ProWal setzt sich neben der Beendigung des Walfangs in allen Walfangländern auch weltweit und sehr erfolgreich für die Schließungen von Delfinarien ein.
Aus Tierschutzgründen - Helfen Sie den Delfinen und kaufen Sie keine Eintrittskarten für Delfin-Shows!
Als Aufkleber (20 x 12,3 cm - Oval - Selbstklebend) im ProWal-Shoperhältlich.
Immer wieder wird von den Betreibern solcher Anlagen behauptet, dass die Gefangenschaft von Meeressäugern dem Arterhalt diene. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall, denn diese Tiere eignen sich nicht zur Zucht in winzigen Becken und sie werden niemals wieder in ihren angestammten Lebensraum zurückgebracht. Delfinarien tragen zur Ausplünderung der Natur bei. Eigene kommerzielle Interessen und die Show im Delfinarium überwiegen.
Fehlende Transparenz und viele Todesfälle: Bis heute verweigert der Zoo Duisburg eine Einsichtnahme in seine Zuchtbücher. Todesfälle von Belugawalen, Großen Tümmlern, Flussdelfinen und anderen Meeressäugern passen nicht in die Heile-Welt-Darstellung des Zoos. Der Tiergarten Nürnberg beklagt mittlerweile 33 tote Delfine!
Die einsamsten Delfine Deutschlands!
"Arni" und "Joker" in einer Nebenhalle im Nürnberger Delfinarium.
ProWal-Video: Delfinarium Nürnberg – Hinter den Kulissen Das monotone Leben der Show-Delfine im Nürnberger Delfinarium. Bitte boykottieren Sie alle Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden! DON´T BUY A TICKET! http://www.youtube.com/watch?v=arPcryzR89w&feature=youtu.be
Andreas Morlok (ProWal) in der Bucht in Taiji/Japan:
"Wenn es wirklich eine Hölle für Delfine gibt, dann ist sie genau hier. Niemand kann heute mehr sagen, er hat es nicht gewusst. Niemand kann heute mehr die Zusammenhänge zwischen diesem Ort und der weltweiten Delfinarien-Industrie leugnen.
Diese Delfinhölle ist von skrupellosen Menschen geschaffen worden und sie kann von mitfühlenden und engagierten Menschen auch wieder beseitigt werden!
Die Lösung ist nicht ganz einfach und erfordert viel Einsatz und Geduld. Es nützt offenbar nichts, Unterschriften zu sammeln, Protestbriefe zu schreiben, vor einer japanischen Botschaft zu demonstrieren oder dort anzurufen. Jahrelang wurde dies getan und der Erfolg war gleich Null. Effektivere Maßnahmen müssen ergriffen und auch umgesetzt werden!
ProWal war die einzige Organisationen weltweit, die in der „Fangsaison 2010/2011“ aktiv etwas gegen die Delfinschlachtungen in Japan unternommen hat Wir setzten an der japanischen Küste Pinger ins Wasser, um Delfine von der Küste fernzuhalten. Diese akustischen Vergrämergeräte brachten wir schon letztes Jahr sehr erfolgreich vor den Färöer-Inseln zum Einsatz. Dort retteten wir damit Hunderten Grindwalen ihre Leben!
Natürlich sind das nur Aktionen, um kurzfristig und mit gewaltfreien Mitteln, den Delfinen direkt zu helfen und sie vor ihrem Tod oder Fang für Delfinarien zu bewahren. Mittel- und langfristig können die japanischen Delfintreibjagden in Taiji beendet werden, wenn die Delfinarien geschlossen werden! Nur der Verkauf von antrainierten und schönen Delfinen an die Delfinarien-Industrie macht die Delfintreibjagd in Taiji überhaupt profitabel. Für einen Delfin, der getötet wird und dessen Fleisch dann verkauft wird, erhalten die „Fischer“ etwa 400,- €. In der letzten Fangsaison (2010/2011) wurden in Taiji ca. 850 Delfine getötet. Umsatz gesamt: etwa 340.000,- €.
Ein antrainierter Delfin wird für Summen zwischen 25.000,- € bis weit über 100.000,- € an die Delfinarien-Industrie verkauft. In der letzten Fangsaison wurden in Taiji ca. 150 Delfine für Delfinarien gefangen. Umsatz gesamt: Zwischen 3.750.000,- € - 15.000.000,- €.
Für die Delfinarien lohnt es sich, solch horrende Beträge zu bezahlen, denn diese „Investitionssummen“ sind durch die Einnahmen der Delfin-Shows, Schwimm-Angeboten mit Delfinen, Delfin-Therapie-Angeboten, Fotoverkäufen, etc. schnell wieder amortisiert.
Jeder kann etwas dafür tun, damit der internationale Delfinhandel beendet und damit auch die Delfin-Treibjagden in Taiji nicht mehr lukrativ genug sind."
Helfen Sie mit, damit die Hölle für Delfine in Taiji eines Tages der Vergangenheit angehört!
Was können Sie persönlich unternehmen?
- Boykottieren Sie aus Tierschutzgründen alle Einrichtungen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!
- Informieren Sie Ihre Familie und Ihren Bekanntenkreis über das Leid dieser Tiere und den Zusammenhängen mit den Delfintreibjagden!
- Engagieren Sie sich selbst für die Schließungen von Delfinarien!
- Schließen Sie sich Gruppen an, die sich effektiv für die Schließungen von Delfinarien engagieren!
- Unterstützen Sie Organisationen, die effektiv etwas für die Schließungen der Delfinarien unternehmen!
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ProWal-Aktionen zur Schließung der Delfinarien in der Türkei
Verletzter Delfin in einem Mini-Gehege in einem Delfinarium bei Bodrum.
Schließung Delfinarien - Hilfe für Hunde und Katzen
Tierquälerei im Delfinarium NEMO in Kiew/Ukraine - Dieser wildgefangener Delfin aus dem japanischen Taiji wird mit einem Besenstil geschlagen, wenn er die Anordnungen des "Delfintrainers" nicht genauestens befolgt!
Delfinarium in Yalta auf der Krim, in der neuerdings auch die Delfin-Therapie angeboten wird.
13.02.13 - Pinger - Lebensrettende Technik für Delfine und Wale
200 Tage ist es nun her, als wir in der Ukraine in dem Fluss Bug sogenannte Pinger installiert haben, um zu verhindern, dass weitere Delfine und kleine Wale dort sterben.
Zuvor gab es ein Massensterben und niemand wollte oder konnte den Tieren helfen, bis wir von diesen Tragödien erfuhren und diese Vergrämer-Technik zum Schutz der Delfine und Wale dort einsetzten.
Mit Erfolg!
Bis heute arbeiten diese Wunder der Technik und kein einziger Delfin und Wal musste mehr in diesem Fluss sterben!
Mit Stolz können wir behaupten, dass diese Pinger für die weltweit erfolgreichste Delfin-Rettungsaktion im letzten halben Jahr verantwortlich sind!
Wir werden diese Technik auch auf den Färöer-Inseln einsetzen, um die Massenabschlachtungen von Grindwalen zu verhindern. Verläuft unsere Aktion dort auch so erfolgreich wie in der Ukraine, dann werden wir auch in Japan zum Schutz der Delfine aktiv werden.
ProWal-Video – 15 Minuten - Freilebende Delfine im Schwarzen Meer in der Ukraine – Mit dabei sind sehr seltene Aufnahmen von einem Großen Tümmler als Albino, von dem es weltweit erst drei dokumentierte Sichtungen gab.
Dieses Video wird den Medien und den Verantwortlichen mit unserer Forderung nach einem Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale in der Türkei und in der Ukraine zur Verfügung gestellt.
Anmerkung: Tiergarten Nürnberg trennt eine der beiden Delfingruppen und schafft zusätzliche Probleme!
Gestern ereignete sich ein weiteres trauriges Kapitel bei der schon seit Jahren umstrittenen Delfin-Haltung im Nürnberger Delfinarium.
Die beiden männlichen Delfine „Arnie“ und „Joker“, die der Nürnberger Zoo nach der Schließung des Delfinariums im Heide-Park in Soltau im Jahr 2008 übernahm, wurden getrennt.
Beide Delfine wurden in Soltau geboren und waren ihr ganzes Leben lang zusammen.
Nun wurde „Joker“ für Zuchtbemühungen in ein holländisches Delfinarium nach Harderwijk verbracht. Im Gegenzug kamen zwei weitere Delfin-Bullen nach Nürnberg.
„Arnie“ und „Joker“ bildeten bisher eine eigenständige Delfingruppe. Da „Joker“ nun weg ist und es in Deutschland verboten ist, einen Delfin allein zu halten, muss „Arnie“ nun in die Gruppe von „Moby“ mit vier weiteren Delfinen integriert werden. Da der über 50 Jahre alte „Moby“ der Platzhirsch in dieser Gruppe ist und er nicht duldet, dass weitere Delfin-Bullen in seiner Gruppe sind, wird es, wie schon in der Vergangenheit, zu Reibereien kommen. Dem alten Delfin wird nun zusätzlich zugemutet, dass er sich jetzt auch noch gegenüber zwei jungen Delfinbullen „Rocco“ (8 Jahre alt) und „Kai“ (3 Jahre alt) behaupten muss. Rangkämpfe sind da jetzt schon vorprogrammiert!
Zudem wurde auch die Delfin-Dame „Sunny“ in Soltau geboren. Hier bahnen sich nun Inzuchtprobleme mit der Zusammenführung von „Arnie“ an.
Warum die beiden Delfine „Arnie“ und „Joker“ nicht zusammen nach Holland umgesiedelt wurden, ist verwerflich. Unverantwortlich ist es hingegen, dass sich „Moby“ nun mit drei zusätzlichen Delfin-Bullen auseinanderzusetzen hat!
Es ist absehbar, dass sich alle acht Delfine niemals untereinander vertragen werden und eine gemeinsame harmonische Gruppe bilden. Die Tiere wird man erneut separieren müssen, was bedeutet, dass man auch die zweite Gruppe um „Moby“ auflösen muss. Die „Delfin-Lagune“ ist mit ihren verschiedenen Becken, die mit Schiebern abgeriegelt werden, genau darauf ausgerichtet. Trennung dieser sozialen Tiere, um nur ein Ziel zu verfolgen: Zuchterfolg!
Vor zwei Jahren wurde die sogenannte „Delfin-Lagune“, die ja nur zusätzliche Außenbecken zum alten Delfinarium bietet, für bisher 31 Millionen € gebaut - In der Hoffnung, die schon seit 15 Jahren erfolglose Delfin-Zucht wiederbeleben zu können. Ohne Rücksicht auf vorhandene und neue Sozialstrukturen soll dieses Ziel verfolgt werden. Die Verantwortlichen sind zum Erfolg verdammt. Ein Irrweg, den sie sich selbst geschaffen haben.
Aus Tierschutzgründen ruft ProWal zum Besucher-Boykott aller Einrichtungen auf, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden!
Bisheriger Delfin-Bestand im Zoo Nürnberg:
Moby (M), Großer Tümmler - Wildfang Geboren ca. 1960, Küstengewässer Florida Am 09.07.1971 an den Zoo Duisburg Seit 07.08.1971 in Nürnberg Vater von Nemo, Nando, Noah, Naomi
Anke (F), Großer Tümmler - Wildfang Geboren ca. 1983, Florida Am 18.01.1985 nach Gulfport Am 16.07.1987 nach Münster Seit 28.12.1990 in Nürnberg Am 28.09.2008 ins Delfinarium Harderwijk nach Holland gebracht! Am 18.03.2012 nach zwei Totgeburten nach Nürnberg zurückgebracht.
Jenny (F), Großer Tümmler - Wildfang Geboren ca. 1987, Kubanische Küste Im Februar 1990 in die Schweiz, Connyland Seit 11.03.1991 in Nürnberg
Noah (M), Großer Tümmler - Nachzucht Geboren am 16.11.1993 in Nürnberg Eltern Eva/Moby
Sunny (F), Großer Tümmler - Nachzucht Geboren am 16.05.1999 in Soltau Seit 11.09.2005 in Nürnberg Eltern Daisy/Fritz
Joker (M) - Großer Tümmler - (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau
Arni (M) - Großer Tümmler - (Nachzucht) kam im November 2008 aus Soltau
Neben der Vertreibung der Grindwale von den Schlachtbuchten auf den Färöer-Inseln mit Vergrämergeräten (Pinger), fahren wir mehrere Schienen, um den Grindwalfang zu beenden.
Die Färinger erschließen sich immer mehr Absatzmärkte, um auch kommerzielle Interessen zu verfolgen. Unter anderem deckten wir auf, dass Grindwalfleisch/Speck in einem Bordrestaurant auf dem Schiff „Norröna“ der Fährgesellschaft Smyril-Line angeboten und verkauft ...wurde. Dieses Fährschiff fährt auch in EU-Hoheitsgewässer und legt auch in EU-Häfen an. Der Import von Walprodukte ist laut der EG-Verordnung Nr. 338/97 verboten.
Wir haben diese Verstöße der illegalen Einfuhr auch bei der Europäischen Kommission in Brüssel angezeigt, die uns nun mitteilte, dass sie sich darum kümmern werden. Das zuständige Referat der EU-Kommission hat bereits die dänischen Behörden konsultiert, um noch mehr Informationen darüber zu erhalten und welche Maßnahmen bereits eingeleitet wurden. Es kommt also was in die Gänge!
Eine weitere gute Nachricht: Alle 23 offizielle Schlachtbuchten sind weiterhin blau! Es gab dieses Jahr noch kein Grindwalfang auf den Färöer-Inseln! Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr!
03.06.13 - Müllproblem in der Nürnberger Delfin-Lagune - Zoo lehnt Unterstützung ab
Eine Putzkolonne sorgte am gestrigen Sonntag vor dem Nürnberger Tiergarten für Aufsehen. Mit Warnwesten, Müllsäcken, Eimern und Besen ausgestattet, boten Tierschutzaktivisten der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal der Zooleitung ihre Unterstützung beim Beseitigen von herumliegendem Müll im Bereich der Delfin-Lagune an.
Andreas Morlok, ProWal-Gescäftsführer: "Nachdem wir schon vor vier Wochen in der Delfin-Lagune überall Müll vorgefunden und auch die zuständigen Behörden darüber informiert hatten, bot sich bei unserer Recherche gestern kein anderes Bild. Nichts hatte sich verbessert. Um die Delfin-Becken lagen schon am frühen Morgen unter anderem Plastik- und Alu-Verpackungen, Essensreste und Getränkeflaschen und sogar ein Baseball-Cap. Trotz Verbotes rauchen Besucher in der Delfin-Lagune und entsorgen ihre Kippen auf dem Boden. Wie schon vor vier Wochen, trieb auch gestern Plastikmüll im Wasser. Auf dem Boden eines Beckens lag ein kaputter Ball. Plastik ist sehr gefährlich für Delfine, denn, falls die Tiere es verschluckten, gingen sie elend am von der Magensäure verklumpten Kunststoff zugrunde. Schon einmal starb ein Delfin im Nürnberger Delfinarium an verschluckten Gegenständen."
Tierschützer abgeblitzt.
Obwohl der herumliegende Müll unübersehbar war, lehnte der Leiter des Sicherheitsdienstes die am Nachmittag von den Tierschutzaktivisten angebotene Unterstützung zur Beseitigung des Mülls ab. Man verständigte sich aber darauf, eine gemeinsame Ortsbegehung durchzuführen.
Andreas Morlok: "Als wir dem Leiter des Sicherheitsdienstes den schon am Morgen und nach Stunden immer noch herumliegenden Müll zeigten, wurde uns auch das Problem für die Beseitigung klar: Es gibt keine spezielle Putzkolonne für die Entfernung des Mülls. Einem Sicherheitsdienst, dessen Mitarbeiter keine Angestellten des Zoos, sondern einer eigenständigen Firma sind, wurde die Verantwortung für das Beseitigen des Mülls übertragen. Die für den Müll zuständigen Personen dürfen aber nur in einem bestimmten Bereich tätig sein! Für andere Bereiche und für den Müll im Wasser sind die Delfintrainer zuständig, die sich aber - bei jedem unserer Besuche klar ersichtlich - darum nicht kümmerten. Die Tiergartenleitung spart hier eindeutig am falschen Platz und setzt die Delfine unnötigen Risiken aus. Es fehlt eine Putzkolonne, die sich ständig im gesamten Areal um die Beseitigung des Mülls kümmert. Damit wäre der Sicherheitsdienst in der Lage, andere wichtige Aufgaben wahrzunehmen, wie das Überwachen des Blitzlichtverbotes im Blauen Salon oder das Rauchverbot im Lagunen-Bereich. Zudem hätten die Mitarbeiter dann auch die Zeit gehabt, zum Beispiel einen Gesteinsbrocken von einem Fussweg in Lagunennähe zu beseitigen, der dort gestern lag. Der Gesteinsbrocken hatte sich wohl von einem Hang gelöst und beim Herunterfallen zum Glück keine Besucher getroffen."
Die Tierschützer sehen auch die zuständigen Behörden in der Verantwortung für mehr Schutzmaßnahmen für Besucher und Tiere.
Andreas Morlok: "Mehr als unsere Hilfe können wir den Verantwortlichen nicht anbieten. Nun müssen endlich auch das Nürnberger Umweltamt und das Regierungspräsidium Mittelfranken handeln. Der durchlässige Maschendrahtzaun um die Delfin-Becken muss umgehend durch eine Plexiglaswand, die bis zum Boden reicht, ersetzt werden. Dadurch kann der Wind den herumliegenden Müll nicht mehr in die Becken wehen. Zudem muss ein Verzehrverbot im Lagunen-Bereich eingeführt werden, was in anderen Delfinarien, wie zum Beispiel im Schweizer ConnyLand, Usus ist. An die Restaurant-Terasse direkt am Delfinbecken gehört ebenfalls eine Plexiglaswand, damit auch von dort kein Müll mehr herunterfallen kann. Gestern turnte dort auf einer nassen Bierbank ein Kind herum, welches schnell ausrutschen und einige Meter in die Tiefe hätte fallen können. Warum man für die bisher ausgegebenen 31 Millionen Euro für die Delfin-Lagune nicht mehr für den Schutz der Tiere und auch für die Besucher verwendet hat, bleibt uns ein Rätsel. Viele Verantwortliche gehen mit der momentanen Situation ein großes Risiko ein und wir hoffen, dass sich schnell etwas zum Wohle der Tiere und auch für die Besucher ändert."
Tierschützer stoppen Massensterben von Delfinen in der Ukraine
Radolfzell, 31.05.2013 - Bei der Deutschen Delfin- und Walschutzorganisation ProWal herrscht seit Wochen große Freude über eine gelungene Rettungsaktion von Meeressäugetieren in der Ukraine.
Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, über die Hintergründe: “Vor einem Jahr verließen Dutzende Delfine und Hafenschweinswale das Schwarze Meer und schwammen über ein Delta in den Fluss Bug. Die Gründe für die ungewöhnlichen Wanderungen der Meeressäuger in diesem von der Industrie stark mit Abwässern belasteten Fluss sind bis heute unklar. Alle Delfine und Wale starben. Die Ufer waren übersät mit den Kadavern der Tiere und obwohl die Medien landesweit über dieses Drama berichteten, sahen sich weder die Behörden der Stadt Mykolayiv, noch ukrainische Wissenschaftler in der Lage, das Massensterben der Meeressäuger zu stoppen.
Als uns dann ein verzweifelter Hilferuf von örtlichen Tierschützern erreichte, sagten wir spontan unsere Unterstützung zu und machten uns mit Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, im Gepäck auf den Weg in die Ukraine. Diese Pinger, die spezielle Geräusche aussenden, werden normalerweise an Fischernetzen angebracht, um zu verhindern, dass sich Delfine und auch kleine Wale den Netzen nähern und darin als ungewollter Beifang sterben. Wir setzten große Hoffnungen in diese Geräte, obwohl wir Vergrämeraktionen bisher nur im Meer und noch nie in einem Fluss durchgeführt hatten.”
Die Platzierung der Geräte in dem Fluss der ehemaligen Sowjet-Republik war für die Tierschutzaktivisten von ProWal jedoch keine leichte Aufgabe.
Andreas Morlok: “An seiner engsten Stelle ist der Fluss drei Kilometer breit und nur dort machte es Sinn, die Vergrämergeräte einzusetzen. Es gab nur ein kleines Motor-Boot, welches wir zum Versenken der Pinger nutzen konnten. Nachdem man Benzin für den Motor mit einem Moped von einer 50 Kilometer entfernten Tankstelle besorgt hatte, suchten wir den Fluss nach weiteren Delfinen und kleinen Walen ab, um sicher zu sein, dass sich keine Meeressäuger mehr in dem Fluss befanden. Eine schwarze Schlange an Bord des Bootes bereitete uns lange nicht so viel Kopfzerbrechen, wie die Anwohner, die fluchtartig in ihre Häuser stürmten, als eine Aluminiumfabrik ihre giftigen Abgase in die Luft pustete. Dennoch gelang unser Vorhaben und wir errichteten durch das Versenken der Pinger in gewissen Abständen zwei Schallwände in dem Fluss.”
Nach 300 Tagen - Aktion erfolgreich - Das Massensterben der Meeressäuger ist gestoppt!
Andreas Morlok: “Da die Pinger durch den Akkubetrieb nur eine Laufzeit von einem Jahr besitzen, reisten wir mit einem Deutsch-Schweizer-Team vor ein paar Wochen erneut in die Ukraine und installierten dort weitere Geräte in dem Fluss. Das gleiche Motor-Boot, welches wir letztes Jahr benutzten, brachte uns dieses Mal in große Gefahr. Der Motor streikte und wir mussten uns mit zerbrochenen Rudern mächtig anstrengen, um aus der Schifffahrtslinie herauszukommen, in der große Containerschiffe und Tanker fuhren.
Seit der Platzierung der ersten Pinger vor zehn Monaten, wurde nur noch ein einziger Delfin in dem Fluss von einem Anwohner gesehen. Er drehte aber vor den Schallwänden ab und schwamm wieder ins Schwarze Meer zurück. Seit Beginn dieser Vergrämeraktion starb kein Delfin und Hafenschweinswal mehr in diesem Fluss, worüber wir sehr glücklich sind. Für ein weiteres Jahr sind die Tiere sicher, bevor wir im nächsten Frühjahr wohl wieder Hals und Kopf riskieren müssen, um dort noch einmal diese für die Tiere lebensrettende Technik einzusetzen.”
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Projekt Walschutzaktionen (ProWal) Gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft gUG (haftungsbeschränkt) – St-Nr.: 18158/02431 Amtsgericht Freiburg HR B 704171 Gesellschafter-Geschäftsführer: Andreas Morlok Haydnstraße 1 D-78315 Radolfzell Tel: 0049 (0)7732 14324 E-Mail: ProWal-Deutschland@t-online.de Internet: www.walschutzaktionen.de
30.05.13 - Bericht über den Grindwalfang auf den Färöer-Inseln in einer russischen Zeitung - Erfreulich ist, dass es in diesem Jahr noch keinen Grindwalfang gab! - Alle Buchten sind weiterhin blau! - http://sgolub.ru/comment/9396
28.05.13 - Taiiji/Japan - 100 Polizisten und Offiziere der Küstenwache üben die Verhaftung von Aktivisten - "Wir verstehen, dass Menschen unterschiedliche Ansichten über die Delfinjagd in Taiji haben, aber wir müssen hart gegen Verbrechen, wie Belästigung, Verleumdung, Hausfriedensbruch und Vandalismus durchgreifen", teilte der Governeur von Wakayama Yoshinobu Nisaka in der vergangenen Woche mit. - http://www.huffingtonpost.com/2011/07/27/taiji-japan-dolphin-hunt_n_910629.html
26.05.13 - Skandalös – Isländischer Walfänger möchte ab Juni mit der Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Finnwale beginnen.
Da es in Island keine Nachfrage nach Finnwalfleisch gibt und dort auch nicht verkauft wird, soll dies nach Japan exportiert werden. Weil aber auch in Japan kaum Interesse der Konsumenten dafür besteht, soll es nun als „Luxus-Hunde-Futter“ auf dem dortigen Markt angeboten werden!
Die isländische Regierung genehmigte für 2013 den Fang von 184 Finnwalen.
Wie uns ein Mitarbeiter der Walfangfirma letztes Jahr in Island mitteilten, fand in 2012 kein Finnwalfang statt, weil die bisherigen japanischen Abnehmer nach der Tsunami-Katastrophe kein Geld für den Kauf von Finnwalfleisch hatten.
Kristjan Loftsson, ein millionenschwerer Fischunternehmer, ist der letzte Finnwalfänger Islands und unterhält noch zwei alte Walfangschiffe aus den 50er und 60er Jahren, die im Hafen von Reykjavik vor sich hin rosten. Stur hält er an dem Finnwalfang fest und versucht mit einer kleinen Firma in Japan dort neue Absatzmärkte zu erschließen.
Nun ist die Internationale Walfang-Kommission (IWC) gefordert, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Es gibt ein internationales Handelsverbot von Walprodukten, gegen welches die Isländer ein Veto eingelegt haben. ProWal wird die IWC auffordern, endlich einzuschreiten, damit sie überhaupt noch einen Grund für ihr Dasein rechtfertigen kann.
Einen ausführlichen Bericht über den isländischen Walfang auf der ProWal-Seite unter:Island 2012
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jonas Fr. Thorsteinsson/Island – Zerlegung eines getöteten Finnwals auf dem Grundstück des isländischen Walfängers Kristjan Loftsson bei Reykjavik
23.05.13 - Zwergwalfang in Island – Kein Verbot, aber eine wichtige Einschränkung!
Islands Regierung macht es den einheimischen Walfängern immer schwerer, Zwergwale in seinem Hoheitsgebiet zu töten. Seit gestern ist eine Verordnung in Kraft getreten, die das Gebiet, in dem die Walfänger bisher hauptsächlich Zwergwale bejagten, deutlich für den Walfang einschränkt.
Im letzten Jahr forderten wir unter anderem auch diese Einschränkung im zuständigen Ministerium in der isländischen Hauptstadt, mit dem Hintergrundgedanke, die Fangquote für Zwergwale massiv zu reduzieren. Die einheimischen Whale-Watching-Betriebe in Reykjavik äußerten sich uns gegenüber, dass es für sie fatale wirtschaftlichen Folgen habe, wenn sie an einem Tag den Touristen die Wale in freier Wildbahn zeigen und die gleichen Tiere dann am nächsten Tag im fast gleichen Gebiet von den Walfängern abgeschlachtet werden. Gunnar B. Jónsson, Sprecher der Zwergwal-Walfänger, ist über diese Einschränkung nicht glücklich. Die Wale, die Whale-Watch-Betriebe in Reykjavik und wir schon!
Bleibt die Hoffnung, dass die Fangquote von 218 Zwergwalen für dieses Jahr massiv unterschritten wird!
23.03.13 - - 2013 Taiji Timeline has been updated to 16-May-2013.
Between the dates of 01 January 2013 and 16 May 2013 a total of 84 dolphins have been either exported or transferred domestically within Japan. For those dolphins exported a total of 53 animals were sent to three countries: China, South Korea and Russia. - China received 43 dolphins: bottlenose (30), Pacific white-sided (7), Risso's (2) and... an unknown species (4). - Russia received eight bottlenose dolphins - South Korea has imported at least two bottlenose dolphins.
Domestic trade within Japan resulted in the transport of 31 dolphins: bottlenose (27), Pacific white-sided dolphins (2) and Pantropical spotted dolphins (2). There were also two belugas imported to the country from Russia. http://www.ceta-base.com/taiji-2013.html
Erfolglose Suche der Walfänger nach Grindwalen auf den Färöer-Inseln!
Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr!
Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!
Vor mehr als zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt leider noch viele Orte, an denen noch keine Pinger installiert worden sind.
Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können!
Jeder einzelne Pinger ist in der Lage, eine ganze Grindwalfamilie vor ihrem Tod zu bewahren!
Niemand sonst setzte sich bisher in diesem Jahr aktiv zum Schutz der Meeressäuger auf den Färöer-Inseln ein!
Bitte unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft oder einer Spende, damit die nächsten Teams schon bald weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln platzieren können.
Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:
Sind alle Patenschaften übernommen, können alle 23 Orte, die eine Genehmigung für die Tötung der Grindwale und anderen Delfinarten besitzen, mit Vergrämergeräten abgedeckt werden.
Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung zur Beendigung des größten Delfin-Massakers in Europa!
17.05.13 - Bisher kein Grindwalfang auf den Färöer-Inseln!
Seit 2004 (Ausnahme 2008) begann der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln nicht so spät, wie in diesem Jahr! Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf ...den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!
Vor etwa zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt noch viele Orte, an denen noch keine Pinger platziert worden sind.
Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können.
Massenmord an Grindwalen auf den Färöer-Inseln – Von dieser Straße aus, werfen die Färinger die Überreste der zuvor abgeschlachteten Grindwale ins Meer. Nur das Fleisch und der Speck der Tiere sind für sie von Nutzen. Die Küste der Färöer-Inseln ist der größte Delfinfriedhof der Welt. Die Tötung von 265.000 Delfinen haben die Färinger seit 1584 selbst dokumentiert.
16.05.13 - Gescheiterte Delfinzucht im Nürnberger Delfinarium
Im Nürnberger Delfinarium lebt nur ein Delfin, der dort geboren wurde. Auch nach dem Umbau der Anlage mit bisherigen bekannten Kosten von 31 Mio. €, stellen sich keine Zuchterfolge ein. Letzter Zuchterfolg: 1998!
Hätte es in Soltau keine Schließung des Delfinariums gegeben, Nürnberg hätte heute kaum noch Delfine und hätte keine Delfine in andere Anlagen zur Zucht, wie nach Holland, abgeben können.
Geburten der ausgelagerten Nürnberger Delfine in Harderwijk während der Umbauphase des Delfinariums in Nürnberg (Delfin-Lagune):
> 28.08.2010 Geburt von Kai/Mutter Nynke > 30.04.2012 Geburt von King/Mutter Naomi
Todesfälle von Delfinkälbern in Harderwijk:
> 18.03.2010 Tod nach wenigen Minuten auf Grund von Missbildung der Luftröhre/erstickt - Mutter Anke
> 27.09.2010 Erstgeburt von Naomi, kümmerte sich nicht um Jungtier, Tod nach wenigen Stunden infolge Versagen der Atmung
> 15.10.2011 Totgeburt - Mutter Anke
Anke ist seit März 2012 wieder in Nürnberg
Beide überlebenden Delfinkälber (Kai und King) sind Bullen, die schwieriger bis gar nicht in andere Gruppen integrierbar sind und wohl nicht nach Nürnberg kommen werden.
Warum nicht noch mehr Delfine in der Vergangenheit nach Deutschland kamen, liegt nicht an einer erfolgreichen Zucht, sondern weil durch die Schließungen von Delfinarien, die Tiere an andere Anlagen abgegeben wurden.
Obwohl schon seit mehr als 40 Jahren in Europa versucht wird, Delfine zu züchten, gibt es nirgendwo Delfine in 3. Generation. Eine nachhaltige Zucht gibt es deshalb in Europa nicht.
Derzeitiger Delfin-Bestand in Nürnberg:
Moby, männlich, Wildfang Jenny, weiblich, Wildfang Anke, weiblich, Wildfang Noah, männlich, Nachzucht (geb. in Nürnberg) Sunny, weiblich Nachzucht (geb. in Soltau) Joker, männlich (geb. in Soltau) Arnie, männlich (geb. in Soltau)
14.05.13 - News vom Filmemacher "The Cove" Louie Psihoyos & the OPS Team - Update from the Field -- We've been hard at work filming our next movie. -http://www.youtube.com/watch?v=YE6EaymQWVk
11.05.13 - ProWal-Aktion “Good-Bye 2013” – ALLE BUCHTEN SIND BLAU!
Vor etwa zwei Monaten starteten wir die Aktion “Good-Bye 2013” zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln. Mit verschiedenen Vergrämergeräten, sogenannten Pingern, versuchen wir die Grindwale von den insgesamt 23 offiziellen Schlachtbuchten der Färöer-Inseln fernzuhalten. Mehrere Teams haben bereits etliche Geräte dort platziert und es gibt noch viele Orte, an denen noch keine Pinger platziert worden sind.
JETZT KOMMT ES DARAUF AN!
Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung, damit wir weitere Vergrämergeräte auf den Färöer-Inseln zum Schutz der Grindwale platzieren können.
Obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfänge auf den Färöer-Inseln stattgefunden haben, wurde in diesem Jahr bisher noch kein einziges Tier getötet!
HELFEN SIE JETZT MIT!
und unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft mit entweder 40,- oder 125,- € oder mit einer für Sie möglichen Spende. Jeder Beitrag ist wichtig und hilft, damit diese Aktion zum Schutz der Meeressäuger fortgesetzt werden kann.
Jeder einzelne Pinger ist in der Lage, eine ganze Grindwalfamilie vor ihrem Tod zu bewahren!
Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:
PINGER 1 – (125,- €):
Benötigte Geräte: 100 Pinger
Bisher übernommene Patenschaften: 53 Noch freie Patenschaften: 47
Herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung zur Beendigung des größten Delfin-Massakers in Europa!
Ihr
Andreas Morlok
CEO ProWal
11.05.13 - Heute töteten die isländischen Walfänger den ersten Minkwal in dieser Saison. Die Fangquote beträgt dieses Jahr 218 Minkwale. Wie wir schon letztes Jahr in Island recherchiert haben, sind die Touristen dafür verantwortlich, dass es die Jagd auf Zwergwale überhaupt noch gibt.
Unsere Aktivitäten zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln werden das ganze Jahr über fortgesetzt. Bis heute gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit schon mehrere Grindwalfamilien abgeschlachtet wurden!
Tierschützer bezeichnen Nürnberger „Delfin-Lagune“ als gefährliche Müllhalde
Radolfzell/Nürnberg, 08.05.2013 – Erneut gerät der Nürnberger Tiergarten wegen seiner Delfinhaltung in den Fokus von Tierschützern. Die Delfin- und Walschutzorganisation „ProWal“ bezeichnet nach einer eigenen Recherche die mittlerweile 31 Millionen Euro teure „Delfin-Lagune“ als Müllhalde, in der die nächsten Todesfälle schon jetzt vorprogrammiert seien.
Andreas Morlok, ProWal-Geschäftsführer: „Schon während unserer Demonstration, die wir am letzten Sonntag mit dem Verein „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“ vor dem Eingang des Zoos durchführten, kündigte „ProWal“ einem Mitarbeiter des Zoos einen Besuch in der sogenannten „Delfin-Lagune“ an. Umso überraschter waren wir über die Zustände, die wir dort vorfanden. Rings um die kleinen Außenbecken, in denen sich fünf Delfine und Seehunde aufhielten, lag Müll in großer Menge herum. Niemand kümmerte sich um die von den Besuchern liegengelassenen Essensreste, Prospekte, Plastiktüten und Verpackungen, eitrigen Pflaster, Glasflaschen und - trotz herrschenden Rauchverbotes - überall herumliegenden Zigarettenkippen. Erst als das uns ständig begleitende Sicherheitspersonal unsere Empörung über die starke Verschmutzung mitbekam, machte sich ein Zoo-Mitarbeiter mit einem Eimer auf den Weg, um den Müll einzusammeln. Viel zu spät, denn der Wind hatte bereits Plastikmüll in die Becken geweht. Der Zaun um die Becken ist nicht engmaschig genug, um zu verhindern, dass Müll in die Becken gelangt. Für uns ist das völlig unverständlich und fahrlässig und wäre vermeidbar. Schon in der Vergangenheit starben Delfine im Nürnberger Delfinarium durch das Verschlucken von Gegenständen. Verschlucktes Plastik oder anderer Müll stellen für die Meeressäuger eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung dar und können zur tödlichen Gefahr für die Delfine werden.“
Die Tierschützer kündigten an, dass sie die zuständigen Behörden auffordern werden, dem Tiergarten umgehend strengere Auflagen zur Beseitigung des Mülls aufzuerlegen. Sie fordern die sofortige Entfernung des lückenhaften Maschendrahtzauns und die Installation einer hohen Plexiglaswand um das gesamte Beckenareal.
Andreas Morlok: „Die Delfin-Lagune ist eine völlige Fehlkonstruktion. Die Becken sind für die Tiere viel zu klein und während unserer Recherche konnten nicht alle sieben Delfine diese Außenanlage in allen Bereichen und auch gleichzeitig benutzen. Darüber hinaus haben die Delfine in den Außenbecken keine Ruhebereiche. Ständig waren sie von Besuchern umgeben und konnten nicht in den nicht-öffentlich zugänglichen Bereich des alten Delfinariums, um dem ganzen Trubel zu entgehen. Der angeblich 53 Jahre alte Delfin „Moby“ lag nach der Delfin-Show lethargisch an der Wasseroberfläche und hatte keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Die Besucher würden sich wohl beschweren, wenn sie keine Delfine sehen könnten.
Neben einem besseren Schutz der Meeressäuger vor Müll, fordern wir von den verantwortlichen Behörden die Installation eines Sonnenschutzes im Außenbereich. Während des täglichen Trainings und während der Präsentationen werden die Tiere dazu animiert, sich deutlich mehr an der Wasseroberfläche aufzuhalten, als sie es in der freien Wildbahn tun würden. Somit sind sie verstärkt schädlicher UV-Strahlung und der Gefahr von Sonnenbränden ausgesetzt. Auch Delfine können einen Sonnenbrand bekommen, was den Zooverantwortlichen bekannt ist.
Im Blauen Salon, in dem die Besucher durch eine große Scheibe Delfine, Seehunde und Manatis unter Wasser betrachten können, gibt es ein Blitzlichtverbot für Kameras. Dennoch hielten sich viele Besucher nicht daran. Die Tiere waren ständig dem Blitzlicht ausgesetzt und mieden den tiefsten Bereich des Beckens, was ihre Bewegungsfreiheit in den ohnehin kleinen Becken weiter einschränkte.
Seit 15 Jahren verbucht der Zoo keine Erfolge in der Delfinzucht mehr, was uns nicht verwundert. Wir fordern die Einstellung der Zuchtversuche und die mittelfristige Schließung des Delfinariums. Unsere nächste Recherche werden wir nicht ankündigen und, falls es kurzfristig keine Verbesserungen für den Schutz der Tiere gibt, Anzeige erstatten.“
07.05.13 - Eine erfreuliche Nachricht bekamen wir gerade aus der Ukraine!
Nachtrag zum Autokauf für die Tierschützer in der ukrainischen Stadt Mykolayiv
Jeden Tag können die Tierschützer durch ihr neues Auto Hunde- und Katzenleben retten. Sie kommen nun nicht mehr zu spät, wenn sie Notrufe erhalten. Sie sind ganz happy und können ihr Glück durch diese Unterstützung immer noch nicht fassen.
Sie haben es geschafft!
Der Pitbull mit dem Loch im Kopf, den ein alkoholkranker Mann erschl...agen wollte und wir eiligst zum Tierarzt gebracht hatten, ist auf dem Weg der Besserung. Es ging um Stunden. Auch die acht Welpen, die mit ihrer Mutter zwischen zwei Mauern eingeklemmt waren, sind gerettet worden und gedeihen prächtig.
30.04.13 - News aus der Türkei - Öger-Tours wurde vom Sealanya-Delfinarium in Alanya gebeten, wieder in das Sommerprogramm aufgenommen zu werden. Sealanya kaufte in der Vergangenheit Delfine aus Taiji! Öger-Tours lehnte dies ab und bietet weiterhin keine Tagestouren in dieses Delfinarium an. HERZLICHEN DANK AN ÖGER-TOURS! VORBILDLICH!
30.04.13 - Vorbildlich! Der Färinger Ingi Sørensen spricht sich gegen den Grindwalfang aus. "The whaling has been there since hundreds of years, and maybe if there was no whaling, there would be no Faroe Islands. But today, we are in a new era and there is no reason for us to keep on doing whaling. We don't need the whales anymore." Video: http://ilesferoces.canalblog.com/archives/2013/04/29/27037973.html
18.04.13 - Bundesregierung versagt beim Schutz von Zootieren
"Auch bei der Delfinhaltung wird der Entwurf den bestehenden Missständen in deutschen Delfinarien, die unter anderem in hoher Sterblichkeit und der Behandlung mit Psychopharmaka zur Verhaltenskontrolle resultieren, nicht gerecht. An der Haltung in den beiden verbliebenen Delfinarien in Deutschland wird sich mit dem Entwurf de facto nichts ändern."
Auch in Prag ist ein Mini-Wasserbecken in einem Zirkus geplant, in dem die Delfine für kommerzielle Shows und der sinnlosen Delfin-Therapie missbraucht werden sollen.
Die Delfinbecken sind nicht stabil und können platzen, wie dieses hier im russischen Zirkus Saratov in 2007.
Der Start der Delfin-Shows in einem Zirkus in Prag wurde auf Juni 2013 verschoben. Nach unseren Kenntnissen liegt dem Betreiber immer noch keine Genehmigung vor - Es ist völlig unklar, woher die Delfine kommen sollen. Wir bleiben dran, um diesen Delfin-Zirkus zu verhindern! -http://delfinivpraze.cz/home2
16.04.13 - ProWal auf der Spurensuche nach illegalem Walfleischverkauf in der EU
In diesem Geschäft in Kopenhagen/Dänemark wird illegal Zwergwalfleisch aus Grönland verkauft.
Neben den Färöer-Inseln verkauft auch das zweite dänische halbautonome Land Grönland, illegal Walfleisch in der EU!
Der Import und der Handel mit Delfin- und Walprodukten in der Europäischen Union sind verboten.
Auch die Eskimos töten mehr Wale, als sie zum Eigenverbrauch benötigen. Das ist kein Subsistenz-Walfang indigener Völker, sondern verbotener kommerzieller Walfang. Dänemark hat bei der letzten Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) höhere Fangquoten für die Grönländer beantragt, was aber von der IWC richtigerweise abgelehnt wurde.
ProWal wird die IWC auffordern, den Grönländern überhaupt keine Fangquote für Wale mehr zuzugestehen.
16.04.13
Heimat-Haus der Färinger in Kopenhagen/Dänemark
Illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln
Diese Heimat-Häuser sind reine Tarnung und ein illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln. Jedermann ...kann hier zum Essen gehen. Die Betreiber sind zwar sehr vorsichtig und misstrauisch, aber man kommt ohne Probleme in diese Häuser, in denen Restaurants angeschlossen sind.
Der Grindwalfang auf den Färöer-Inseln hat kommerziellen Charakter, was die Regierung der Färöer und Dänemarks bis heute bestreiten.
16.04.13 -ProWal-Pressemitteilung:
Illegaler Walfleischverkauf in der EU empört Tierschützer
Radolfzell, 16.04.2013 – In den letzten Wochen wurden, laut Aussage der Delfin- und Walschutzorganisation ProWal, auf dem Fährschiff „Norröna“ der Reederei Smyril-Line regelmäßig Grindwalspeck angeboten, welcher ursprünglich von den Färöer-Inseln stammt.
Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal, ist empört: „Der Grindwalspeck wird im Restaurant der Fähre nicht deklariert und namentlich erwähnt. Den Gästen erschließt sich nicht, was ihnen hierbei genau angeboten wird. Ein Koch gibt auf Anfrage nur die mündliche Bestätigung, dass dies Grindwalspeck sei, was uns ein Wissenschaftler von den Färöer-Inseln auch bestätigt hat. Ebenso fehlt in der Auslage des Buffets ein Warnhinweis, dass der Grindwalspeck mit Umweltgiften, wie PCB und Methyl-Quecksilber angereichert ist, welche für die menschliche Gesundheit sehr gefährlich sein können. Wissenschaftliche Studien weisen nach, dass Kinder auf den Färöer-Inseln unter einer erheblichen Lernentwicklungsverzögerung, sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems leiden. Schon als Kleinkind nehmen sie die Gifte über die Muttermilch auf, die weltweit die höchste toxische Belastung aufweist. Im Durchschnitt leiden auf den Färöer- Inseln doppelt so viele Menschen an der Nervenkrankheit Parkinson, wie auf dem dänischen Festland und die männliche Samenqualität wird durch diese Gifte stark beeinträchtigt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Verzehr von Walprodukten dringend abrät. In der EU gelten diese Produkte als Sondermüll.“
Das Fährschiff der färöischen Reederei pendelt regelmäßig zwischen der dänischen Hafenstadt Hirtshals und Thorshaven, der Hauptstadt der Färöer-Inseln. Hirtshals und die Gewässer davor befinden sich im Hoheitsgebiet von Dänemark, welches ein EU-Mitgliedsstaat ist. Der Import und der kommerzielle Handel von Delfin- und Walprodukten sind in der EU jedoch strengstens verboten.
ProWal hat die Fährgesellschaft Smyril-Line bei den zuständigen Behörden in Dänemark angezeigt. Außerdem wurden die Behörden aufgefordert, vorhandenes Fleisch oder Speck der Grindwale bei der nächsten Ankunft der Fähre in Hirtshals zu beschlagnahmen und die Fährgesellschaft wegen Verstoßes gegen europäische Gesetze anzuzeigen und ein Strafverfahren einzuleiten. Zudem haben die Tierschützer auch die dänische Lebensmittelüberwachung und die EU-Kommission informiert und diese gebeten, tätig zu werden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Grindwalfang auf den im Atlantik liegenden Färöer-Inseln dient nicht allein der Eigenversorgung der Bewohner, sondern hat laut ProWal einen eindeutigen kommerziellen Charakter, was die Regierungen der Färöer-Inseln und Dänemarks bisher bestritten hatten.
Andreas Morlok: „Die zum Reichsgebiet Dänemarks gehörenden Färöer-Inseln sind halbautonom und gehören nicht zur EU, was ihnen die Jagd auf Grindwale überhaupt noch ermöglicht. Die Inselgruppe ist mit Walfleisch regelrecht überschwemmt. Die Färinger töten mehr Grindwale, als sie selbst konsumieren können, und weil sie das Fleisch und den Speck kostenlos erhalten, erschließen sie sich immer mehr Absatzmärkte, um rein kommerzielle Ziele zu verfolgen. Auf den Färöer-Inseln werden das Fleisch und der Speck der Grindwale auch in Restaurants, Lebensmittelgeschäften und auf Fischmärkten angeboten. Natürlich fehlen auch hier sämtliche warnende Kontaminationshinweise. Bei unseren Recherchen über den Verkauf von Grindwalfleisch der Färöer-Inseln in der EU, stießen wir immer wieder auf die so genannten Heimat-Häuser der Exil-Färinger. Etwa 20.000 Färinger haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt und leben in Dänemark. Diese Heimat-Häuser sind unserer Meinung nach reine Tarnung und ein illegaler Umschlagplatz für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln. Jedermann kann in diesen Heimat-Häusern zum Essen gehen, was wir letzte Woche selbst in Kopenhagen getestet hatten. Wir haben Beweise dafür, dass nicht nur in der dänischen Hauptstadt, sondern auch in anderen Städten, wie in Esbjerg in Dänemark Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln angeboten und verkauft wird. Auch hierüber haben wir die Behörden informiert.
Die Färöer-Inseln besitzen den höchsten Lebensstandard in Europa und es gibt dort alles zum Essen. Eine Regierung, die es dennoch zulässt, Wale zu töten und akzeptiert, dass die eigene Bevölkerung die mit Quecksilber und anderen Giften angereicherten Walprodukte selbst konsumiert und skrupellose Händler diesen auch ahnungslosen Konsumenten illegal verkauft, verhält sich unserer Ansicht nach höchst kriminell.“
Dem blutigen und äußerst brutalen Grindwalfang auf den Färöer-Inseln fielen laut ProWal seit 1584 bis heute 264.793 Grindwale zum Opfer. Die Tierschützer sehen für den heutigen Walfang jedoch keine Notwendigkeit mehr und betrachten diesen, neben den kommerziellen Aspekten, auch als reine Freude und Spaß am Jagen.
Andreas Morlok: „Der Grindwalfang ist auch eine Art Männlichkeitsritual, denn schon Jugendliche ab 14 Jahren dürfen sich am Abschlachten dieser sehr sozialen Tiere beteiligen. Da die Färinger den Grindwalfang nicht von selbst beenden werden, muss man sich dort einmischen und selbst etwas aktiv gegen das größte Delfin-Massaker in Europa unternehmen. Wir sind deshalb schon seit mehreren Wochen auf den Färöer- Inseln unterwegs und platzieren dort akustische Vergrämergeräte, um die Grindwale von den insgesamt 23 Schlachtbuchten fernzuhalten. Letztes Jahr wurden auf den Färöer-Inseln 716 Grindwale auf äußert brutale Art und Weise getötet. Selbst Muttertiere mit ihrem Nachwuchs wurden nicht verschont.
Obwohl vor kurzem auch mal geschossen wurde, ließ sich kein Aktivist davon abbringen, seine wichtige Arbeit dort zum Schutz dieser wunderbaren Tiere fortzusetzen. Wir werden das ganze Jahr über auf diesen Inseln tätig sein und so viele Vergrämergeräte wie nur möglich platzieren, um die Anzahl der Schlachtungen zu reduzieren. In diesem Jahr gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl die Färinger in der Vergangenheit schon mehrere Grindwalschulen zu dieser Jahreszeit getötet hatten.“
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Animal rights activists are upset about illegal sale of whale meat in the EU.
During the last weeks pilot whale blubber, coming from the Faroe Islands, was regularly offered on the ferryboat "Norrona", owned by the steamship company Smyril-Line, as per reports from the dolphin and whale protection organization ProWal.
Andreas Morlok, CEO of ProWal is disgusted: "The pilot whale blubber is not labeled as such in the restaurant of the ferry. The guest has no idea what exactly is being offered to him. the chef only gives information by word when asked, that the dish the guest is consuming is actually pilot whale blubber, which was proven to be such by a scientist from the Faroe Islands. Furthermore, missing is a warning at the display of the buffet that the pilot whale blubber is highly contaminated with environmental poisons as PCBs and methyl-mercury, which can be rather dangerous to human health. Scientific studies prove that children from the Faroe Islands have high amounts of learning deficiencies and have as well disorders in the development of motor skills and the central nervous system. As an infant they already absorb these poisons through their mother's milk, which is showing the highest toxic saturation worldwide. The percentage of people afflicted with the nervous disorder Parkinsons disease is double than that on the Danish mainland and the quality of male semen is also heavily affected by these toxins. Therefore, it is hardly astonishing that the World Health Organization (WHO) is urgently trying to dissuade people from the consume of whale products. In the EU these products are regarded as "hazardous material".
The ferryboat of the Faroe shipping company is sailing regularly between the Danish harbor town Hirtshals and Thorshaven, the capital of the Faroe Islands. Hirtshals and the waters surrounding it are under the jurisdiction of Denmark, which is a member of the EU. The import and the commercial marketing of dolphin and whale products is strictly forbidden in the EU.
ProWal has denounced the ferry company Smyril-Line with the Danish authorities in charge. Furthermore, the Danish authorities were urged to confiscate any left-over pilot whale meat or blubber at the next arrival of the ferry in Hirtshals and to denounce the ferryboat company because of violations against the European laws and to start legal actions. Furthermore, the Danish animal rights organizations have informed the Danish FDA as well as the EU-Commission and urged them to get involved to make the responsible party accountable for their actions.
The pilot whale hunt in Faroe Islands, located in the Atlantic, does not only supply the inhabitants, but has a totally commercial character, as per ProWal, which fact has been denied by the Faroe Islands and Denmark up to now.
Andres Morlok: "The Faroe Islands, which are Danish territory, are partially autonomous, though, and do not belong to the EU, which fact is allowing them to still hunt pilot whales. The group of islands is totally swamped with whale meat. The Faroe people kill more pilot whales than they can consume, and because they get the meat and blubber for practically nothing, more and more places to market the meat for simple commercial gain have to be opened up. On the Faroe Islands pilot whale meat and blubber is being offered in restaurants, grocery stores and fish markets. Of course, also here the omission of any warning labels, that the meat is highly contaminated, is noted. Researching the sale of pilot whale meat originating in the Faroe Islands in the EU, we were always led to the so-called "homes" of exile Faroese. Around 20.000 Faroese have turned their back on their motherland and are now living in Denmark. These "homes", are in our opinion only there for camouflage and are an illegal market place for pilot whale meat from the Faroe Islands. Anybody can go and eat out at these "homes", which we tried ourselves last week in Copenhagen. We have proof that not only in the Danish capital, but also in other towns, as for instance Esbjerg, pilot whale meat is being offered and sold in Denmark. This fact was also conveyed to the pertinent authorities.
The Faroe Islands enjoy the highest of living standards in Europe and you can enjoy there any food you like. A government that nevertheless allows it that whales are being killed and is accepting that their own population is consuming whale products that are highly contaminated with mercury and other poisons and allows it that merchants without scruples are illegally selling this to clueless consumers, is, in our opinion, acting with criminal intent.
Since 1584 up to today 264.793 pilot whales were slaughtered in a brutal manner on the Faroe Islands, as per ProWal. The animal rights organization thinks the whale hunt has outlived its necessity and that the hunt is now looked at as a commercial enterprise and is, furthermore, performed just for the fun of it.
Andreas Morlok: "The pilot whale hunt is a sort of ritual to prove the manliness of the hunter, because young boys at the age of 14 are allowed to participate in the slaughter of these highly social animals. Since the Faroese will never stop the pilot whale hunt on their own, we have to get involved and start an initiative ourselves against the most extensive dolphin massacre in Europe. Therefore, we have been traveling on the Faroe Islands for a couple of weeks now and are placing acoustical devices, that will emit sounds to deter the pilot whales, in the 23 bays, where the pilot whales are being slaughtered, to keep the animals away. Last year 716 pilot whales were slaughtered in the most cruel and brutal way on the Faroe Islands. Even mother animals and their babies were no exception.
Although recently shots were fired, not one of the activists stood down to complete his or her work for the protection of these wonderful animals. We will be active on these islands all year long and try to place as many of these deterrent-devices as possible to reduce the amount of these slaughters. This year up to now no hunt has been started, although in the past the Faroese would have slaughtered several pilot whale pods by this time."
07.04.13 - News zur ProWal-Aktion „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln
Da wir nicht mit Pauken und Trompeten diese Aktionen beginnen konnten, um das Vergrämer-Material unbemerkt auf die Färöer-Inseln zu bringen, können wir heute aber schon diese News veröffentlichen.
Vorweg: Wir sind schon seit Wochen auf den Färöer-Inseln unterwegs. Das gesamte Pinger-Material, mit welchem wir die Grindwale von den insgesamt 23 Schlachtbuchten fernhalten wollen, konnte unbemerkt auf die Inseln gebracht werden. Mehrere Teams waren bisher Tausende Kilometer auf der kleinen Inselgruppe unterwegs, um verschiedenartige Vergrämergeräte zu platzieren, was keine leichte Aufgabe ist, denn man ist dort fast nie unbeobachtet. Obwohl auch mal geschossen wurde, ließ sich kein Aktivist davon abbringen, seine wichtige Arbeit zum Schutz dieser wunderbaren Tiere fortzusetzen.
Die Färöer-Inseln sind mit Walfleisch regelrecht überschwemmt. Es werden mehr Wale getötet, als die Einheimischen überhaupt konsumieren können. Es ist eine glatte Lüge, dass das Fleisch und der Speck nur für den Eigenbedarf verwendet werden. Überall wird das Fleisch der Wale angeboten und der Walfang hat einen kommerziellen Charakter. Wir stießen gar auch außerhalb der Inselgruppe auf den mit Umweltgiften hoch angereicherten Walspeck, welches jedermann konsumieren konnte. Gar in dem Hoheitsgebiet der EU, was völlig illegal ist! Da hier noch Anzeigen bei den Behörden folgen und die Ermittlungen darüber nicht gefährdet werden sollen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, folgen Infos dazu erst später.
Obwohl es massenweise Walfleisch auf den Färöern gibt, importiert das halbautonome und zum Reichsgebiet Dänemarks gehörende Land gar noch das Fleisch von Zwergwalen aus Norwegen, welches in einem großen Supermarkt, in dem es alles gibt, angeboten wird.
Heutzutage Wale zu töten, in einem Land, welches den höchsten Lebensstandard in Europa hat und in dem es alles zu essen gibt und dieses mit Quecksilber und anderen Giften angereicherte Walfleisch und Walspeck selbst zu konsumieren und zudem mit ahnungslosen Konsumenten aus dem Ausland, ohne diese über die Gesundheitsgefährdungen aufzuklären, kommerzielle Ziele zu verfolgen, grenzt schon an Geisteskrankheit verbunden mit hoher krimineller Energie.
Da die Färinger das Abschlachten der Grindwale nicht von selbst beenden werden, muss man sich von außen einmischen, um diese Massenmorde zu beenden. Wir werden das ganze Jahr über auf den Inseln tätig sein und so viele Vergrämergeräte wie nur möglich platzieren, um die Anzahl der Grindwalschlachtungen zu reduzieren. In diesem Jahr gab es noch keinen Grindwalfang, obwohl die Färinger zu dieser Jahreszeit in der Vergangenheit schon mehrere Grindwalschulen getötet hatten. Um unser Ziel, die Fangquote auf 0 zu reduzieren auch zu erreichen, arbeiten wir mit Wissenschaftlern zusammen, um noch weitere unterschiedliche Vergrämergeräte zum Einsatz zu bringen.
Oftmals werden wir gefragt, ob wir durch die Vergrämeraktionen nicht auch andere Meeressäuger aus dieser Region vertreiben. Als klare Antwort dazu: Auch das ist unser Ziel! Auf den Färöer-Inseln werden, neben den Grindwalen, auch andere Delfin- und Walarten getötet und auch diese müssen geschützt werden. Selbst auf die Jagd auf die hochbedrohten und geschützten Entenwale, schrecken die Färinger nicht zurück.
Ausblicke:
Wir gehen auf verschiedenen Ebenen massiv gegen das Abschlachten der Meeressäuger auf den Färöer-Inseln vor. Dazu gehört auch die Einbindung der Medien und den strafverfolgenden Behörden und Institutionen, wie die CITES, IWC und die EU-Kommission. Da wir wissen, dass die Mühlen dieser Institutionen nur langsam mahlen, müssen wir unsere Vergrämeraktionen als direkte Schutzmaßnahme jetzt und in den nächsten Monaten unbedingt fortsetzen und auch forcieren.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen bisherigen Unterstützern, die es uns ermöglicht haben, diese Aktion zum Schutz der Grindwale zu beginnen.
Wir bitten darum, weiterhin unsere Kampagne zu unterstützen, damit das jährliche Abschlachten von Hunderten Walen vor den Toren Europas endlich gestoppt werden kann.
HELFEN SIE MIT!
und unterstützen Sie diese Aktionen zur Rettung der Grindwale mit der Übernahme einer unverbindlichen Pinger-Patenschaft mit entweder 40,- oder 125,- € oder mit einer für Sie möglichen Spende. Jeder Beitrag ist wichtig und hilft, damit diese Aktionen zum Schutz der Meeressäuger fortgesetzt werden können.
Der aktuelle Stand der bisher übernommen Pinger-Patenschaften:
05.04.13 - ProWal-Video: Delfinarium Nürnberg – Hinter den Kulissen Das monotone Leben der Show-Delfine im Nürnberger Delfinarium. Bitte boykottieren Sie alle Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden! DON´T BUY A TICKET! http://www.youtube.com/watch?v=arPcryzR89w&feature=youtu.be
05.04.13 - Für das Conny-Land in Lipperswil fiel das vergangene Jahr „durchzogen“ aus, berichtet Geschäftsführer Erich Brandenberger. Etwa 10 Prozent büßte der schweizerische Freizeitpark gegenüber den Besucherzahlen 2011 ein, zählte im vergangenen Jahr knapp 300 000 Gäste. Die Delfine bilden nur noch in dieser Saison eine Attraktion, zum Jahresende will der Park die Tiere nach Streitigkeiten mit Tierschützern und gesunkener Akzeptanz in der Schweiz abgeben. - http://www.suedkurier.de/nachrichten/wirtschaft/aktuelles/wirtschaft/Freizeitparks-Mit-voller-Fahrt-ins-Fruehjahr;art410950,5981356
05.04.13
Wem gehören die Wale?
An und für sich ist es keine Frage, denn die Antwort ist klar. Sie gehören sich selbst, der Natur und niemand hat einen Besitzanspruch auf sie und erst recht nicht das Recht dazu, sie zu töten, ganze Arten auszurotten und dazu beizutragen, noch mehr Arten an den Rand der Ausrottung zu bringen.
Was erlauben sich einzelne Länder, Meeressäuger, die schon zu Zeiten diesen Planeten besiedelten, als es noch gar keine Menschen gab, zu bejagen und diese wundervollen Tiere zu töten? Es gibt keine Gründe, keine Rechtfertigungen, diese Tiere abzuschlachten.
Traditionen vorzuschieben sind ein Armutszeugnis und ein Eingeständnis, dass man rein gar nichts verstanden und dazugelernt hat und in Zeiten stehengeblieben ist, die mit der heutigen Realität nichts mehr gemeinsam hat. Die Habgier und die Profitsucht Einzelner, gar Spaß an der Jagd, sollte eine mit Vernunft und Weitsicht denkende Menschheit, die jetzt die Weichen für zukünftige Generationen stellen muss, nicht mehr tolerieren. Der Erhalt der Biodiversität muss über allem stehen. Selbst über Regeln, Vereinbarungen oder gar Gesetzen!
Niemand sollte mehr Ungerechtigkeiten in einer Welt, in der es auch um Generationsgerechtigkeit geht, mehr zulassen und sich durch das Wegschauen oder dem Nichthandeln indirekt daran beteiligen. Wie sollen zukünftige Generationen existieren, wenn wir ihnen eine kaputte Um-Welt an Land und im Wasser ohne Leben übergeben und hinterlassen?
Es ist allerhöchste Zeit zu Handeln! Keiner ist in der Lage, alle Probleme zu lösen, aber alle sind in der Lage, einzelne Probleme anzugehen und dazu beizutragen, dass künftige Generationen in einer (noch) einigermaßen intakten Welt leben und nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen.
Ich vertrete die Meinung, dass die Delfine und Wale nicht den Färingern gehören. Sie sind nicht Eigentum dieser Insulaner, wenn die Tiere bei ihren Wanderungen in die färöischen Hoheitsgewässer eindringen. Und selbst wenn die Tiere nicht durch irgendeine Institution rechtlich unter Schutz stehen, so hat dieses Inselvolk nicht das Recht dazu, diese Tiere als eigene Ressource zu betrachten und sie massenhaft zu töten. Die Grindwale sind Teil der zu bewahrenden Natur und sie sind nicht das Eigentum, zu welchem sie die Färinger selbst machen.
Ich persönlich möchte meinen Beitrag zur Bewahrung der Artenvielfalt ebenfalls leisten und habe mich dazu entschlossen, den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln zu beenden. Es wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber eines Tages werden diese blutigen Massen-Morde vorbei sein. Auch wenn es ein langer Weg ist, ich werde ihn gehen und wer mich kennt, der weiß, dass ich nie aufgebe, bis das Ziel erreicht ist.
Die ProWal-Kampagne „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale und anderen Delfin- und Walarten auf den Färöer-Inseln startet auf verschiedenen Ebenen in wenigen Tagen.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Mitstreitern, die ebenfalls dieses Ziel verfolgen und so einiges auf sich nehmen, damit diese Kampagne am Ende erfolgreich sein wird. Ebenfalls bedanke ich mich bei den Spendern und Unterstützern, die uns bei dieser Kampagne beiseite stehen und unterstützen.
Weitere Neuigkeiten zu dieser Delfin- und Walschutzaktion folgen in Kürze.
29.03.13 - Nicht nachvollziehbare Veröffentlichung vom Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. über die Lebenserwartung von in Gefangenschaft gehaltenen Delfinen.
Um seriöse Zahlen in einer Studie zu verwenden, müssten alle Geburts- und Sterbezahlen von in Gefangenschaft gehaltenen Tieren berücksichtigt werden und solche Zahlen liegen nicht vor. Es gibt keine Bestanderhebungen von allen Delfinarien weltweit. Nicht einmal in Europa oder gar in Deutschland ist bekannt, wie viele Tiere seit Beginn in Gefangenschaft gehalten und wie alt diese Tiere wurden. Bei Wildfängen konnten nur Schätzungen über das Alter der Tiere gemacht werden. In Deutschland allein gibt es schon seit 40 Jahren Delfinarien und in dieser Erhebung werden nur Zahlen ab 1990 genannt. Bis heute gibt es allein in Deutschland keine nachvollziehbare Transparenz. Der Duisburger Zoo verheimlicht bis zum heutigen Tage die Zahlen über seine bisherigen Bestände von Meeressäugetieren, Alter und Todesfälle. Die Bestandserhebungen des EEP über Delfine sind nicht öffentlich, also ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Selbst wenn es genaue Zahlen geben würde, dann müssten über den gleichen Zeitraum, also auch über 40 Jahre, Bestandserhebungen von freilebenden Delfinen gegenübergestellt werden. Nicht nur von einzelnen Regionen, sondern von viel mehr freilebenden Populationen und über den exakt gleichen Zeitraum. Solche Zahlen liegen ebenfalls nicht vor.
Nur Zahlen über einen sich ausgesuchten Zeitraum und über einzelne Delfinpopulationen zu veröffentlichen, sind wissenschaftlich wertlos und sollen wohl das katastrophale Image, welches Delfinarien besitzen, aufbessern. Zu mehr taugen sie nicht.
Die Zucht von Delfinen ist in Europa gescheitert. Nach über 40-jährigen Zuchtbemühungen gibt es keinen einzigen Delfin, der in 3. Generation lebt.
28.03.13 - Die weltweit größten Delfin-Massaker finden nicht in Taiji/Japan oder auf den im Atlantik liegenden Färöer-Inseln im Norden Europas statt, sondern auf den Salomonen-Inseln im Pazifik, nordöstlich von Australien gelegen.
Zehntausende Delfine werden dort jedes Jahr getötet. In den letzten Jahren gab es nur kleine Unterbrechungen der grausamen Jagden.
Die Salomonen-Inseln sind zudem, neben Japan, der größte Exporteuer für wildgefangene Delfine für die Delfinarien-Industrie.
Auch hier gilt: Besuchen Sie keine Anlagen, in denen Delfine in Gefangenschaft gehalten werden – DON`T BUY A TICKET!
24.03.13 -In 10 Tagen startet die ProWal-Aktion „Good Bye 2013“ gegen das barbarische und unnötige Abschlachten von Hunderten Grindwalen auf den Färöer-Inseln.
In dieser Woche werden wir die CITES in Genf besuchen und die illegalen Verkäufe von Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln in dem EU-Land Dänemark zur Anzeige bringen. In Kopenhagen und in anderen Städten werden illegal das Fleisch und der Speck der Grindwale in Supermärkten und in Restaurants verkauft.
Anschließend werden wir diese Woche auch die EU-Kommission über diesen verbotenen Handel informieren und sie auffordern, diesen neuen Absatzmärkte für Grindwalfleisch von den Färöer-Inseln einen Riegel vorzuschieben.
20.03.13 - Die Vorbereitungen für die nächste Ukraine-Aktion laufen bereits auf Hochtouren.
In etwa einem Monat reist ProWal erneut in die Ukraine. Themen sind u. a.:
- Einsatz für weitere Schließungen von Delfinarien. Treffen mit dem neuen Umweltminister in Kiew – Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine. Gen-Datenbank für alle in Gefangenschaft gehaltenen Meeressäuger. Pinger-Pflicht für alle ukrainische Fischer.
- Demo mit ukrainischen Tierschutzkollegen in Kiew gegen Neubau eines Delfinariums und Importverbot für Meeressäugetiere
- Fortsetzung der weltweit erfolgreichsten Delfinrettungsaktion. Erneuerung der Pinger in dem ukrainischen Fluss Bug, in dem letztes Jahr vor der Installierung der Vergrämergeräte an die 100 kleine Wale und Delfine starben. Seit der Installierung der Pinger starb bis heute kein einziger Meeressäuger mehr. Da die Betriebslaufzeit der Pinger auf ein Jahr beschränkt ist, müssen die Geräte rechtzeitig ersetzt werden, um ein weiteres Massensterben zu verhindern.
- Unterstützung für ein privates Tierheim in der Millionen-Metropole Mykolayiv. Es gibt kein städtisches Tierheim und die wenigen engagierten privaten Tierschützer haben kaum Mittel, um die Tiere zu versorgen. Zu allem Übel ist jetzt noch ihr altes Auto zusammengebrochen, mit dem sie in der Lage waren, Straßenhunde zu versorgen. Seit Wochen kann dies nun nicht mehr geschehen und die Situation für die Straßentiere ist dramatisch. Zudem wollen wir einen von den Behörden tolerierten Hundekiller hinter Gitter bringen, der jährlich 300 Straßenhunde tötet.
14.03.13 - Pressemitteilung von Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. und PETA Deutschland e.V.
Viel Aufwand für keinen guten Zweck! - Kritische Anmerkungen zum EAAM Symposium 15.-18.03.2013 in Nürnberg
Nürnberg, 14.03.2013 - An diesem Wochenende findet in Nürnberg eine wissenschaftliche Tagung der „European Association for Aquatic Mammals“ statt. Haupthemen des Symposiums sind verschiedene Aspekte der Haltung von Polarbären und Delfinen, Gastgeber ist der Tiergarten Nürnberg.
Damit stehen zwei Wildtierarten im Focus, deren Haltung in Gefangenschaft mehrheitlich von Tier- und Artenschutzorganisationen besonders stark kritisiert wird. Die Probleme des Tiergartens Nürnberg sind beispielhaft und belegen die Unmöglichkeit, Tieren, die sich im Laufe der Evolution an das Leben in den Weiten der Arktis und der Meere angepasst haben, ein auch nur annähernd naturnahes Lebensumfeld zu schaffen.
Auf der Homepage des Tiergartens wird zum Bewegungsverhalten von Eisbären ausgeführt, dass sie täglich über 70 km weit laufen, Sprints von mehr als 40km/h schaffen, 65 km am Stück schwimmen, Gebiete von 10.000 bis 600.000 qkm durchstreifen und dabei jährlich mehrere Tausend km zurücklegen. Wer mit diesen Informationen vor Augen die als groß geltende Nürnberger Eisbärenanlage betrachtet, erkennt, dass der Gegensatz nicht größer sein könnte.
Stereotypes Verhalten bei über 90% der in Zoos gehaltenen Eisbären, hohe Jungtiersterblichkeit, Probleme bei der Jungenaufzucht, permanenter Stress für die einzelgängerisch lebenden Tiere durch die große Nähe zu Artgenossen und anderen Tieren sind die Folgen der vollkommen unzureichenden Lebensbedingungen. Die einstigen Medienstars und Kassenschlager „Flocke“ und „Knut“ (im Zoo Berlin), beides Handaufzuchten, die schon als Jungtiere ausgeprägte Verhaltensstörungen aufwiesen, sind traurige Beispiele dafür. Ein weiteres Problem stellt die Unterbringung der Jungbären dar. „Flocke“ und „Rasputin“ wurden 2011 nach „Marineland“ in Antibes/Südfrankreich abgegeben. Dort leben sie nach Besucherberichten in einem sehr kleinen Gehege in naher Nachbarschaft zum Delfinarium, in dem Delfine und Orcas mehrmals täglich in Shows mit dröhnend lauter Musik vorgeführt werden. Für „Gregor“ und „Aleut“ wurde bisher kein Platz in einem anderen Zoo gefunden, trotzdem wird bereits wieder neuer Eisbärennachwuchs geplant. Tierbabys locken Besucher an, werden aber schnell wieder vergessen, sobald sie dem Kindchenschema entwachsen sind.
Ähnliche Probleme weist auch die Delfinhaltung auf. Delfine verfügen ebenfalls über ein ausgeprägtes Bewegungsverhalten, legen im Meer weite Strecken zurück und tauchen mehrere Hundert Meter tief. Dies ist in den engen Becken der Delfinarien unmöglich. Auch die in 2011 eröffnete Außenanlage „Delfinlagune“ hat daran nichts geändert.
In der Natur leben Delfine in komplexen, sich lebensgeschichtlich verändernden Gruppenzusammensetzungen und -größen. In Delfinarien dagegen müssen die Tiere in unnatürlichen, von Menschenhand zusammengestellten Gruppen zurechtkommen. Ein natürliches Sozialleben und die Vermittlung von Wissen unter den Tieren z.B. für die Jungenaufzucht kann somit nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden. Die hohe Jungstiersterblichkeit in Delfinarien ist wesentlich darauf zurückzuführen.
In Kombination mit der räumlichen Enge und den fehlenden Ausweichmöglichkeiten kommt es immer wieder zu aggressivem Verhalten zwischen den Meeressäugern, die zu Verletzungen bis hin zu tödlichen Auseinandersetzungen führen können. Unruhige oder sich aggressiv verhaltende Tiere werden mittels Psychopharmaka - in teils bedenklich hoher Dosierung - oder hormonell wirkender Medikamente wie Diazepam, Clinofem oder Megestat ruhig gestellt oder separiert. Dies geht eindeutig aus den Unterlagen des Tiergartens hervor und dürfte angesichts vergleichbarer Haltungsbedingungen in anderen Delfinarien keine Ausnahme sein.
Den Bürgern/innen wird die „Delfinlagune“ als „Leuchtturmprojekt“ des Tiergartens angepriesen und wahrscheinlich auch bei der Fachtagung als wegweisend gelobt. Dabei hat sich die „Delfinlagune“ längst zum „Stuttgart 21“ von Nürnberg entwickelt, zu einem Projekt, dessen Sinnhaftigkeit zu recht bezweifelt wird und dessen Kosten aus dem Ruder gelaufen sind.
Der von den Zoos oftmals betonte Forschungsaspekt bleibt hinsichtlich seines Erkenntniswertes für die wildlebenden Tiere fragwürdig. Viele Tiere leiden in Gefangenschaft an einer Verarmung ihres Verhaltensrepertoires und ihrer Sinneswahrnehmungen, sodass die an ihnen gewonnenen Forschungsergebnisse nur begrenzte Aussagekraft haben oder sogar zu falschen Ergebnissen führen können. Auf Grund ihrer geistigen, genetischen und körperlichen Verarmung können viele der in Gefangenschaft geborenen Tiere, wie z.B. Eisbären nicht ausgewildert werden. Etliche Forschungsvorhaben beschäftigen sich daher vorrangig mit den Haltungsbedingungen selbst. Doch ein Käfig bleibt ein Käfig, auch wenn er vergoldet wird.
Im Eingangsreferat des Symposiums wird die Frage nach den Herausforderungen und Möglichkeiten aufgeworfen. Mit ihren begrenzten Möglichkeiten können Zoos und Delfinarien jedoch weder eine Haltung von Eisbären und Delfinen gewährleisten, die den Bedürfnissen der Tiere gerecht wird, noch können sie zum Schutz der natürlichen Populationen beitragen.
Wollte man einen wirklich konstruktiven Beitrag zum Arten- und Naturschutz leisten, würde man nicht Millionenbeträge in vollkommen unzureichende Anlagen investieren, sondern diese Gelder für den Schutz und die Erhaltung noch vorhandener Lebensräume sowie für umfassende Aufklärung über die Bedrohung von Umwelt und Wildtieren einsetzen - Herausforderungen, die wirklich sinnvoll und zukunftsweisend sind.
06.03.13 - Aktuelle Entwicklung - Delfinarium Istanbul - ILYA in Not:
Die Behörden scheinen nun wirklich in Gang zu kommen und nehmen die Anlage genauer unter die Lupe. Die Haltung des Seelöwen verstößt gegen das Tierschutzgesetz § 5199. Die auferlegte Geldstrafe war ja ein Witz, aber es hat dennoch Folgen. Der Betreiber wurde von den Behörden aufgefordert, notwendige Dokumente über den Seelöwen vorzuweisen, was er in einer ihm gesetzten Frist nicht konnte! Dadurch wurden nun weitere Behörden aktiv! Das Fehlen der Dokumente für den Seelöwen ist ein weiterer Bestandteil eines Gerichtsverfahrens, welche eine große türkische Tierschutz-Orga vorantreibt.
Wir hoffen natürlich, dass auch der Seelöwe aus dieser Katastrophen-Anlage herauskommt. Wäre dies der Fall, wäre nur noch der Delfin als einziges Tier in diesem Delfinarium, was dem Betreiber sicherlich kaum noch Publikum bescheren dürfte. Wir bleiben dran, bis dieses Höllenloch geschlossen wird!
06.03.13 - ALLES IST WEITERHIN RUHIG! KEINE DELFINE IM FLUSS!
So lautet die Antwort von unserem befreundeten ukrainischen Tierschützer Vova aus Mykolayiv, auf unsere heutige Nachfrage, ob nun wieder Delfine und Hafenschweinswale in dem Fluss Bug gesichtet wurden. Die Antwort ist sehr erfreulich!
Ende Juli 2012 versenkten wir dort Vergrämergeräte (Pinger), um zu verhindern, dass noch mehr Delfine und kleine Wale vom Schwarzen Meer über ein Delta diesen Fluss hinaufschwimmen und sterben werden. Zuvor gab es dort unzählige tote Meeressäuger. Viele Tiere konnten durch diese Aktion am Leben bleiben, worüber wir uns mächtig freuen!
Die Betriebslaufzeit dieser Pinger beträgt ein Jahr. Danach sind die Akkus leer und neue Geräte müssen installiert werden. Wir werden Mitte/Ende April erneut in die Ukraine reisen und neue Geräte mitnehmen. Zudem steht noch der Besuch bei Vova und seinen Freunden in Mykolayiv an, um die Tiere in dem total heruntergekommenen Tierheim zu unterstützen und einem Hundekiller, der 300 Tiere im Jahr vergiftet, sein barbarisches „Handwerk“ zu legen. Anschließend besuchen wir den nach der Parlamentswahl neu eingesetzten Umweltminister in Kiew, um weiterhin ein Gesetz für ein Importverbot für Delfine und Wale in die Ukraine zu erreichen. Obwohl wir letztes Jahr in Yalta ein Delfinarium schließen konnten, gibt es dort immer noch 16 Anlagen, in denen Delfine für rein kommerzielle Ziele ausgebeutet werden. Dieses Jahr sollen auf der Krim gar zwei weitere neue Delfin-Gefängnisse gebaut werden.
Zum geplanten Delfin-Zirkus in Prag. Aus Kiew erhielten wir von befreundeten Tierschützern heute die Nachricht, dass dem Umweltministerium in Kiew kein Antrag für eine Leihgabe von Delfinen nach Prag vorliegt. Woher die Delfine für den Zirkus, der im April seine Shows beginnen möchte, nun tatsächlich herkommen, ist immer noch unklar. Dem türkischen Ministerium in Ankara lag ebenfalls kein Exportantrag vor, weil der Zirkusbesitzer behauptete, die Delfine kämen aus der Türkei.
Info-Link zur erfolgreichen Wal- und Delfin-Rettungsaktion in der Ukraine - Ukraine Delfinrettung
04.03.13 - Wo sind die zwei Delfine? Kurz bevor zwei Delfine aus einem Mini-Pool in einem Restaurant in Bali in ein Rehabilitations-Programm überführt werden sollten, wurden sie angeblich gestohlen. Zwei Delfine können nicht einfach gestohlen werden! Vermutlich hat sie der Eigentümer an einen Wanderzirkus verkauft - http://www.digitaljournal.com/article/344174#ixzz2Lv6yTCmF
18.02.13 - Offener Brief an die Bürgermeister, Stadträte und Parteien in Duisburg ……
Dramatische Finanzsituation des Zoos in Duisburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie sie wissen, hat der Zoo im Jahr 2012 einen Bilanzverlust von etwa 3,2 Millionen € vorzuweisen. Der Zoo benötigt einen zusätzlichen Zuschuss von einer weiteren Million €, was bisher im Haushaltsplan nicht berücksichtigt war.
Sicherlich sind Sie auch darüber informiert, dass der Zoo wegen seiner Haltung von Delfinen ein wachsendes Imageproblem hat. Die Besucherrückgänge der letzten Jahre sind nicht allein auf das schlechte Wetter zurückzuführen, sondern auch darauf, weil der überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland und auch in den Nachbarländern die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ablehnt.
Die Boykottaufrufe aus Tierschutzgründen gegenüber dem Zoo Duisburg ziehen immer weitere Kreise und eine bessere Finanzsituation ist sicherlich nicht in Sicht. RWE hat sich aus dem Sponsoring zurückgezogen, weil der Konzern u. a. auch nicht mehr mit dem Delfinarium in Verbindung gebracht werden wollte. Der Energiekonzern war selbst dabei, sein Image und viele seiner Kunden wegen der Unterstützung des Zoos und auch dem Delfinarium zu verlieren. Der Wegfall des separaten Eintrittspreises für das Delfinarium und der nun bestehende Zwang, dass alle Besucher das Delfinarium im Zoo mitunterstützen sollen, war ein enormer Fehler und wird die Besucherzahlen auch in 2013 drücken.
Sehr geehrte Damen und Herren,
früher waren Delfinarien in Deutschland für die Vergnügungsparks und Zoos eine Attraktion und ein Besuchermagnet. Die Zeiten haben sich geändert. Heute sind diese Anlagen verpönt und niemand in Deutschland würde sich noch getrauen, ein neues Delfinarium zu errichten. Sieben von neun Delfinarien haben in Deutschland mittlerweile geschlossen und die beiden letzten Anlagen in Nürnberg und auch in Ihrer Stadt haben keine Perspektive auf eine rosige Zukunft. Sie sind der Hauptgrund für Besucherrückgänge und für Finanzlöcher, die kaum aus dem laufenden Haushalt Ihrer Stadt gedeckt werden können, ohne immer noch mehr Schulden zu machen.
Ein "Immer Weiterso" und "Das Wetter wird schon mal wieder besser werden", wie aus Zookreisen immer wieder zu hören ist, kann man eher in den Bereich Wunschvorstellung ansiedeln und sollte keine Basis für ein seriöses tragfähiges wirtschaftliches Zukunftskonzept sein, für welches Sie als Vertreter Ihrer Stadt verantwortlich sind.
Wir möchten Sie bitten, ziehen Sie neben den vielen Tierschutzgründen, auch aus wirtschaftlichen Aspekten die Notbremse und sprechen Sie sich bei der nächsten Stadtratssitzung im März für die Zuchteinstellung der Delfine und der mittelfristigen Schließung des Delfinariums aus. Sie würden damit dem zunehmenden Imageschaden für Ihren Zoo, Ihrer Stadt und weiteren wirtschaftlichen Verlusten entgegentreten.
13.02.13 - 200 Tage keine toten Delfine und kleine Wale mehr in der Ukraine zu beklagen!
Ende Juli 2012 errichteten wir zwei Schallwände mit verschiedenen Pingern in dem Fluss Bug in der Ukraine, in dem zuvor unzählige Delfine und kleine Wale vom Schwarzen Meer her über ein Fluss-Delta hinaufschwammen und starben.
Die Vergrämeraktion war und ist ein voller Erfolg – bis heute! Kein Tier wurde in diesem von der Industrie verseuchten Fluss mehr gesehen und musste sterben!
06.02.13 - Video: Eines von seiner Gruppe getrenntes Robben-Baby findet durch starke Strömungen nicht mehr den Weg ins offene Meer zurück und droht an einer Felsküste zu stranden und zu sterben - Eine Gruppe Delfine hilft dem Baby und weist ihm den richtigen Weg - http://www.digitaljournal.com/article/342927
30.01.13 - Geplanter mobiler Delfin-Zirkus in der Tschechei - Große Ablehnung bei den Behörden in Prag - Betreiber wehren sich - Angeblich sollen die Delfine aus der Türkei stammen. Bei unserem Besuch bei der türkischen Regierung in Ankara vor zwei Wochen lagen jedoch keine Anträge für einen Transport von Delfinen von der Türkei in die Tschechei vor - Möglich, dass die Delfine aus der Ukraine stammen. Wir haben Kontakt zum Umweltministerium in Kiew aufgenommen - Infos folgen -http://praha.idnes.cz/praha-odmitlo-pronajmout-pozemky-pro-delfinarium-v-karline-pq7-/praha-zpravy.aspx?c=A130129_194316_praha-zpravy_brd
26.01.13 - Eindrucksvolle Aktion gegen den japanischen Delfin- und Walfang heute in Zürich
Bei frostigen Temperaturen fand heute die gemeinsame Kundgebung von ProWal und der Schweizer Tierschützerin Angie Neuhaus in der Zürcher Innenstadt statt, um auf den Start des weltweiten Boykottaufrufes gegen japanische Produkte aufmerksam zu machen.
Angie Neuhaus stellte ihr japanisches Auto für diese Aktion zur Verfügung, worauf die Passanten und Demonstrationsteilnehmer ihre Meinung über den japanischen Delfin- und Walfang schreiben konnten. Das Auto (Suzuki), welches zwar noch fahrbereit und TÜV-zugelassen ist, wird am nächsten Dienstag verschrottet, da es nicht mehr auf den Straßen fahren soll.
Viele Passanten, darunter auch einige Asiaten, staunten nicht schlecht über diese Aktion und die Zustimmung dazu war sehr groß, denn niemand hatte dafür Verständnis, dass heutzutage noch Meeressäuger abgeschlachtet werden oder Delfine gefangen und an die Delfinarien-Industrie verkauft werden.
Herzlichen Dank an Angie Neuhaus und allen anderen Teilnehmern, die an dieser Kundgebung teilgenommen und so fleißig mitgeholfen haben. Ihr ward klasse!
Großer Dank auch an die Zürcher Polizei, die so unkompliziert diese Demonstration genehmigt und begleitet hatte!
Pressemitteilung, ausführlicher Bericht über den Auftakt dieser Kampagne, Fortsetzung, usf. folgen unter26.01.13 - Zürich-Demo
25.01.13 - Tiergarten Nürnberg - Delfin-Lagune - Die Leitung des Tiergartens in Nürnberg träumt weiter und verweigert sich der Realität!
In 2012 kamen 127823 Besucher weniger als in 2011 und die Zoo-Leitung zeigt sich zufrieden!
1,2 Millionen Besucher benötigt der Zoo, um seine Schulden für den Bau der „Delfin-Lagune“ zu bezahlen.
Eine utopische Vorstellung, wie die Besucherzahlen seit 2005 zeigen:
25.01.13 - Pinger - Lebensrettende Technik für Delfine und Wale
Ein halbes Jahr ist es nun her, als wir in der Ukraine in dem Fluss Bug sogenannte Pinger installiert haben, um zu verhindern, dass weitere Delfine und kleine Wale dort sterben.
Zuvor gab es ein Massensterben und niemand wollte oder konnte den Tieren helfen, bis wir von diesen Tragödien erfuhren und diese Vergrämer-Technik zum Schutz der Delfine und Wale dort einsetzten.
Mit Erfolg!
Bis heute arbeiten diese Wunder der Technik und kein einziger Delfin und Wal musste mehr in diesem Fluss sterben!
Mit Stolz können wir behaupten, dass diese Pinger für die weltweit erfolgreichste Delfin-Rettungsaktion im letzten halben Jahr verantwortlich sind!
Wir werden diese Technik auch auf den Färöer-Inseln einsetzen, um die Massenabschlachtungen von Grindwalen zu verhindern. Verläuft unsere Aktion dort auch so erfolgreich wie in der Ukraine, dann werden wir auch in Japan zum Schutz der Delfine aktiv werden.
23.01.13 - Schönrederei des Zoos in Nürnberg, anstatt Desaster einzusehen – Die „Delfin-Lagune“, eröffnet im Juni 2011, ist in Wahrheit ein Flopp und kein Besuchermagnet für die Franken-Metropole, wie es die Verantwortlichen vor dem Bau der Delfin-Anlage prophezeit hatten und sich jetzt lieber nicht mehr dazu äußern möchten.
Die Besucherzahlen in 2012 fielen gar unter die mageren Besucherzahlen der Jahre 2005 und 2006!
Wie der Millionen-Kredit, den der Zoo für das Delfinbecken bei der Stadt aufgenommen hatte, getilgt werden soll, schweigt man lieber. Eine Tilgung ist nämlich gar nicht möglich, denn schon in 2005 machte der Zoo einen Verlust von 2.743.101 Euro und in 2006 einen Verlust von 2.200.067 Euro.
Es steht zu befürchten, dass nun der Steuerzahler die Zeche zu berappen hat!
Die erhofften Zuchterfolge bei den Delfinen nach dem Bau der Lagune blieben ebenfalls aus.
21.01.13 - ProWal-Aktion – “Good Bye 2013” – zum Schutz der Grindwale vor den Färöer-Inseln
Am Wochenende fand nun ein weiteres Team-Treffen statt. Intensiv wurden die Einzelheiten für mehrere Aktionen, die ab Mitte April starten, besprochen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir eine Menge für den Schutz der Grindwale erreichen werden.
Hoch erfreut sind wir nun darüber, dass die von uns selbst hergestellten Vergrämergeräte (Pinger) ihren Langzeittest bestanden haben! Diese Geräte werden ebenfalls im Meer vor der Küste der Färöer-Inseln installiert und sollen dazu beitragen, die Grindwale von den Schlachtbuchten fernzuhalten. Das Material für ein Gerät kostet 40,- €. Wir wollen 300 dieser Pinger einsetzen.
Wir werden diese 300 Geräte als Ergänzung zu den anderen Geräten einsetzen, von denen wir insgesamt 100 Stück benötigen. Für 38 dieser Geräte wurden bereits Spenden-Patenschaften übernommen.
Wir werden viele und lange Wege gehen, um die grausamen Massaker vor Europas Haustüre endlich zu beenden!
Da es auf den Färöer-Inseln auch illegale Fänge von Walen gibt, werden wir die IWC einschalten, die dies unterbinden muss. Über die illegalen Importe von Fleisch und Speck von Grindwalen von den Färöer-Inseln in die EU haben wir nun ausreichend Beweismaterial gesammelt. Wir informieren darüber die CITES und die EU-Kommission, die diesen neuen und illegalen Absatzmärkten einen Riegel vorschieben muss.
17.01.13 - Pressemitteilung an die türkischen Medien und Regierung
Keine Hilfe für Delfin in Todesgefahr im Aquaclub-Dolphinpark in Istanbul - Ministerium für Tiergesundheit prüft Situation aller Delfinarien in der Türkei - Importverbotsgesetz für Delfine und Wale nicht in Sicht - Schwarzer Tag für Tierschutz
Radolfzell, Ankara, Istanbul, 17.01.2013
Die Deutsche Tierschutzgesellschaft ProWal recherchierte am letzten Samstag im Aquaclub-Dolphinpark in Istanbul und deckte dort für einen in Gefangenschaft gehaltenen Delfin katastrophale Haltungsbedingungen auf.
Andreas Morlok, CEO ProWal: "Wir sind erschüttert darüber, was wir dort zu sehen bekamen. Direkt bei den Zuschauerrängen standen Kanister mit ätzender Chlorlauge, die für Mensch und Tier schwerwiegende Gesundheitsgefahren darstellen. Ein einzelner Delfin vegetierte lethargisch in einem kleinen schmutzigen Glas-Beton-Becken, welches zu platzen drohte. Es gibt mehrere Risse in den Glasscheiben des Delfinbeckens und an einer Stelle verhindert nur noch eine Plastikfolie den Austritt des Wassers. Wenn die Scheibe platzt, dann liegt der Delfin inmitten von Glasscheiben auf dem Trockenen und kann sterben. Da es keine personelle Aufsicht in dieser Anlage gibt, kann der Delfin unter grausamen Umständen sterben. Die Mitarbeiter des Delfinariums, die erst zum Beginn der Show die Anlage betraten, taten unsere Bedenken damit ab, dass die Bruchstelle sicher noch eine Weile halten wird, was wir jedoch bezweifeln. Vor kurzem lebten in dieser Anlage noch zwei Delfine. Ob einer davon an den schlimmen hygienischen Bedingungen gestorben ist, wurde uns nicht mitgeteilt. Am Ende der Delfin-Show wurden wir aufgefordert, das Delfinarium sofort zu verlassen. Wir fordern die sofortige Schließung dieser Delfinhölle."
ProWal informierte am Montag das zuständige Ministerium für Tiergesundheit in Ankara dessen Generalmanager, Prof. Dr. Irfan Erol, jedoch aus Zeitgründen nicht gleich tätig werden wollte. Die Tierschutzgesellschaft versuchte bei den Behörden in Istanbul die sofortige Umsiedlung des Delfins in ein anders Delfinarium zu erreichen, damit dieses Tier dieser Todesgefahr nicht weiterhin ausgesetzt bleibt. Vier weitere Behörden in Istanbul und Ankara zeigten keine Zuständigkeit und es wurde letztendlich darauf verwiesen, dass die Tierschützer selbst den Betreiber des Delfinariums kontaktieren und nachfragen sollen, ob und wer für die Kontrolle dieser Anlage zuständig sei.
Bei dem Gespräch im Ministerium für Tiergesundheit beanstandete ProWal auch die zögerliche Haltung der türkischen Regierung betreffend des internationalen Abkommens der Berner Konvention, welches den Schutz unter anderem auch für Delfine vorsieht.
Die „Berner Konvention“ ist ein Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume aus dem Jahr 1979. Die Türkei hat am 2. Mai 1984 das Übereinkommen „Berner Konvention“ unterzeichnet.
Laut den Bestimmungen der "Berner Konvention" sind die Haltung und die Nutzung von Delfinen zu kommerziellen Zwecken verboten. Jede Vertragspartei ergreift die geeigneten und erforderlichen gesetzgeberischen Verwaltungsmaßnahmen, um den besonderen Schutz der in Anhang II aufgeführten wildlebenden Tierarten sicherzustellen. Im Anhang II des Abkommens sind Delfine ausdrücklich aufgeführt.
Obwohl die Türkei zu den Unterzeichnern der "Berner Konvention" gehört, hat der Gesetzgeber bis heute nicht die gesetzlichen Bestimmungen geschaffen, zu denen sich das Land schon vor 29 Jahren verpflichtet hatte.
Andreas Morlok: "Auf die Frage an Herrn Prof. Dr. Irfan Erol, warum die Türkei bis heute ihrer Verpflichtung zur Umsetzung dieses Abkommens nicht nachgekommen sei, wollte er sich uns gegenüber nicht äußern. Die Türkei stellt damit ihre Unglaubwürdigkeit gegenüber internationalen Abkommenn unter Beweis. Wir kritisieren zudem die eigenen Widersprüche der türkischen Regierung. Obwohl das türkische Gesundheitsministerium durch wissenschaftliche Gutachten festgestellt hatte, dass die Delphin-Therapie nutzlos und nicht wirksam ist und sie im November 2010 die Empfehlung ausgesprochen hatte, solche Delphin-Therapien nicht mehr zu genehmigen, wird diese heute trotzdem noch in mindestens sechs Delfinarien angeboten. Wir sind auch enttäuscht darüber, dass der zuständige General Manager über die Delfinarien in seinem Land kaum informiert war. Unsere Forderung nach einem Gesetz für ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine und Wale in die Türkei und der damit verbundenen mittelfristigen Schließung von allen zehn Delfinarien ist in weite Ferne gerückt. Da die Zucht in keinem türkischen Delfinarium funktioniert, werden in Zukunft sicherlich weiterhin wildgefangene Delfine in die Türkei importiert werden, die in den Touristenhochburgen für rein kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden. Da die Türkei auch Delfinimporte aus Japan zulässt, ist das Land mitverantwortlich für die dortigen grausamen und weltweit verurteilten Treibjagden und Tötungen von ganzen Delfinfamilien. Heute ist ein schwarzer Tag für die Delfine und dem Tierschutz. Die Regierung hat heute eine große Chance zur Verbesserung ihres bisher schon beschädigten Ansehens versäumt. Weltweite Proteste und sicherlich auch Tourismusboykottaufrufe werden auf die Türkei zukommen."
Andreas Morlok CEO – ProWal
ProWal Nonprofit marine mammal environmental protection society GUG (limited) - Tax no. 18 158/02 431 Freiburg District Court HR B 704 171 CEO: Andreas Morlok Haydnstraße 1 D-78315 Radolfzell Tel: 0049 (0) 7732 14 324 E-mail: ProWal-Deutschland@t-online.de Internet: www.walschutzaktionen.de
16.01.13 - Endlich! Delfinarium im Gardaland/Italien wurde geschlossen!
Ein weiterer wichtiger Schritt zu weniger Delfinarien in Europa und der damit verbundenen geringeren Nachfrage nach weiteren Delfinen ist gelungen!
Eine kontroverse Diskussion über die Gefangenschaft von Delfinen begann in Italien bereits im Jahr 2000, als im Gardaland vier Delfine innerhalb von drei Jahren gestorben sind. Obwohl die Staatsanwaltschaft von Verona intensive Ermittlungen einleitete, konnte nie geklärt werden, woran die Tiere starben.
Am 6. Januar 2013 fand nun die letzte Delfin-Show im Gardaland statt. Nach unbestätigten Berichten zufolge, sollen die vier Delfine in das Delfinarium/Aquarium nach Genua umgesiedelt werden.
Obwohl uns der Eigentümer des Gardalands, das britische Konsortium Merlin Entertainment bereits in 2008 zusicherte, dass für die beiden Delfine aus dem geschlossenen Delfinarium im Heide-Park bei Soltau (Arni und Joker, die 2008 nach Nürnberg gebracht wurden) und für die Delfine aus dem Gardaland, die bestmöglichste Unterbringung gefunden werden solle, will man davon heute wohl nichts mehr wissen. Eine vorgeschlagene Einrichtung für eine von Menschen betreute Meeresbucht im Mittelmeer ist dem Eigentümer wohl zu teuer und eine Abschiebung an andere Delfinarien viel günstiger und wohl auch einfacher.
Zumindest vertritt Merlin Entertainment eine offizielle Meinung, die sicherlich noch Folgen für andere Delfinarien haben wird!
„Das Unternehmen vertritt weiterhin den Standpunkt, dass derartige Einrichtungen den Tieren keinesfalls gerecht werden. Meeressäuger und Walartige sind in Gefangenschaft nicht artgerecht zu halten.“
ProWal-Online-Protest wird nun eingestellt!
Wir stellen nun unseren schon seit Jahren laufenden Online-Protest und den damit verbundenen Besucher-Boykott-Aufruf gegenüber allen weiteren Anlagen des Eigentümers Merlin Entertainment ein.
(Alton Towers Resort, Chessington World of Adventures and Zoo, Dungeons, Earth Explorer, Gardaland, Heide–Park, LEGOLAND, LEGO LAND OF DISCOVERY CENTRE, London Eye, Madame Tussauds, SEA LIFE, THORPE PARK und Warwick Castle)
Vielen Dank an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!
ProWal-Foto – Die Zukunft der beiden Delfine „Arni“ und „Joker“, die separiert von anderen Delfinen im Nürnberger Delfinarium untergebracht sind, ist ungewiss. Weder der Zoo, noch der Eigentümer Merlin Entertainment äußern sich dazu.
15.01.13 - Geplante Delfin-Show/Schwimmen mit Delfinen in einem Mini-Pool in einem Zirkus im April/Mai in Prag
Bei unserem Besuch bei der türkischen Regierung fragten wir nach, ob diese Informationen darüber besitzt, dass Delfine aus einem türkischen Delfinarium an einen Zirkus in Prag ausgeliehen werden sollen. Dies wurde verneint.
Woher nun die Delfine kommen sollen, ist also weiterhin völlig unklar. Wir bleiben dran, um diesen Delfin-Zirkus in Prag zu verhindern! Tschechen muss delfinfrei bleiben!
07.01.13 - Taiji-Japan - 2012/2013 Drive Fisheries page has been updated
Since the start of the season on September 1st, 2012 a total of 832 dolphins from five species have been driven into the cove in Taiji, Japan. Of this total 396 were killed, 286 were released (two of these dependent juveniles Risso's dolphins not likely to survive) and 148 were live-capture. Species captured, sold & killed include: Bottlenose Dolphins (T. gilli), Pacific white-sided dolphins (L. obliquidens), Risso's Dolphins (G. griseus), Short-finned Pilot Whale (G. macrorhynchus) and Striped Dolphins (S. coeruleoalba).
05.01.13 - Bald entscheidet sich die Zukunft von 10 Delfinarien in der Türkei!
In einem Mini-Gehege (15 x 15 Meter) des Luxus-Resort Hotels Kefaluka bei Bodrum wurden zwei verletzte Delfine eingepfercht und ausgebeutet. Für 70,- € konnten die Hotelgäste mit diesen Tieren für fünf Minuten ein paar Runden drehen. Durch E-Mail-Proteste und durch eine Vorort-Intervention konnten wir in 2011 diesen Delfinknast schließen.
Die Delfine wurden in das Delfinarium nach Bodrum zurückgebracht und müssen dort in einem Mini-Gehege den Clown spielen. Die kommerzielle Ausbeutung dieser Tiere ging weiter, obwohl sie schon so vieles mitmachen mussten. Zuvor waren sie in einem Minipool in einem Kaufhaus in Bursa, welches zum Glück auch geschlossen wurde. Vor einem Jahr importierte der Eigentümer der Anlage in Bodrum gar noch drei weitere Delfine, ein Walross und ein Seelöwe aus der Ukraine. Woher die Tiere ursprünglich stammten ist völlig unklar. Möglich, dass die Delfine aus Taiji/Japan kommen.
Es gibt in der Türkei keine Gendatenbank, um zu überprüfen, woher die Tiere eigentlich genau kommen. Klar ist jedoch, weil die Zucht in den türkischen Anlagen überhaupt nicht funktioniert, da die meisten Delfinarien als reine Show-Anlagen dienen, dass die meisten Tiere Wildfänge sind. Sie stammen aus dem Mittelmeer, Schwarzen Meer und aus Japan. Manche Delfine wurden illegal in der Ukraine gefangen und in die Türkei verkauft.
In der Türkei mangelt es an Transparenz. Die Tiere werden hin- und her verschoben und keine Behörde hat darüber einen Überblick.
Im April/Mai soll in einem Mini-Becken unter einem Zirkuszelt in Prag eine große Delfin-Show steigen. Die Delfine sollen angeblich aus der Türkei ausgeliehen werden. Es ist nun gut möglich, dass Delfine aus Taiji in die EU kommen könnten, obwohl diese Importe eigentlich verboten sind. Es herrscht ein Tohuwabohu, welches mit Absicht geschaffen wurde, um die Herkunft von wildgefangenen Delfinen zu verschleiern und die kommerzielle Ausbeutung dieser Tiere zu optimieren.
Diesem Chaos und der kommerziellen Ausbeutung der Meeressäuger wollen wir nun massiv entgegentreten. Unser Ziel ist es, dass die türkische Regierung ein Gesetz beschließt, welches den Import von Delfinen und Beluga-Walen in ihr Land verbietet.
In einer Woche reisen wir in die Türkei und werden alles daransetzen, dass ein solches Gesetz beschlossen wird.
Wird es verabschiedet, dann wäre es das mittelfristige Aus für alle zehn türkischen Delfinarien! Es wäre zudem ein schwerer Schlag gegen die Delfinhändler in der Ukraine und in Japan!
Drückt uns die Daumen, dass wir in einer Woche eine Menge für unsere Freunde im Wasser erreichen werden. Berichte folgen.
02.01.13 - Ein fünf Jahre langer Kampf hat sich gelohnt – Zoo Münster gibt am kommenden Wochenende seine Delfinhaltung auf!
Ein weiteres Delfinarium gibt nun in Deutschland seine Haltung von Delfinen in Gefangenschaft auf. Fünf Jahre lang engagierten sich ProWal, das WDSF und viele weitere Tierfreunde, um dieses Ziel zu erreichen.
Da die drei noch verbliebenen Großen Tümmler (Nando, Rocco und Palawas) in Münster allesamt Nachzuchten sind, werden diese in ein anderes Delfinarium in Europa verbracht werden, in dem sie weiterhin ihre Show-Kunststücke vorführen und schlussendlich auch sterben werden. Diese Situation ist von den Delfinarienbetreibern selbst verursacht worden, denn obwohl sie Millionen mit der Ausbeutung der Tiere verdient haben, werden diese nicht mehr ausgewildert. Kommerzielle Ausbeutung bis zum Schluss ist ihre Devise.
In Münster starben viele Delfine. Neben den Großen Tümmlern gab es dort auch wildgefangene Sotalias, die ebenfalls nie mehr ausgewildert wurden und in Gefangenschaft starben. Nachhaltige Zuchterfolge gab es in Münster nicht, da durch die Zuchtgemeinschaft mit den Anlagen in Nürnberg und in Holland in den letzten Jahren dort nur männliche Tiere in Gefangenschaft gehalten wurden. Das Delfinarium in Münster diente sozusagen als „Abstellgleis“ und als „Genpool“ für die beiden anderen Anlagen, in denen heute noch versucht wird, Delfine zu züchten.
Die Aufgabe der Delfinhaltung in Münster hat den Vorteil, dass dort nie mehr Delfine in diesen winzigen Betonbecken (Hauptbecken 10 x 20 Meter) in Gefangenschaft leben müssen. Es wird keine Importe mehr nach Münster geben und die Abgabe der Tiere hat die Folge, dass die Nachfrage nach Delfinen in Europa reduziert wird.
Deutschland ist auf dem Weg zu einem delfinfreien Land. Nach ehemals neun Anlagen (Freizeitparks und Zoos), die Delfine gehalten und für kommerzielle Absichten ausgebeutet haben, gibt es nach der Schließung der Anlage in Münster noch die Delfinarien in den Zoos in Nürnberg und in Duisburg, deren Schließungen sicherlich nur noch eine Frage der Zeit ist. Durch die Schließung des Delfinariums in Münster reduziert sich die Anzahl der in Deutschland in Gefangenschaft gehaltenen Delfine auf 17 Tiere (16 Große Tümmler und ein wildgefangener Amazonas-Flussdelfin).
Wir bedanken uns bei allen Mitstreitern und bei den anderen Orgas und Initiativen, wie dem WDSF, Black-Fish, Migaloo-Aktivisten, Norbert Kochhan und seinen vielen Mitstreitern in den damaligen wkw-Gruppen und der Familie Hidalgo aus Kolumbien, die sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in Münster engagiert haben. Die vielen Demos, Online-Aktionen, bishin zum massiven Boykottaufruf gegenüber der Stadt und auch die juristischen Interventionen haben sich gelohnt.
Wir danken auch dem Zoo-Direktor, Dipl. Ing. H. Jörg Adler und den Verantwortlichen der Stadt Münster für ihr Einsehen, dass Delfinarien eben nicht mehr zeitgemäß sind und die Tiere nicht ihrer Art entsprechend in Gefangenschaft gehalten werden können.
Ein besonderer Dank gilt Ralf Henrichs von der Partei Die Linke in Münster, der schon früh die Zeichen der Zeit erkannt hatte und sich ebenfalls für die Schließung des Delfinariums in seiner Stadt engagiert hatte.
Diese Zeilen stammten aus seiner Feder:
Der Freund
Meine Welt ist klein, zu klein. Dabei war sie es nicht immer. Doch, ich erinnere mich. Es war schön früher, wenn ich durch das Wasser schoss. Nach oben springend und nach unten tauchend. Tief tauchend. 500 Meter und doch stieß ich an keine Balken. Die Welt stand mir offen. Nicht, dass ich dies geschätzt hätte. Ich kannte es nicht anders, niemand kannte es anders. Wenn ich mich unterhielt mit meinen Eltern, meinen Geschwistern, meinen Kameraden war das nie Thema. Wie sollte es auch? „Grenzen“ - hierfür hatten wir nicht einmal ein Wort.
Oh, sie bemühen sich hier. Ich bin sicher, sie mögen mich sogar. Das Wasser ist ideal für mich. Kennt ihr das, wenn etwas ideal ist? Nein? Habt ihr noch nie etwas Ideales erlebt? Dann müsst ihr glücklich sein. Ideal ist fad, langweilig, immer gleich, ohne jegliche Überraschung. Wenn ich schwamm, durchaus 100 Kilometer am Tag, veränderte sich das Wasser, wurde salziger, kälter. Manchmal begegneten wir auch großen, hohen, majestätischen Tieren, mit einer Haut viel härter als der Beckenrand hier, die in gerader Linie unbeirrt ihre Bahnen zogen. Wir wollten mit ihnen spielen, aber sie reagierten nicht. Wahrscheinlich waren sie blind. Manchmal glitt hinten raus eine merkwürdige Flüssigkeit, die sicherlich nicht gesund war. Wie sehr vermisse ich diesen Geschmack! Wie ich etwas vermissen kann, was mir nicht gut tut? Ja, könnt ihr das nicht verstehen? Es war draußen! Es war in Freiheit! Es war dort, wo ich glücklich war! Es war ungesund und gefährlich und wir haben es alle gehasst und sind schnell davon weg geschwommen, aber es war der Geschmack vom Leben. Auch wenn er ungesund war. Hier ist nichts Ungesundes. Hier ist kein Leben.
Ob ich einsam bin? Ich weiß es nicht. Es ist nicht die Einsamkeit, die ich beklage. Um mich herum sind drei meiner Art. Manchmal höre ich auch von Ferne Geräusche, die von vielen Menschen zu kommen scheinen. Was sie wollen ist mir unklar. Aber ist das alles? Drei meiner Art und immer die gleichen drei. Eine Schicksalsgemeinschaft in der Gefangenschaft. Niemand von meinen Eltern, Geschwistern, Freunden. Und manchmal waren es unzählige, vielleicht 1.000. Und man traf immer wieder welche, von denen man glaubte, man hätte sie aus den Augen verloren. Dann kamen sie zurück und hatten – und hatten... Ich mag nicht darüber reden.
Aber ich will ehrlich sein. Ich will euch alles sagen und da gehört auch dies dazu. Sie hatten Kälber. Was für ein Erlebnis war es, wenn die Mutter mit ihrem ersten Pfiff ihre Erkennungsmelodie an ihr Junges weitergab! Wird jemals jemand meinem Pfiff so lauschen? Hier gab es noch kein Kalb in all den langen Jahren nicht. Ich werde nie ein Kalb gebären, werde nie fühlen, wenn sich Leben in mir regt. Kein Leben außerhalb von mir. Kein Leben in mir. Kein Leben. Nirgends.
Ob ich Kälber wollen würde? Wie sollte ich keine Kälber wollen? Wie sollte ich Kälber wollen? Kann ich ihnen diese sterile enge Welt antun? Ich würde wollen, dass sie glücklich sind. Aber wie könnten sie hier glücklich sein. Könnten sie es, wenn sie nichts als diese leblose Enge kennen würden? Wenn sie nichts von der Tiefe, den 1000 Artgenossen wissen würden? Man kann sich an alles gewöhnen. Und sie müssten sich noch nicht einmal an etwas gewöhnen.
Nein, aufgegeben habe ich mich nicht. Ich spiele weiter und die Menschen freut es. Es ist der einzige Spaß, den ich habe. Und sie ernähren mich ja auch gut. Ein immer gedeckter Tisch. Sorgen um die Nahrung brauche ich mir nicht zu machen. Aber mir fehlt auch die Jagd. Es ist herrlich, wenn die ganze Schule als einer Art Kooperative, einen Fischschwarm umkreist, wenn wir die Angst in deren Augen sehen, unsere Macht und Einheit feiern und dann endlich zupacken, um unseren Hunger zu stillen. Verachtet ihr mich jetzt? Wusstet ihr denn nicht, dass ich kein Spielzeug sondern ein Raubtier bin?
Habt ihr nicht eure Mythen, in denen ihr mich verehrt? Ist dies Becken, diese Zurschaustellung euer Zeichen von Ehrerbietung. Nun, auf diese Ehre kann ich gern verzichten.
Warum lasst ihr uns nicht einfach in Ruhe? Was wollt ihr eigentlich im Ozean? Das ist nicht eure Welt. Das ist unsere Heimat. Wir gehen ja auch nicht aufs Land. Wie würde das auch aussehen? Aber sieht es besser aus, wenn ihr euch im Schwimmen versucht? Gewiss nicht.
Ach so, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Verzeiht mir, aber man verlernt hier so einiges. Ich bin's, Flipper! Euer bester Freund.
Was tut ihr eigentlich euren Feinden an?
02.01.13 - Tolle Unterstützung für die von Tierschützern von der Straße aufgenommenen Hunde und Katzen in Mykolayiv/Ukraine
Wir bedanken uns ganz recht herzlich bei dem Verein Tierhilfsnetzwerk Europa e. V. für die gelungene Charity-Aktion „Weihnachtsbaum-Schmücken 2012“ und bei allen Unterstützern, die sich bei dieser Aktion beteiligt haben.
Durch diese Sammelaktion wurden für die ProWal-Aktion "HOPE - Wir sind die letzte Hoffnung! - Hilfe für Hunde und Katzen in der Ukraine“ 334,- € gespendet.
Wir werden im Februar in die Ukraine reisen und auch mit diesem Geld die Versorgung der Tiere vor Ort unterstützen. Ein ausführlicher Bericht darüber erfolgt dann nach der Aktion.
01.01.13 - Unsere Freunde im Wasser sind in Sicherheit!
Vor 150 Tagen versenkten wir zum Schutz von Delfinen und kleinen Walen Pinger bei der ukrainischen Stadt Mykolayiv in dem Fluss Bug.
Zuvor wanderten unzählige Meeressäuger vom Schwarzen Meer über ein Delta diesen von der Industrie verschmutzten Fluss hinauf und starben. Die Ufer waren gesäumt von Kadavern und bis heute ist die Ursache für diese Tragödie nicht geklärt.
Seit unserer Vergrämeraktion im letzten Sommer wurde kein einziger Delfin und Hafenschweinswal mehr in diesem Fluss gesehen. Die versenkten Vergrämergeräte arbeiten immer noch. Kein Tier musste mehr sterben.
Wir freuen uns mächtig darüber, dass diese Rettungs-Aktion in der Ukraine so erfolgreich verlaufen ist und wir werden diese Vergrämer-Technik zum der Schutz der Meeressäuger nun verstärkt bei unseren zukünftigen Aktionen einsetzen. Zuerst in einer langangelegten Aktion auf den Färöer-Inseln und wenn diese ebenfalls erfolgreich verlaufen wird, dann auch in Japan.
Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen Unterstützern und Helfern, die uns diese Arbeit für den Schutz unserer gemeinsamen Freunde im Wasser erst ermöglichen.
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Zum Jahresausklang 2012 sagen wir DANKE!
Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Zeit für einen kleinen Rückblick und auch um Danke zu sagen!
Noch nie hatten wir so viele Projekte gleichzeitig am Laufen und wir freuen uns mächtig darüber, dass wir einige Erfolge für den Schutz der Meeressäuger erreichen konnten.
Anbei nun ein Auszug von unseren Aktionen in diesem Jahr:
UKRAINE
Anfang des Jahres waren wir in der Ukraine, um uns bei der Regierung für den Schutz der Delfine einzusetzen. Wir konnten erreichen, dass das Moratorium, ein Fangverbot für Delfine aus dem Schwarzen Meer, nun alle drei Jahre erneuert wird. Ein wichtiger Schritt, um die bisher völlig unkontrollierten Fänge für ukrainische Delfinarien zu begegnen. Zudem konnten wir dem Umweltministerium eine Zusage für ein Importverbot von Meeressäugetieren abringen. Voraussetzung für ein solches Gesetz war jedoch, dass wir die EU-Regelungen und die Bestimmungen der einzelnen Länder herausarbeiten, welche die Ukraine dann übernehmen würde. Mehr als 100 Seiten umfasst nun unser Dosier, welches wir Anfang 2013 der ukrainischen Regierung übergeben werden. Wird dieses Gesetz beschlossen, wäre es das mittelfristige Aus für die 16 ukrainischen Delfinarien und ein Verbot für Importe von wildgefangenen Delfinen aus Taiji/Japan.
In Yalta auf der Krim gelang uns im Februar ein unerwarteter Coup. Wir konnten das Management eines Hotels innerhalb einer Stunde davon „überzeugen“, dass sie ihr Delfinarium, welches immer in den Sommermonaten geöffnet hatte, für immer zu schließen. Überzeugung heißt natürlich mit dem Einsatz von gewissen Druckmitteln, wie eine Boykottandrohung, die über große Reiseveranstalter laufen kann. Bei einem Kontrollbesuch im August konnten wir uns davon überzeugen, dass anstatt ein Beluga-Wal und drei Delfine, nun Hotelgäste in dem Pool ihre Runden drehen.
Bei unseren drei Besuchen in der Ukraine halfen wir auch einer Tierschützerin (Larisa) in Kiew, ihre 100 von der Straße aufgenommenen Hunde und Katzen, nicht nur über den harten Winter zu bringen, sondern unter Einschaltung der Öffentlichkeit und der Medien auch bei den Behörden zu erreichen, dass Larisa ein Tierheim für ihre Schützlinge errichten kann. Es drohte die Beschlagnahmung und auch Tötung dieser Tiere. In Donezk konnten wir ein privates Tierheim mit den Dingen versorgen, die für die Tiere dort am dringendsten gebraucht wurden.
Im letzten Winter machte uns bei den Reisen durch das zweitgrößte Land Europas die Kälte (bis – 30°) zu schaffen. In einem Zug mussten wir gar nachts Kohle in einen Ofen schaufeln, damit nicht alles innerhalb des Waggons vereiste. Bei 40° C plus besuchten wir im Sommer die meisten Delfinarien in der Ukraine, um eine Gesamtdokumentation zu erstellen. Diese werden wir Anfang 2013 der ukrainischen Regierung und auch den Medien übergeben.
Zusammen mit ukrainischen Wissenschaftlern führten wir an vier Tagen eine Bestandserfassung von freilebenden Delfinpopulationen im Schwarzen Meer durch. Diese Arbeit, die an der Universität Simferopol ausgewertet wird, dient dem Bestandschutz und wird uns bei unserer Forderung behilflich sein, die Fischer zu verpflichten, Vergrämergeräte an ihre Netze anzubringen, um künftige ungewollte Beifänge von Delfinen und kleinen Walen zu verhindern.
Ein internationaler Hilferuf erreichte uns im Sommer aus der Ukraine. Viele Delfine und Hafenschweinswale schwammen vom Schwarzen Meer über ein Delta den Fluss Bug hinauf und starben. Die Ufer von diesem von der Industrie verschmutzen Fluss waren übersät mit toten Meeressäugern. Niemand wollte und konnte helfen, obwohl über dieses Drama landesweit in den Medien berichtet wurde. Unter Umgehung der oftmals sehr bürokratischen Behörden reisten wir vor fünf Monaten mit Vergrämergeräten (Pinger) dorthin und errichteten in dem Fluss zwei Schallwände, um weitere Tiere davon abzuhalten, in diese für sie tödliche Falle zu schwimmen. Viele Tiere konnten durch diese Aktion vor dem sicheren Tod gerettet werden. Bis heute wurde dort kein Delfin und auch kein Kleinwal mehr gesehen und kein Tier musste mehr sterben.
SCHWEIZ
Im Frühjahr beschloss die Schweizer Regierung ein Importverbotsgesetz für Delfine und Wale, welches wir u. a. zusammen mit Deutschen und Schweizer Tierschützern bei einer Hungerstreik-Demo an der Schweizer Grenze in Konstanz am Bodensee schon in 2011 gefordert hatten. Das Gesetz bedeutet das Aus für das letzte Delfinarium in der Schweiz, dessen Schließung der Betreiber für das Jahr 2013 angekündigt hat. Im ConnyLand starben zuvor acht Delfine in gut drei Jahren. Es war eine lange und heftige Auseinandersetzung. Auch eine kostspielige, denn ein Prozess, den der Betreiber gegen uns anstrengte, wird uns noch ein paar Tausend Euro an Anwalts- und Gerichtsgebühren kosten. Wir freuen uns dennoch über diesen tollen Erfolg, denn letztendlich wird nie mehr ein Wal oder ein Delfin in die Schweiz gebracht und für kommerzielle Zwecke ausgebeutet werden. Auch ein Schlupfloch für wildgefangene Delfine über die Schweiz in die EU konnte damit endlich geschlossen werden.
TÜRKEI
In der türkischen Stadt Kas spitzte sich die Situation um ein bereits geschlossenes Delfinarium Anfang des Jahres wieder zu. Während wir noch zusammen mit dem WDSF in 2011 bei einem persönlichen Gespräch im Rathaus die Zusage des Vize-Bürgermeisters erhielten, dass das geschlossene Delfinarium nicht mehr eröffnet wird, so mussten wir dieses Jahr feststellen, dass dies doch nicht der Fall war. Der Betreiber, dem auch das Delfinarium in Bodrum gehört, eröffnete ohne ausreichende Genehmigungen diese alte Anlage für einen kommerziellen Betrieb, in dem Delfine in einem winzigen Drahtkäfig eingesperrt wurden. Im April intervenierten wir erneut beim Bürgermeister in Kas und veranstalteten zusammen mit türkischen Tierschützern eine Demonstration mit mehreren Hundert Teilnehmern, über welche die türkischen Medien landesweit berichteten. Mit Erfolg. Die Anlage wurde versiegelt und kein Besucher durfte mehr in die Anlage. Vor wenigen Wochen ließ der Betreiber dennoch Gäste in das völlig heruntergekommene Delfinarium, die sich eine Show ansahen und mit Delfinen schwammen. Die örtlichen Behörden reagierten und kündigten eine Strafe gegenüber dem Betreiber an. Das Delfinarium soll weiterhin geschlossen bleiben und wird keine Genehmigung für einen kommerziellen Betrieb erhalten.
Mitte Januar 2013 werden wir die türkische Regierung in Ankara besuchen und diese auffordern, ein Importverbotsgesetz für Delfine und Wale zu beschließen. Wie in der Ukraine würde ein solches Gesetz auch in der Türkei dazu führen, dass die zehn Delfinarien mittelfristig schließen müssten, da es auch dort keine nachhaltigen Zuchterfolge gibt. Auch in die Türkei werden Delfine aus Japan und illegal gefangene Delfine aus dem Schwarzen Meer für die dortige Delfinarien-Industrie importiert.
ISLAND
Zweimal besuchten wir dieses Jahr Island. Bei einem ersten Besuch recherchierten wir über den Fang von Finn- und Zwergwalen und stellten erstaunt fest, dass der Zwergwalfang überhaupt noch betrieben wird, weil Touristen das Fleisch dieser Tiere konsumieren. Es gibt kaum noch Isländer, die Walfleisch essen und nur durch die Nachfrage von Touristen kann der kommerzielle Walfang dort überhaupt noch lukrativ betrieben werden. Die Jagd auf Finnwale fand dieses Jahr nicht statt, weil die bisherigen japanischen Aufkäufer nach der Tsunami-Katastrophe kein Geld hatten, Finnwalfleisch aus Island aufzukaufen. Finnwalfleisch wird in Island nicht verkauft und nur nach Japan exportiert. Wir deckten zum ersten Mal überhaupt auf, dass in Island auch illegal Delfine gefangen werden und es einen Schwarzmarkt für Delfinfleisch existiert.
Bei unserem zweiten Besuch in Island klärten wir Touristen mit Flyern, Postkarten und anderem Material darüber auf, wie grausam der Walfang ist und welche Gesundheitsgefahren, die durch den Konsum von Walfleisch für den Menschen ausgehen können, bestehen. Außer dem IFAW, die eine ähnliche Aktion dieses Jahr in Island durchführte, gab es keine weitere Organisation, die diese wichtige Informationsarbeit vor Ort leistete. Auch wenn diese nicht ungefährlich für die Teilnehmer ist, da immer noch mehrere Hundert Personen in der Walfangbranche arbeiten, werden wir diese Aktion in 2013 in Island wiederholen.
DANK - WÜNSCHE - AUSBLICK
Wir möchten uns bei allen Unterstützern, Spendern und auch bei allen ehrenamtlichen Helfern für die tolle Mitarbeit und Unterstützung in diesem Jahr bedanken!
Ohne Eure Hilfe, Mitarbeit und Unterstützung wäre vieles zum Schutz der Meeressäuger und auch anderen Tieren nicht möglich gewesen!
Wir wünschen uns, dass Ihr uns die Treue haltet und uns weiterhin unterstützt, damit wir noch viel mehr für den Schutz unserer gemeinsamen Freunde im Wasser erreichen werden.
Für die Aktionen in 2013 laufen schon seit Wochen die Vorbereitungen. Nach unseren Besuchen bei den Regierungen im Januar in der Türkei und im Februar in der Ukraine werden wir ab dem Frühjahr unsere Kampagne „Good Bye 2013“ zum Schutz der Grindwale auf den Färöer-Inseln beginnen. Hierbei wünschen wir uns noch eine kräftige Unterstützung, denn diese Aktionen sind sehr umfangreich und kostspielig. Wenn diese Aktion erfolgreich verläuft, dann werden wir eine ähnliche Aktion auch in Taiji/Japan durchführen, um die Delfine vor den grausamen Abschlachtungen und den Fängen für die weltweite Delfinarien-Industrie zu bewahren.
Wir wünschen Euch und Euren Familien eine friedvolle Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr 2013.