2009 Färöisches Statistikamt: bei fünf Jagden wurden 310 Pilotwale, 171 Weißseitendelfine, zwei Entenwale und ein Großer Tümmler getötet.
Ergänzung: Demnach wurde 2009 in den Buchten von Tilsamans, Hvannasund, Gøta und Hvalvík Wale getötet. Insgesamt waren es nach 620 Wale. In Tilsamans: 310 getötete Wale in drei Jagden, in Hvannasund: 99 getötete Wale in einer Jagd, in Gøta: 23 getötete Wale in einer Jagd und in Hvalvík: 188 getötete Wale in einer Jagd.
Gewicht des Walfleisches in Skinn-Werten und KG:
1 Skinn sind 38 kg Walfleisch und 34 kg Walspeck (71 Kg)
Tilsamans: 2,974.00 das sind 211.154 kg Walfleisch Hvannasund: 1,093.00 das sind 77.603 kg Walfleisch Gøta: 177.00 das sind 1256.700 kg Walfleisch Hvalvík: 1,704.00 das sind 12119.700 kg
Hvalvágir bedeutet Wal-Buchten. Das sind 17 Strände an der färöischen Küste, wo das Grindadráp erlaubt ist, und zwar in Bøur, Fámjin, Fuglafjørður, Gøta, Húsavík, Hvalba, Hvalvík (die beide Orte heißen nicht umsonst so), Hvannasund, Klaksvík, Miðvágur, Norðskáli, Sandavágur, Sandur, Tórshavn (am Sandagerði), Trongisvágur, Vágur und Vestmanna.
Früher wurden manchmal auch die Buchten von Funningsfjørður, Kollafjørður, Nólsoy, Øravík, Sandvík, Skálavík, Sørvágur, des Tindhólmur und die Viðvík (Viðoy) verwendet. Selbst in Hattarvík, Haraldssund, Hoyvík, Lopra, Mykines, Saksun, Svínoy, Sumba und Tjørnuvík kam es in der Geschichte schon mal zu einem Grind, aber das sollten absolute Ausnahmen bleiben.
In der Statistik über den Grindwalfang auf den Färöern seit 1584 tauchen die oben genannten 17 Strände am häufigsten auf.
Oftmals wird von den Färingern behauptet, der Walfang sei Ihre Tradition und geht keinen was an!
Das ist ein Irrtum, denn es geht jeden was an, weil u.a. auch ahnungslose und unschuldige Kinder für eine längst nicht mehr zeitgemäße Tradition missbraucht werden. Die eigenen Kinder werden wohlwissentlich vergiftet. Krankheiten und Tod folgen schleichend!
Dänische und Färinger Ärzte, die vor dem Verzehr von Walfleisch warnen:
Prof. Philippe GRANDJEAN - Institute of Public Health Department of Environmental Medicine Winsloewparken 17 DK-5000 Odense C Denmark Dänemark Tel : +45 65503769 Fax: +45 65911458 Email: pgrandjean@health.sdu.dk
Chefarzt Pal WEIHE The Faroese Hospital System Abteilung Arbeits-und Public Health Sigmundargoeta 5 FO-100 Thorshavn - The Faroe Islands Tel: +298 316696 Fax: +298 319708 Email: pal@health.fo Homepage: www.ahs.fo
Täuschung und Lügen bei der Darstellung des Walfleischverbrauchs. Es wird behauptet, dass das Walfleisch nur für den Selbstverbrauch bestimmt ist. Das ist falsch, denn es gibt auch kommerzielle Hintergründe, weil das Walfleisch auch in Restaurants verkauft wird.
Kate Sanderson Stjóri kates@mfa.fo, +298 30 61 37 arbeitet jetzt im Außenministerium, Director, Dept. of Oceans and Environment at Ministry of Foreign Affairs, Faroes Head of Department at Ministry of Foreign Affairs Faroe Islands
Minister für Fischerei und Ressourcen: Jacob Vestergaard Ministry of Fisheries Heykavegur 6A P.O. Box 347 FO-110 Tórshavn Faroe Islands fisk@fisk.fo
Republican Party Tjóðveldi (Sozialdemokratische und separatische Bewegung) loysing@post.olivant.fo Vorsitzender: Høgni Hoydal
Union Party Sambandsflokkurin (Mitte rechts Partei, die die Vereinigung mit Dänemark anstrebt) Vorsitzender: Kaj Leo Johannesen sambandsflokkurin@logting.fo
The Faroe People's Party - Radical Self-Government Hin føroyski fólkaflokkurin - Radikalt sjálvstýri Mitte rechts und seperatistisch Jørgen Niclasen folkaflokkurin@logting.fo
08.03.10 - FONDATION FRANZ WEBER: Prozess gegen Wal- und Delphinmassaker - die Vereinten Tiernationen verlangen sofortige Einstellung der Jagd auf die Meeresäuger -
In einer gemeinsamen Aktion werden sich ProWal und das WDSF im August 2010 bei den Verantwortlichen auf den Färöer-Inseln für die Beendigung des Walfangs einsetzen.
Sofortiger Stopp des Verzehrs von mit Giften belastetem Walfleisch durch Schwangere und Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren und Beendigung des Walfangs!
Internationale Petition zur Beendigung des Konsums von Walfleisch auf den Faeroer-Inseln
Die Organisationen WDSF und ProWal werden die Petition mit allen Unterzeichnern im Sommer 2010 persoenlich der Regierung der Faeroer-Inseln in der Regierungshauptstadt Thorshavn uebergeben.
An die Regierung der Faeroer-Inseln
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch wissenschaftliche Untersuchungen ist Ihnen bekannt, dass der Konsum von kontaminiertem Walfleisch gesundheitsschaedliche Folgen und Schaeden beim Menschen hervorrufen kann. Dennoch ignorieren Sie, dass Faeringer Familien mit Kindern und Schwangeren weiterhin Walfleisch konsumieren. Dies ist unverantwortlich und wird Ihrer stolzen und fortschriftlichen Nation nicht gerecht!
Sie deklarieren, dass der Walfang der Faeroer und der Verzehr des Walfleisches als Tradition eine nationale Angelegenheit sei. In einer aufgeklaerten globalisierten Welt muss jedoch die internationale Staatengemeinschaft gemeinsam mit den Nationen eine Schaedigung einzelner Bevoelkerungsteile auch auf Kosten nicht mehr zeitgemaesser Traditionen vermeiden und gegebenenfalls unterbinden. Insbesondere sind unschuldige Kinder vor Leid zu schuetzen. Krankheiten bis hin zu Todesfolgen sind nachweislich durch den Walfleischverzehr vorprogrammiert!
Wir schliessen uns als Unterzeichner dieser Deklaration der Organisationen "ProWal" und "Wal- und Delfinschutz-Forum" an und fordern im Rahmen Ihrer Staatspflicht: Schuetzen Sie Ihre Bevoelkerung und nachfolgende Generationen und verbieten Sie gesetzlich und generell den Konsum von Walfleisch auf den Faeroer-Inseln!
Mit freundlichen Gruessen
Eine Kampagne der Wal- und Delfinschutz-Organisationen:
WDSF -www.wdsf.de (Gruender und Geschaeftsfuehrer Juergen Ortmueller)
Hinweis: Es geht den Initiatoren des WDSF und ProWal nicht darum, die Bevölkerung der Färöer-Inseln zu verurteilen - es geht darum sie zu schützen! Wir bitten daher die Regierung der Färöer-Inseln, die Gesundheitswarnungen der eigenen Gesundheitsbehörde ernst zu nehmen und ein Gesetz gegen den Verzehr des kontaminierten Walfleischs zu erlassen. Bis dahin gilt es, die von der Färöer-Regierung angekündigten "humaneren Tötungsmethoden" bei der Waljagd zu dokumentieren. Unzweifelhaft geschieht die Vergiftung der Wale durch die mangelhafte Gesetzgebung der europäischen Atlantik-Anrainerstaaten, die es immer noch erlaubt, dass Chemierückstände wie z. B. Quecksilber und PCB im Meer verklappt werden.
Andreas Morlok, Gründer und Geschäftsführer von ProWal und Jürgen Ortmüller, Gründer des WDSF, werden im Sommer 2010 auf die Färöer-Inseln im Nordatlantik fliegen, um sich für die Beendigung des blutigen und grausamen Delfin- und Walfangs einzusetzen. Die beiden Organisationen fordern u. a. ein Konsumverbot des mit Umweltgiften verseuchten Walfleisches. Geplant sind auch mehrere Treffen mit den Verantwortlichen der Regierung und Ärzten auf der Insel.
Die wissentliche gesundheitliche Beeinträchtigung einer ganzen Bevölkerungsgruppe auf Kosten der sensiblen Meeressäuger ist jedoch eine internationale Angelegenheit!
Vordringlich geht es darum, den Walfang auf den Färöer-Inseln zu stoppen, auch indem wir auf die Kontaminierung durch den Verzehr des Walfleischs mit belegten Untersuchungsergebnissen hinweisen.
Jürgen Ortmüller (li. - WDSF-Geschäftsführer) und Andreas Morlok (re. Geschäftsführer ProWal)
dass sich die Selbstverwaltung der Färöer-Inseln zu den Bonner und Berner Konventionen bekennen und sie ratifizieren. Dänemark hat beide Abkommen unterzeichnet. Die Färöer-Inseln berufen sich dennoch auf ihren autonomen Status.
Bonner Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden Tierarten (Convention on Migratory Species; CMS)
Das Übereinkommen regelt den Schutz von Arten durch Entnahme- und Nutzungsbeschränkungen einschließlich der Verpflichtung zum Schutz ihrer Lebensräume. Besondere Aufmerksamkeit gilt den gefährdeten und empfindlichen Arten.
ProWal und WDSF wollen Walschlachtungen auf den Färöer-Inseln beenden - Spendenaufruf
Nur durch die Unterstützung von Spendern können wir etwas vor Ort für den Schutz der Meeressäuger erreichen.
Liebe Delfin- und Walfreunde,
die grausamen Walschlachtungen auf den Färöer-Inseln sind wieder voll im Gange. Über 300 Tiere wurden allein im Juni und bis Mitte Juli 2010 auf brutalste Art und Weise getötet. Ein Ende ist nicht absehbar.
Tierschützer der Delfin- und Walschutz-Organisationen ProWal und WDSF werden nach monatelangen Vorbereitungen im August auf die Färöer-Inseln und zur dänischen Regierung nach Kopenhagen reisen und auf vielen Ebenen intervenieren und die Verantwortlichen dazu zu drängen, damit diese Schlachtungen für immer beendet werden. U. a. sind auch wissenschaftliche Untersuchungen und verschiedene Aktionen auf den Färöer-Inseln geplant.
Für diese Aktionen benötigen wir die Unterstützung von Spendern!