieren, dass Delfine in Münster in viel zu kleinen Betonbecken eingesperrt und nicht artgerecht gehalten werden. Diese intelligenten Tiere werden zu Clowns degradiert und für rein kommerzielle Zwecke ausgebeutet.




Zur Belohnung gibt es toten Fisch für die hungrigen Delfine. In freier Wildbahn fressen Delfine keine toten Fische, denn die sind für sie Aas.  













Beinahe ereignete sich ein dramatisches Unglück. Ein Kleinkind unterlief diese Absperrung und stand ganz alleine am Beckenrand und drohte ins Wasser zu fallen. Nur ein 20-Meter-Spurt einer Mitarbeiterin konnte Schlimmeres verhindern! Das WDSF erstattete Anzeige! Medienberichte dazu siehe obenstehend.










In der linken Ecke hätte auch eine Aufsichtsperson platziert werden müssen, da die Zuschauertribünen nur wenige Meter vom Beckenrand entfernt sind. Die vier Zentner schweren Delfine hätten das Kleinkind, wohl unbeabsichtigt, bei ihren Sprüngen schwer verletzen können. (Im nachhinein wurde behauptetet, dass es eine zweite Aufsichtsperson gegeben hätte. Folgende Bilder beweisen das Gegenteil).













Stolz präsentiert man einen wildgefangenen Sotalia-Delfin, der als einziges Tier dieser Art außerhalb Südamerikas in einem Delfinarium gehalten wird. Verschwiegen wird, dass es bereits schon acht solcher Flussdelfine in Deutschland gab, die alle, bis auf diesen einen, in Nürnberg und Münster gestorben sind.




Völlig abstoßend emfanden nicht nur wir die Bettelei im Zoo. Hier soll man Mitglied werden, da spenden...







Obwohl die Stadt schon mit über drei Millionen € im Jahr den defizitären Zoo subventioniert, sollen die Besucher den Taler rollen lassen....






Direkt vor dem Haupteingang bauten wir einen (genehmigten) Informationsstand auf und klärten die Zoobesucher über die Haltung der Delfine in Gefangenschaftauf.  










Unsere Pressemitteilung und unsere Flyer wurden gerne angenommen. Hinweis: unser Flyer kann man auch selbst ausdrucken und bei anderen Veranstaltungen oder im Bekanntenkreis verteilen - siehe: FLYER - zum Ausdrucken)
















Journalisten von mehreren Zeitungen hatten großes Interesse an unserer Aktion...










Das WDSF und Andreas Morlok lehnen die Delfinarien auch aus ethischen Gründen ab und rufen deshalb zum Boykott solcher Einrichtungen auf.  




Völlig unblaubwürdig präsentiert sich das Delfinarium! Man sperrt Delfine ein, um auf die Bedrohungen für diese Tiere hinzuweisen! Warum erwähnt man nicht, dass jeder zweite Delfin in europäischen Delfinarien ein Wildfang ist?

Der vorgeschobene Bildungsauftrag rechtfertigt das Betreiben eines Delfinariums nicht, denn es gibt heute andere und viel bessere Möglichkeiten, um etwas über die Delfine zu erfahren.

Es freut uns, dass immer mehr Politiker und Bundesparteien, wie Bündnis90/Die Grünen, Die Linke sowie die Tierschutzpartei, unsere Forderung nach einem ausnahmslosen Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland unterstützen. Siehe Infos auch unter: IMPORTVERBOT Delfine 

Wie kann Deutschland glaubwürdig den Wal- und Delfinfang anderer Länder verurteilen, wenn das Land selbst Delfine importiert und in Delfinarien gefangen hält?





Auch Mariola Heinrich, eine engagierte Tierschützerin, reiste nach Münster und unterstützte uns tatkräftig bei der Aufklärungsarbeit.



















Jürgen Ortmüller appelliert an die Betreiber der Delfinarien in Münster, Nürnberg und Duisburg, keine weiteren Tiere mehr aufzunehmen und die Anlagen abzuwickeln. Ortmüller: „Kein Betonbecken bietet auch nur annähernd artgerechte Bedingungen.

Ein Delfinarium bedeutet für die intelligenten Meeressäuger ein würdeloses und monotones Leben bis zum Tod. Wenn die Delfinarien-Besucher wüssten, dass unter anderem auch die fünf berühmten Fernsehdelfine „Flipper“ nach relativ kurzer Zeit in Gefangenschaft starben, teilweise in den Armen ihres Trainers Richard O`Barry, würden die meisten Besucher die Delfin-Shows mit anderen Augen sehen. Dort geht es nicht um Informationen und bei weitem nicht um artgerechte Delfinhaltung – dort geht es ausschließlich um Geld.

Auch Jean-Jacques Montello, Regisseur des aktuellen 3 D-Films von Jacques Cousteau über Wale, unterstützt unsere Forderung gegen die Gefangenhaltung der Delfine ausdrücklich.

Die Delfine haben in den engen Betonbecken nichts zu lachen. Aufgrund ihrer nicht veränderbaren Gesichtsmuskulatur sieht es nur so aus, als würden Delfine immer lächeln.“













Oftmals beschwerten sich die Besucher darüber, dass der Eintrittspreis für den Zoo viel zu teuer sei. Zudem gäbe es schönere Zoos in der Umgebung. Auch bemängelten viele, dass man gezwungen ist, durch den Erwerb der Zooeintrittskarte, auch automatisch den Eintritt in das Delfinarium mit zu bezahlen. So mancher Münsteraner versicherte uns, dass sie keine neuen Jahreskarten mehr erwerben werden.  










Auch wurde bemängelt, dass man im Zoo doch nicht so viele Arten (etwa 340) auf so engem Raum unterbringen sollte. Für die Tiere wäre es doch besser, wenn man weniger Arten in größere Anlagen halten würde...




Nach so vielen Gesprächen und so viel erfreulicher Resonanz sind wir uns sicher, dass wir es mit unserer Kampagne erreichen werden, dass es eines Tages kein Delfinarium mehr in Münster geben wird. Eine einzige Familie sprach sich für den Erhalt des Delfinariums in Münster aus und würde es bedauern, wenn die Delfine von Münster in eine viel größere Anlage nach Holland gebracht würden, wo sie ihren Lebensabend verbringen könnten. Dann hätte die Familie einen "noch weiteren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen." Eine Einzelmeinung.




Artgerecht ist nur das Meer!

Delfine kann man nicht in Gefangenschaft halten. Diese Erkenntnis brachte die Betreiber des Delfinariums im Heidepark in Soltau dazu, das Delfinarium noch in diesem Jahr zu schließen. Damit verbleiben von ehemals neun Delfinarien noch drei solcher Anlagen in Deutschland (Münster, Duisburg und Nürnberg).



Foto: Claudia Gomes - www.whale-watching-madeira.com 


Der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller und Andreas Morlok sind sich einig. Das Delfinarium muss geschlossen werden: " Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und erkundigten uns, woher die Besucher eigentlich anreisten. Das Einzugsgebiet der Besucher des Zoos liegt im Umkreis von etwa 200 Kilometer um Münster. Unsere Aufklärungsarbeit wird sich demnach auf dieses Einzugsgebiet konzentrieren und ist, falls notwendig, auf Jahre hinaus ausgelegt."




Vielseitige Aufklärungsarbeit begonnen:

In Unna besuchte der Mitbegründer des WDSF, Richard O`Barry, der Ex-Trainer der TV-Serie "Flipper", ein Gymnasium und klärte in der Aula Hunderte Schüler über die Delfinarien auf: „Die Delfine meinen, das Hallendach sei der Himmel, aber die Betonbecken sind die Hölle für sie.“



(COPYRIGHT ALLER BILDER BEI WDSF)


Auch werden wir die Parteien in Münster, die sich für die Schließung des Delfinariums aussprechen und engagieren, bei der nächsten Kommunalwahl im Juni 2009 intensiv unterstützen. Infos dazu: siehe untenstehend.

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Am 17.08.08 veranstaltet das WDSF vor dem Allwetterzoo eine Protest- Informationsveranstaltung:

Der WDSF-Vorsitzende Jürgen Ortmüller weist darauf hin, dass für Sonntag, den 17. August 2008, bei der Polizei in Münster eine Protest-Informationsveranstaltung vor dem Haupteingang des Allwetterzoos in der Zeit von 12:00 - 16.00 Uhr angemeldet ist.

Die drei dort seit Jahren in Gefangenschaft gehaltenen Delfine sollen aus den engen Betonbecken in die große Freiluftanlage in Harderwijk/Holland verbracht werden - mit anschließender Auswilderung falls möglich, und das Delfinarium Münster solle geschlossen werden, damit keine weiteren Wildfänge eingebracht werden können.


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Stellungnahmen der Parteien in Münster zu unserer Forderung, das Delfinarium zu schließen:

 

ödp
www.muenster.org/oedp
 

16.07.08 - 1. Partei spricht sich für die Schließung aus!

Sehr geehrte Tierschützer

Wir haben mit Aufmerksamkeit und Interesse ihre e-mail an uns gelesen und teilen Ihre Besorgnis um das Wohl der Delfine in Delfinarien und Delfinfanggebieten. Wir freuen uns sehr über Ihr Engagement für diese intelligenten und sozialen Tiere und stimmen Ihrer Forderung zu, die letzten verbliebenen Delfinarien in Deutschland, darunter auch das im Allwetterzoo Münster, zu schließen. Allerdings halten wir die Aufklärung der Bevölkerung sowie der Politiker für sinnvoller als Boykottaufrufe. Wir wenden uns in dieser Sache an die örtliche Presse.
Allgemein fordern wir ein Verbandsklagerecht für die anerkannten Tierschutzvereine, um geltendes Recht stärker durchsetzen und gegebenenfalls auf dessen Verbesserung hinarbeiten zu können.
Unser Vertreter im Rat der Stadt Münster, Gerd Kersting, wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine Schließung des Delfinariums im Münsteraner Allwetterzoo einsetzen.


Mit freundlichem Gruß
 ödp - KV Münster-Steinfurt-Warendorf
Norbert Johannpötter


  

Bündnis 90/Die Grünen/GAL
www.gruene-muenster.de  

Stellungnahme steht noch aus!

  

CDU
www.cdu-muenster.de  

Stellungnahme steht noch aus!

 

FDP
www.fdp-ms.de  

Stellungnahme steht noch aus!

 

Die Linke.Münster - 2. Partei spricht sich für unsere Forderung aus!
www.die-linke-muenster.de/linke_im_rat  

Stellungnahme am 22.10.08 - Der Vorstand der LINKEN Ralf Henrichs, zuständig für die ökologische Plattform der Partei in Nordrhein-Westfalen, spricht sich „für eine sofortige Schließung der beiden Delfinarien in NRW, also in Münster und Duisburg,“ aus. Er äußerte gegenüber dem WDSF ein klares „NEIN zur Delfinhaltung“. 

dazu diese Pressemitteilung:

DIE LINKE. NRW - Ökologische Plattform NRW für Schließung der Delfinarien

Die Ökologische Plattform NRW bei DIE LINKE. setzt sich für die Schließung der beiden Delfinarien in Nordrhein-Westfalen, Duisburg und Münster, ein. „Delfine gehören ins Meer und nicht in größere Badewannen“, macht Ralf Henrichs vom Vorstand der Ökologischen Plattform NRW den Standpunkt deutlich.

Neben Fischerei, Unterwasserlärm, Lebensraumzerstörung und Umweltverschmutzung, machen den Delfinen auch die Wildfänge für Delfinarien zu schaffen. Inzwischen sind viele Delfinpopulationen vom Aussterben bedroht. Der Direktor des Nürnberger Zoos, Dag Encke, wies kürzlich darauf hin, dass jeder zweite Delfin in dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) ein Wildfang ist. Und das, obwohl Nachzüchtungen unter nicht artgerechten Haltungsbedingungen in Delfinarien nur selten erfolgreich sind.

In Gruppen von bis zu hundert Tieren, schwimmen Delfine täglich bis zu 150 Kilometer und tauchen bis zu 300 Meter tief. Weder entspricht es dem Sozialverhalten, noch dem natürlichen Bewegungsbedürfnis großer Tümmler, sie in kleinen Becken wie in Münster zu halten. Als besonders tierquälerisch kann hierbei die Einzelhaltung des Sotalia Paco angesehen werden.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen hat nun auf Initiative des internationalen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) dem Delfinarium in Münster strengere Auflagen zur Delfinhaltung erteilt. Das Landesamt stellte fest, dass die Haltungsbedingungen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Grundlage für die Beurteilung der Delfinhaltung ist das Säugetiergutachten von 1996. Darin sind die Mindestanforderungen an die Haltung von Wildtieren in Zoos beschrieben. „Dieses Gutachten“, so die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Eva Bulling-Schröter, „ist veraltet und hat mit Tierschutz, geschweige denn Wildtierschutz, nach heutiger Auffassung nichts zu tun.“ Nach Einschätzung zahlreicher ExpertInnen enthält dieses Gutachten jedoch nur unzureichende Minimalanforderungen an die Tierhaltung und vernachlässigt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Das sieht auch die Ökologische Plattform NRW so. Die Bewertung der Haltungsbedingungen im Zoo Münster auf Grundlage des Säugetiergutachtens, macht die Diskrepanz zwischen tatsächlichem und politischem Tierschutz deutlich.

Die Ökologische Plattform NRW unterstützt die Position der mehr als 200 anderen Tierschutzorganisationen, sich für die Schließung der deutschen Delfinarien einzusetzen. Importe von Delfinen aus Wildfängen nach Deutschland müssen verboten werden. Eine EU weite Regelung sowohl für ein vollkommenes Wildfangverbot als auch für ein Verbot jeglicher Haltung von Delfinen muss angestrebt werden. Die Ökologische Plattform NRW fordert noch vor der nächsten Bundstagswahl die Erstellung und Verabschiedung eines neuen Säugetiergutachtens.

1. Dezember 2008 - Quelle: http://www.oepf-nrw.de/



 

SPD
www.spd-muenster.de  

Stellungnahme steht noch aus!

 

UWG-MS
www.uwg-ms.de  

Stellungnahme steht noch aus!

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Alle Stellungnahmen der Parteien werden wir den Bürgern in Münster zur Verfügung stellen - es sind Infostände und Flyerverteilungen an alle Haushalte vorgesehen. Im August 2009 ist Kommunalwahl und weil dieses Thema viele Menschen in Münster berührt, wird die geforderte Schließung des Delfinariums sicherlich ein wichtiges Wahlkampfthema sein!




Es ist die Zeit gekommen, in der die Bürger mitbestimmen, welche Entscheidungen im Rathaus getroffen werden!


Fortsetzung der Kampagne siehe unter Delfinarium Münster 09

Weitere Informationen zur Kampagne Schließung der Delfinarien in Deutschland unter: Anti-Delfinarien-Aktion