Home
ProWal
Inhalte dieser HP
Aktionen anno/aktuell
News 2013 - Dies & Das
Delfine & Wale
Walfang + Gefahren
Island 2012
2. Island-Vorort-Aktion
Taiji - Japan
Ukraine Delfinrettung
Delfinfang Färöer
Färöer-Aktion 2013
Protest Smyril-Line
Pinger-Patenschaft 1
Pinger-Patenschaft 2
ANTI-DELFINARIEN
Delfinarium Schweiz
Delfinarien Türkei
°ILYA° in Not - EILT°
Importverbot Türkei
Delfinarien Ukraine
Importverbot Ukraine
GESCHLOSSEN
05/05/2013 Protest-Day
Freilebende Delfine
"HOPE" Ukraine 2013
"AUTO" Ukraine 2013
* Projekt IMPACABA *
Facebook
Jugend-Ecke
Links
Medien-Archiv
HELFEN SIE MIT
EINMAL - SPENDEN
Online-Spenden PayPal
Dauerauftrag
SMS-Charity - 3,00
Spenden-Barometer
Spenden-Dosen
Straßen-Sammlungen
Sp.- Dosen-Aktionen
ProWal-Shop
Plüsch-Delfin
Über Andreas Morlok
BÜCHER Andreas Morlok
Impressum - Kontakt


Wir sind die letzte Hoffnung! - Hilfe für Hunde und Katzen in der Ukraine

TEXT IN GERMAN AND ENGLISH





Bei unseren Aktivitäten zum Schutz der Delfine und Wale in der Ukraine trafen wir in der Industrie-Metropole Mykolayiv (150 Kilometer von Odessa entfernt) einen jungen Mann (Vova), der uns Unglaubliches aus seiner Heimatstadt berichtete.

In Mykolayiv vergiftet ein geistig gestörter Mann jedes Jahr an die 300 Straßenhunde. Obwohl das Töten der Tiere verboten ist und auch Anzeigen gegen den Hundekiller erstattet wurden, blieben die Behörden, vor allem die örtliche Polizei, bisher völlig untätig. Die Polizei begrüßt gar das Engagement dieses Hundekillers mit dem Vorwand, dass sich die Bewohner angeblich vor den Straßenhunden fürchten und der Mann mit dem „Beseitigen der Köter“ ja schließlich etwas Gutes für die Bewohner der Stadt tun würde!

Die Stadtverwaltung unterhält kein eigenes Tierheim, obwohl es dort Zehntausende Straßenhunde gibt. Auch gibt es dort keine Kastrationsprogramme, wie in anderen ukrainischen Städten. Die Stadtverwaltung spart sich diese Kosten, lässt den Hundekiller einfach gewähren und überlässt das Schicksal der Tiere anderen.

Vova und seine Freunde nahmen sich, obwohl fast kein Geld vorhanden war, dieser Problematik an, um so vielen Tieren, wie nur möglich zu helfen.  

Dieses Engagement der Tierschützer in Mykolayiv beeindruckte uns und wir nahmen eine Einladung, ein Obdach für aufgenommene Straßentiere zu besuchen, gerne an.

Andreas Morlok – CEO ProWal: „Wir besuchten und unterstützten bei unseren drei Reisen in diesem Jahr in die Ukraine schon einige Unterkünfte, in denen Straßentiere aufgenommen wurden. Aber mit was wir in dieser Millionen-Stadt konfrontiert wurden, lässt sich kaum noch in Worten beschreiben, denn solche Zustände in denen Tiere leben müssen, um vor dem Hundekiller sicher zu sein, haben wir noch nie gesehen. 

Dutzende Hunde, viele von ihnen krank, geschwächt und verletzt und auch Katzen sind in einem Haus inmitten dieser Stadt untergebracht. Das Haus ist nicht bewohnt, da es als einsturzgefährdet eingestuft worden ist. In Löcher und im Sperrmüll vegetierten die Tiere vor sich hin. Der Gestank von Kot und Urin war unerträglich und machte einem das Atmen schwer. In einem kleinen Karton befanden sich ein paar Medikamente, um die notwendigsten Versorgungen durchführen zu können. Kastrationen konnten bisher nur selten finanziert werden.

Die Ärmsten der Armen in dieser an und für sich wohlhabenden Industrie-Stadt geben von ihrem wenigen Geld etwas ab, damit diese aufgenommenen Tiere nicht sterben müssen. Es gibt viel zu wenige Helfer, die hier einmal für etwas Ordnung sorgen und die Unterkunft mal richtig reinigen und renovieren können, denn die wenigen engagierten Tierschützer sind neben ihrer Arbeit, andauernd unterwegs, um Futter und Gelder für Medikamente und Tierärzte aufzutreiben und um dem Hundekiller sein Handwerk zu legen. Die Tierschützer sind hoffnungslos überfordert. Vova ist 20 Stunden am Tag auf den Beinen und obwohl er jung ist, sieht man ihm seinen Dauerstress schon merklich an.

Ein Umzug der Tiere in ein anderes Domizil ist nicht finanzierbar, da die Kosten für die Versorgung der Tiere schon jetzt jeden Rahmen sprengen.

Wir machten keine Fotos von diesen Tieren und ihrer würdelosen Unterkunft, denn solche Bilder über diese Zustände dort, würde kaum jemand verkraften! Mich haben die Blicke dieser Tiere, ihren Ausdruck nach Hilfe und das Betteln um ein paar liebevolle Streicheleinheiten zutiefst getroffen. 

Im letzten harten und kalten Winter erfroren viele Straßenhunde in Mykolayiv. Die Tierschützer um Vova mussten dies verzweifelt mit ansehen, da ihre eigenen Kapazitäten, um den Tieren zu helfen schon damals weit überschritten waren.“

07. Dezember 2012:

Vova berichtet, dass sie im Moment 59 Hunde und 15 Katzen versorgen müssen. In der Unterkunft sind 39 Hunde und zwei Katzen. Die anderen Tiere (20 Hunde und 13 Katzen) sind bei den Tierschützern Zuhause untergebracht.

NUN IST AKTION UND SOFORTIGE HILFE ANGESAGT!

ProWal wird am 20. April 2013 erneut in die Ukraine reisen. Wir setzen uns dafür ein, dass die ukrainische Regierung ein Gesetz beschließt, welches den Import von Delfinen und Walen verbietet. Damit wären die illegalen Fänge von Delfinen im Schwarzen Meer, die Importe von Beluga-Walen aus Russland und auch von Delfinen aus Taiji/Japan nicht mehr möglich. Es wäre das mittelfristige Aus für alle 16 kommerziellen Show-Delfinarien in der Ukraine.

Bevor wir zur Regierung nach Kiew gehen, werden wir erneut nach Mykolayiv reisen und dort die Stadtverwaltung auffordern, ein Tierheim nach westlichem Standard zu errichten und ein Kastrationsprogramm für die Straßenhunde auf den Weg zu bringen. Zudem werden wir uns in Mykolayiv dafür einsetzen, dass dem Hundekiller endlich sein barbarisches Handwerk gelegt und er für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Um Druck aufzubauen, damit dies auch geschieht, werden wir das anschließend auch bei der ukrainischen Regierung in Kiew und auch über die dortigen Medien einfordern.

SPENDEN-AUFRUF FÜR DIE 59 HUNDE UND 15 KATZEN BEENDET 

Mit dem Geld sollen Tiernahrung, Medikamente, Tierarztkosten, Heizungskosten und die Renovierung der Unterkunft finanziert werden. Ist die Versorgung der Tiere für einige Monate gesichert, können die Tierschützer ihre Zeit, die sie bisher für die Beschaffung von Futter und Geld aufgebracht haben, für die Renovierung der Unterkunft der Tiere einsetzen, die dringendst hergerichtet werden muss.

Da wir persönlich mit den Tierschützern zusammen alles Notwendige vor Ort besorgen werden, kommt von jedem gespendeten Euro auch 100 Cent der Hilfe dort an und den Tieren direkt zugute.


AKTUELLER SPENDENSTAND am 19.04.2013:
 
Gespendet: 1.194,- €


 
HERZLICHEN DANK FÜR IHRE WICHTIGE UNTERSTÜTZUNG!

Wir werden nach der Aktion ausführlich darüber berichten.
 
 


====================

 

ENGLISH


We are the last hope – Help for dogs and cats in the Ukraine


During our activities pertaining to the protection of dolphins and whales in the Ukraine, we met a young man, by the name of Vova, in the industrial city of Mykolayiv (150 kilometers distanced from Odessa), who told us incredible things about his home town.

In Mykolayiv a mentally ill man is poisoning 300 stray dogs annually. Although it is illegal to kill these animals and protests were raised against this killer, the authorities, especially the local police, stayed inactive. The police even supports the action of this mad killer under that pretext that the local people are afraid of the strays and this man is doing something good for the people by getting rid of the dogs.

The city does not operate an animal shelter of its own, although it is overrun with stray dogs. There is also no program for neutering the animals as it is done in other Ukrainian cities. The local authorities are not willing to carry the expense and just lets the mad killer operate at will.

Vova and his friends are addressing this problem to help as many of these animals as possible, although very little money is available. 

The action of the animal protectors in Mykolayiv impressed us and we gladly accepted an invitation to visit a shelter for these homeless animals.

Andreas Morlok – CEO ProWal: “We visited and supported already some of theses shelters, where strays found a home, during our three trips to the Ukraine during this year. But what was in store for us in this million-people city cannot be expressed with words.

The conditions, in which these homeless animals have to survive to be saved from the mad killer, are indescribable.

Dozens of dogs and also cats, many of them sick, emaciated and injured, are kept in a house in the middle of the city. The house is uninhabitable, since it has been condemned because of danger    that it might collapse. In holes and in cartons the animals lay around. The smell of urine and feces was so strong that it was hard to breathe. A small box contained some medication just for the most urgent care. Neutering could only be financed very seldom. 

The poorest of the poor in this relatively well off industrial city are donating some of the little money they have, so that these homeless animals do not have to die. There are much too few helpers that are willing to organize and clean and repair this place, because the few people, who are helping, are on top of working at their own jobs busy with running around to get money for medication and vets and to try to discourage the mad killer from doing his job. These animal protectors are hopelessly overworked.

Vova is on his legs for 20 hours a day, and, although he is young, you can see the stress he is under. 

To relocate these animals is financially impossible, since feeding them is already now the maximum that can be done.

We did not take any pictures of these animals and their abysmal surroundings, for such photos would be too shocking. I was totally

overwhelmed by the expression in their eyes begging for help and just a little bit of love.

During the last very cold winter a lot of these strays froze to death in Mykolayiv. People like Vova had to helplessly watch this happen, since they had no means then to help these poor dogs.”

 

December 7th 2012


Vova reports that at the moment there are 69 dogs and 15 cats in his care. At the shelter there are 39 dogs and two cats, while the other animals (20 dogs and 13 cats) are kept at the homes of the animal lovers. 

 
Now it is time for immediate help!

 
ProWal is going to travel again to the Ukraine, when it is has been decided, who is going to be the next environmental minister after the parliament has voted in March 2013. We will work toward the goal that the government of the Ukraine will pass a law, which will outlaw the import of dolphins and whales. This would put a stop to the illegal catch of dolphins in the Black Sea, the imports of Beluga Whales from Russia as well as the import of dolphins from Taiji/Japan. This would mean the immediate closure of all of the 16 commercial dolphin-shows in the Ukraine.

Before we are going before the government in Kiev, we shall again visit Mykolayiv and demand from the city council to erect an animal shelter after western standards and to start a program for neutering the strays. Furthermore we will try and stop the mad killer in Mykolayiv from continuing his gruesome trade and that he is held responsible for his barbarian deeds. To exude pressure so that this will happen, we shall announce it to the government in Kiev and also report it to the local media.




Tolle Unterstützung für die von Tierschützern von der Straße aufgenommenen Hunde und Katzen in Mykolayiv/Ukraine

Wir bedanken uns ganz recht herzlich bei dem Verein Tierhilfsnetzwerk Europa e. V. für die gelungene Charity-Aktion „Weihnachtsbaum-Schmücken 2012“ und bei allen Unterstützern, die sich bei dieser Aktion beteiligt haben.

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/

Durch diese Sammelaktion wurden für die ProWal-Aktion "HOPE - Wir sind die letzte Hoffnung! - Hilfe für Hunde und Katzen in der Ukraine“ 334,- € gespendet.

Wir werden im April in die Ukraine reisen und auch mit diesem Geld die Versorgung der Tiere vor Ort unterstützen. Ein ausführlicher Bericht darüber erfolgt dann nach der Aktion.