21.12.07 - DIE LINKE spricht sich klar gegen den Import wilder Delphine nach Deutschland und in die EU aus. Auch ist sie strikt gegen die Haltung und Züchtung von Delphinen in Gefangenschaft zu kommerziellen Zwecken. Siehe bei: http://walschutzaktionen.de/311701.html
21.12.07 -Japanischer Walfang:
Endlich gibt es eine gute Nachricht zum Thema japanischer Walfang zu vermelden!
Der weltweite Druck auf die japanischen Walschlächter steigt. Die bedrohten Buckelwale bleiben vorerst verschont!
Beteiligen wir uns auch weiter an den internationalen Protesten, um auch das Leben von hunderten Finn- und Minkwalen zu retten, welche trotzdem noch in dem seit 1994 ausgerufenen antarktischen Walschutzgebiet gejagt und getötet werden sollen.
(Anmerkung: Die Bundes-SPD kann nicht glaubwürdig gegen den japanischen Walfang wettern, wenn z. B. in Nürnberg die Stadtrat-SPD Delfinfänge und Importe nach Deutschland unterstützt!) Die Bundesregierung muss nun endlich ein Importverbot von Delfinen nach Deutschland beschließen. Siehe auch Aktion: "EINFUHRSTOPP Delfine")
10.12.07 -Morbillivirus in Sardinien bedroht Population im Delfin und Walschutzpark in der Ligurischen See:
Im Juli 2007 wurde ein weiterer gestreifter Delfin tot am Strand der Insel Asinara (NW von Sardinien ) gefunden. Bei einer, von Dr. Vet. Simonetta Appino DVM, von der Fakultät für Veterinär Medizin in Sassari, durchgeführten Necropsy fand man erneut den hoch ansteckenden und für Delfine tödlichen Morbillivirus.
Bedingt durch die lokalen Strömungsverhältnisse befürchten wir, dass sich der Virus nun auch innerhalb der nächsten Wochen ungehindert auf das UNESCO Delfin- Walschutzgebiet in der Ligurischen See ausbreiten wird. Hier, im UNESCO Schutzgebiet ist eine Delfin Population von ca. 2000 Tieren dem Virus ausgesetzt.
Die Strömungen können den Virus, mittels infizierter Tiere, direkt von der Insel Asinara durch die Bonifaziu Straße in das Schutzgebiet transportieren.
Küstenwache und Naturschutzorganisationen patrouillieren bereits die Gewässer und Strände südlich von Elba. Auch Green-Ocean Marine Services setzt derzeit 2 Boote in diesem Seegebiet ein um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu dokumentieren.
Der Morbillivirus hatte ja bereits vor 3 Jahren über 1500 Todesopfer in der Delfinpopulation um Mallorca gefordert. Die Befürchtung einer erneuten großflächigen Epidemie ist daher nicht unbegründet.
(Auch in das Nürnberger Delfinarium wurden schon Delfine aus Kuba importiert. Derzeit befinden sich dort acht große Tümmler. Fünf von ihnen sind ebenfalls Wildfänge, da die Nachzucht völlig gescheitert ist (Seit zehn Jahren gibt es in Nürnberg keinen Nachwuchs mehr). Wir fordern die Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf, endlich ein Importverbot für Delfine zu beschließen, damit keine weiteren Delfine mehr direkt oder über Umwege in unser Land verschleppt werden können. Deutschland darf sich nicht weiter an dieser Ausplünderung der Natur beteiligen. AURUF: Bitte beteiligen Sie sich an unserer Aktion und fordern Sie die entscheidenden Politiker und die Bundesregierung auf, ein ausnahmsloses Einfuhrverbot von Delfinen nach Deutschland zu beschließen.Brief und Adressen unter:EINFUHRSTOPP Delfine)
03.12.07 - Tierschützer fordern Politiker und die Bundesregierung dazu auf, ein Importverbot von Delfinen nach Deutschland zu beschließen. Infos siehe bei: EINFUHRSTOPP Delfine
Zwischen Walen und Harpunen - Hier erfährt man mehr über Greenpeace, welche sich auf dem Weg zur Rettung der Wale ins Südpolarmeer befindet - auch eine Möglichkeit für einen KOmmentar steht zur Verfügung:http://195.137.170.166/nachtrag-23112007/#comment-221
19.11.07 - Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ruft zum Weihnachts-Boykott japanischer Importprodukte auf
Pressemitteilung 19. November 2007
Das WDSF mit Kapitän Paul Watson (Ex-Greenpeace-Gründungsmitglied) als Berater und Jürgen Ortmüller (Gründer des WDSF, Wal- und Delfinschützer und Steuerberater aus Hagen/Westf.), ruft zum Weihnachts-Boykott 2007 japanischer Produkte auf.
Seit gestern ist die japanische Walfangflotte wieder auf dem Weg in die Antarktis, um statt bisher 440 (bis 2005) nun bis zu 935 Zwergwale und zusätzlich 50 Buckelwale und 50 Finnwale zu töten. Die japanische Regierung zeigte sich bisher von den alljährlichen internationalen Protesten gegen den von der Internationalen Walfangkommission (IWC) seit 1963 verbotenen Fang der Buckelwale und dem Walfang-Moratorium von 1986 unbeeindruckt. Wissenschaftliche Zwecke werden vorgeschoben, um das Walfangmoratorium tausendfach zu unterlaufen.
Der weltweite Bestand an Zwergwalen im Südpolarmeer kann ungefähr mit der Einwohnerzahl von Hagen/Westf. verglichen werden, so Jürgen Ortmüller - ca. 310.000. Die Anzahl der Buckelwale wird auf heute nur noch 12.000 geschätzt. „Das entspricht der Kapazität der Dortmunder Westfalenhalle“, veranschaulicht der Walschützer.
Das WDSF hatte im September noch ein persönliches Gespräch mit dem 1. Botschaftssekretär Takashi Teraoka in der japanischen Botschaft in Berlin, um einen Stopp des japanischen Wal- und Delfinfangs zu erörtern. „Wir Japaner pflegen die uralten Traditionen und werden den Wal- und Delfinfang definitiv nicht beenden“, so der Botschaftssekretär gegenüber dem WDSF.
„Wir müssen den Japanern den Wurstzipfel weit vor die Nase hängen. Nur wenn sie spüren, dass die Weltengemeinschaft ihr Land und ihre Produkte boykottiert, kommen sie möglicherweise zur Besinnung und befolgen das Walfang-Moratorium der IWC. Die japanische Bevölkerung weiß überwiegend nichts von den Greueltaten der japanischen Walfänger. Deshalb müssen wir auch das japanische Volk auf unserer Seite haben. Das geht nur durch Diplomatie, persönliche Gespräche und spektakuläre Maßnahmen, die nicht der japanischen Bevölkerung schaden“, so der WDSF-Vorsitzende Ortmüller.
Paul Watson von Sea Shepherd (www.seashepherd.org ) wird im Dezember mit zwei Schiffen versuchen, die japanische Walfangflotte in der Antarktis zu stoppen. „Und wenn wir sie rammen müssen“, so Watson, der allerdings bei seinen Aktionen keine Menschenleben gefährden will.
Der High-Tech Handelsbilanzüberschuss japanischer Export-Firmen wie Nissan, Toyota, Toshiba, Hitachi, Sony und Panasonic von rund 40 Milliarden Euro müsse empfindlich gestört werden und außerdem gäbe es genügend Alternativen zu den japanischen Produkten, so der Steuerfachmann Ortmüller. Alle Elektro-Großmärkte wurden vom WDSF aufgefordert, sich an dem Boykott zu beteiligen.
17.11.07 - Japan jagt wieder Buckelwale - Die japanische Walfangflotte will morgen zur ersten Jagd auf Buckelwale seit 44 Jahren aufbrechen. Dies trägt ihr scharfe Kritik von Naturschützern ein.http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/814086.html
Anmerkung: Schon vor ein paar Tagen äußerte sich der Vorsitzende des WDSF, Jürgen Ortmüller, dass es an der Zeit ist, über Boykottmaßnahmen gegenüber Japan nachzudenken. Ich persönlich bin darüber geteilter Meinung. Macht es Sinn eine große Volkswirtschaft zu boykottieren, die mit dem Walfang überhaupt nichts zu tun hat, ihn sogar ablehnt? Trifft man damit die richtigen Leute, die das zu verantworten haben?
Einen Boykottaufruf gegenüber Island unterstützte ich auf vielen Wegen (siehe Infos bei:"Walfang Island" . Nach dem Einbruch der Tourismusbranche (Minus 25%) lenkte die isländische Regierung dieses Jahr ein und beendete den kommerziellen Walfang. Allderdings wird der Aufruf zum Boykott gegenüber isländischen Produkten und der Reisen nach Island aufrechterhalten, so lange bis Island auch den wissenschaftlichen Walfang beendet. In Island machte ein Boykottaufruf Sinn, denn der kleine Inselstaat ist auf die Einnahmen von den Touristen und der Erlöse durch die Exporte dringend angewiesen. Mit Japan ist das also nicht vergleichar.
Bei meinem Besuch bei der UNO Anfang des Jahres in New York drückte man mir gegenüber die Hoffnung aus, dass durch einen Regierungswechsel vernünftigere Leute an die Macht gelangen könnten, die den Walfang endlich beenden werden. Ich teile diese Auffassung nicht, denn das kann ja nie eintreten und die Wale haben keine Zeit mehr zu verlieren!
Seit Jahren prallen die Protestbriefe bei den verantwortlichen Botschaften und versch. Regierungen in Japan ab und offenbaren sich als völlig wirkungslos. Seit fünf Jahren versendet beispielsweise die japanische Botschaft in Berlin den gleichen Standardtext mit haarsträubenden und auch oft falschen Argumenten. Die einzigste Veränderung in diesen Rechtfertigungsantworten ist das Datum.
Ich werde mich in den nächsten Tagen mit vielen weiteren Mitstreitern und Organisationen austauschen und über diese Gedankengänge eines weltweiten Boykottaufrufes beraten.
Wie ist Ihre Meinung zum japanischen Walfang? Würden Sie einen solchen Boykottaufruf unterstützen und keine japanischen Produkte mehr kaufen? Schreiben Sie mir eine E-Mail: walfahrt@t-online.de
Anmerkung: Dies scheint wohl eine Trotzreaktion der japanischen Regierung zu sein. Erstens haben Medien weltweit über diese Greultaten und der Aktion zum Schutz für die Delfine berichtet und zweitens konnten gefangene Tiere nicht für teures Geld in die Dominikanische Republik verkauft werden. Siehe Bericht vom 14.11.07 folgend.
14.11.07 - Ex-TV-Trainer von Flipper verhindert japanischen Delfinexport in die Dominikanische Republik (Ergänzung zu der Meldung von gestern) http://www.openpr.de/news/171076.html
13.11.07 - Umweltgefahren durch Altmunition in Nord- und Ostsee http://openpr.de/news/170634/Neues-Informationsportal-Umweltgefahren-durch-Altmunition-in-Nord-und-Ostsee.html
13.11.07 - Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) berichtet heute von einem Erfolg gegen die Machenschaften der Delfinarien-Industrie:
”Richard O'Barry, Mitbegründer des WDSF, teilt in einer Pressemitteilung mit, dass er in Zusammenarbeit mit der "Save Japan Dolphins Coalition" , den Export von zwölf in Taiji/Japan gefangenen Delfine an die Dominikanische Republik stoppen konnte.”
DOLPHIN EXPORT FROM TAIJI, JAPAN, TO THE DOMINICAN REPUBLIC IS CANCELLED
(San Francisco, California) The Save Japan Dolphins Coalition announced today that the proposed export of twelve live dolphins ("the Taiji Twelve") from Taiji, Japan to Ocean World theme park in the Dominican Republic has been cancelled.
"The Dominican Republic government should be applauded for their role in stopping this cruel and inhumane dolphin import," stated David Phillips, Director of Earth Island Institute's International Marine Mammal Project.
He continued: "The shameful actions of the Taiji Whale Museum are finally being exposed to the world. More and more nations are realizing that buying live dolphins from Japan is subsidizing the appallingly cruel dolphin drive fishery."
"The people of the Dominican Republic should be proud of their President," said Susan Millward, Research Associate with the Animal Welfare Institute. "By taking this stand, President Leonel Fernandez is preserving his country's international reputation as a world leader in conservation and custodian of its rich waters including the Silver Banks, one of the globe's premier places to view cetaceans in the wild, where these gentle whales and dolphins belong," she added.
"Canceling this sale is a very important step in shutting down the traffic in live show dolphins from Japan," notes Richard O'Barry, Save Japan Dolphins Coalition's Marine Mammal Specialist and former trainer of the TV-star Flipper. "We must not allow the Japan Fisheries Agency and those who slaughter dolphins to profit from selling 'show quality' dolphins overseas for millions of dollars. "
The so-called dolphin drive fisheries take place in some remote Japanese coastal fishing communities from September until April each year. The dolphin hunt is extremely brutal. Whalers take boats out to deep water where the dolphins migrate. When they locate a pod of dolphins, they lower stainless steel poles into the water and beat the poles with hammers. The noise creates a wall of sound underwater and sets the dolphins into a state of panic, which enables the whalers to drive the dolphins into a hidden lagoon.
Once trapped in the lagoon, the dolphins are doomed. The whalers force them into shallow water and, driving sharp fishermen's hooks into the dolphins' bodies and stabbing them with butcher knives, they bleed the animals to death. The dolphins take several minutes to die. As the water turns red with blood, they thrash about in pain, emitting loud whistles and cries.
"This is the largest dolphin slaughter in the world, and the cruelest thing that I have ever witnessed in my 40 years of working with dolphins," says Richard O'Barry, "The Save Japan Dolphins Coalition has pledged to end this hunt once and for all."
The slaughter of dolphins for meat is subsidized by the high cost of live dolphins sold to aquariums and "swim-with-dolphins" programs around the world. A dead dolphin is worth about $600 on the Japanese market for meat. Live dolphins sell for $50,000 or more.
The campaign to stop the dolphin slaughter is a joint project of Elsa Nature Conservancy of Japan, the International Marine Mammal Project of Earth Island Institute, In Defense of Animals, and Animal Welfare Institute.
VISUALS AVAILABLE: Video footage of the cruel slaughter of dolphins in Japan is available on request. Call Mark Berman at Earth Island Institute (415) 788-3666.X146
In Cooperation with: Richard O'Barry President and Co-Founder of Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) Ex-TV-Trainer of "Flipper" Marine Mammal Specialist Miami Florida Branch www.SaveJapanDolphins.org
Weitere Infos dazu: siehe untenstehende Meldung vom 02.11.07
Anmerkung: Hoffentlich sind die Kunden verantwortunsvoller und boykottieren diese skrupellose Geschäfte(macher). Der Raubbau an der Natur kann auch durch bewußtes Einkaufen gestoppt werden.
Anmerkung:Das Fleisch der Tiere wird in Schulkantinen verteilt und als Hundefutter verkauft. Auch wirft man es als Dünger auf die Felder.Robuste Tiere, zumeist junge Bullen, lässt man am Leben und werden an Delfinarien in aller Welt für 50 000 - 100 000 USS-Dollar verkauft! Laut Ex-Trainer von Flipper Ric O`Barry gab es auch schon Versuche, solche Tiere nach Deutschland zu verkaufen! Wenn es keine Delfinarien mehr gäbe, dann würden diese grausamste Schlachtereien auch ein Ende haben, denn der Fang wäre sonst nicht mehr lukrativ genug. Boykottieren Sie bitte alle Delfinarien. Schließen Sie sich unserer Kampagne zur Schließung dieser Anlagen an! Infos unter: "Anti-Delfinarien-Aktion" - weitere Infos auch unter:"Walfang Japan"
Mögliches Zukunftsszenario: Ein Mittelmeer ohne Delfine? - Bestände des Gemeinen Delfins in vielen Regionen bedroht - aus manchen Teilen ist er bereits komplett verschwunden http://derstandard.at/?url=/?id=3087059
26.10.07 - GEGENSÄTZLICHER KÖNNEN DIE MELDUNGEN VON HEUTE NICHT SEIN!
26.10.07 -Millionen sterben durch Ausbeutung der Natur - 25 % der Säugetiere stehen vor dem Aussterben. Auch der Fortbestand der Menschheit ist infrage gestellt!
Walforschung: "Die Reise der Buckelwale" via Satellit mitverfolgen - Einblick in den Walalltag möglich, ohne dabei zu tötenhttp://derstandard.at/?url=/?id=3088973