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Informationen und Aktionen - Grausamer Grindwalfang auf den Färöer-Inseln

Weitere Informationen siehe linke Menü-Unterpunkte.


Februar 2015

Abschluss-Bericht über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur ProWal-Kampagne „Operation Whale-Guard 2014“ - Abschluss-Bericht




Weitere Informationen unter: Färöer-Aktion 2014



31.12.2013 - Bericht 2013 über den Delfin- und Walfang auf den Färöer-Inseln und zur ProWal-Kampagne „Good-Bye 2013“ - Färöer-Aktion 2013



Grindwalfang auf den Färöer-Inseln 2012

Auf den Färöer-Inseln gab es in diesem Jahr insgesamt 12 Grindwal-Schlachtungen, die in 10 verschiedenen Orten stattgefunden haben. Insgesamt gibt es 23 Orte, die eine Genehmigung besitzen, Grindwale zu töten.

In 2012 wurden 716 Grindwale getötet.

Nur das Fleisch und der Speck der Tiere, welches mit Umweltgiften, wie PCBs und Quecksilber hoch angereichert ist, werden von den Insulanern überhaupt genutzt. Alles andere wird im Meer vor den Inseln versenkt. Betrachtet man, dass die Färinger selbst schon die ungeheure Zahl von 264.793 Tötungen von Grindwalen dokumentiert haben, müssen sich gigantische Berge von Wal-Skeletten vor ihrer eigenen Küste aufgetürmt haben. Die Färöer-Inseln ist wohl der größte Tierfriedhof der Welt!


Aus den 716 getöteten Grindwalen gewannen die Färinger dieses Jahr:


357.192 Kilogramm Walfleisch und Walspeck

Im Einzelnen sind das:

188.518 Kilogramm Walfleisch

und

186.674 Kilogramm Walspeck


Immer noch behauptet die Färöische und Dänische Regierung, dass die Grindwaljagd ausschließlich für die Nahrungsversorgung der Färinger stattfindet. Diese Behauptung ist jedoch eine glatte Unwahrheit, denn der Grindwalfang hat eben auch einen kommerziellen Charakter!

Schon bei unserem Besuch in 2010 auf den Färöer-Inseln konnten wir einen von den Behörden genehmigten (Fischmarkt und Restaurants) und illegalen Markt (Verkauf von Privatpersonen) kommerziellen Absatzmarkt für das Fleisch und den Speck der Grindwale dokumentieren. Dieses Jahr gingen die Färinger auf der Suche nach neuen Absatzmärkten noch einige Schritte weiter. Das Walfleisch, welches die Einwohner umsonst bekommen, wird nun ganz öffentlich in Kleinanzeigen einer örtlichen Zeitung angeboten. Zum ersten Mal tauchten auch das Fleisch und der Speck der Grindwale in der EU auf, welches in Dänemark in Restaurants von sogenannten „Heimathäusern“ von Exil-Färinger angeboten wurde. Diese Heimathäuser sind allerdings für jeden zugänglich und jeder hat die Möglichkeit dort Menüs mit Grindwalfleisch und Speck zu konsumieren. Der Handel mit Delfin- und Walfleischprodukten ist in der EU strengstens verboten. Dennoch suchen und erschließen sich die Färinger weitere Absatzmärkte, denn so viel Fleisch und Speck der getöteten Grindwale können sie gar nicht selbst konsumieren.

Die Färinger haben keine Skrupel, die Grindwale an den Rand ihrer Ausrottung zu bringen. Sie haben auch keine Skrupel, bei einem jährlichen Wettbewerb, dessen Gewinner ein Preisgeld von 5.000,- € erhält, hochgefährdete Hai-Arten zu jagen. Alles was Geld einbringt, wird gemacht.

Ob die Welt die barbarischen Grindwal-Schlachtungen verurteilt oder nicht, das interessiert und kümmert die Insulaner nicht im geringsten. Die Färinger erhalten jedes Jahr von ihrem Mutterland Dänemark eine Finanz-Subvention von 120 Millionen Euro. Der Lebensstandard der Färinger ist der höchste in Europa. Er übertrifft gar das Durchschnittseinkommen der Bewohner Saudi-Arabiens!

Notwendig ist die Grindwaljagd schon lange nicht mehr, denn die Lebensmittelversorgung ist durch die fast tägliche Container-Anlieferung dort sehr gut gesichert und es gibt dort alles zu kaufen.

Die Grindwaljagd ist heute, neben der Beschaffung von kostenlosem Fleisch und der anwachsenden Kommerzialisierung, auch als Spaß-Veranstaltung der Bewohner anzusehen. Genauso wie die Insulaner Spaß daran haben, Hasen mit Schrotflinten zu jagen, die nach ihrem Abschuss nicht mehr verzehrbar sind oder Seemöwen, die sich vollgefressen kaum noch bewegen und nicht mehr schnell genug flüchten können, mit Keschern einzufangen und ihnen den Hals umzudrehen.

Die Bestürzung über die blutigen Bilder von abgeschlachteten Kadavern der Meeressäuger ist immer sehr groß, wenn diese in der Öffentlichkeit auftauchen. Nach ein paar Wochen geraten sie jedoch wieder in Vergessenheit, obwohl das Abschlachten der Tiere unvermindert weitergeht.

Es gibt leider niemand, der effektiv gegen das Grindwalmorden auf den Färöer-Inseln vorgeht.

Keine einzige Delfin- und Walschutz-Organisation hat angekündigt, 2013 etwas für den Schutz der Tiere zu unternehmen. Verurteilen und Briefe schreiben, Unterschriften sammeln und das notwendige Handeln irgendwelchen tatenlosen Regierungen zu überlassen, das reicht nicht aus! Solche Aktionen werden keine einzige zukünftige Grindwaljagd verhindern!

Um die Grindwale von den Schlachtbuchten fernzuhalten, müssen die Tiere von diesen Orten vertrieben werden. Das funktioniert nur mit Vergrämergeräten, sogenannten Pingern. Solche Pinger wollen wir ab Mitte April 2013 in den Gewässern um die Färöer-Inseln einsetzen.

Wir haben verschiedene Geräte bereits Anfang August 2012 in der Ukraine in einem Fluss eingesetzt, in dem zuvor massenweise Delfine und Wale gestorben sind. Bis heute starb dort kein einziger Meeressäuger mehr, weil die Tiere durch den Einsatz dieser Geräte erfolgreich aus diesem Fluss vertrieben wurden.

Diese Aktion in der Ukraine war wohl die erfolgreichste Delfinrettungsaktion in diesem Jahr weltweit!

Es ist möglich, die Grindwale vor den Färöer-Inseln zu schützen und die Grindwal-Schlachtungen zu reduzieren.


Mehr Informationen über die ProWal-Aktionen zum Schutz der Grindwale unter -

Färöer-Aktion 2013

und

Färöer-Aktion 2014





Gemeinsame Aktion in 2010 von ProWal und WDSF








In einer gemeinsamen Aktion haben sich ProWal und das WDSF im Juli und August 2010 bei den Verantwortlichen auf den Färöer-Inseln für die Beendigung des Grindwalfangs eingesetzt.



Hinweis: Es geht den Initiatoren des WDSF und ProWal nicht darum, die Bevölkerung der Färöer-Inseln zu verurteilen - es geht darum sie zu schützen! Wir bitten daher die Regierung der Färöer-Inseln, die Gesundheitswarnungen der eigenen Gesundheitsbehörde ernst zu nehmen und ein Gesetz gegen den Verzehr des kontaminierten Walfleischs zu erlassen. Bis dahin gilt es, die von der Färöer-Regierung angekündigten "humaneren Tötungsmethoden" bei der Waljagd zu dokumentieren. Unzweifelhaft geschieht die Vergiftung der Wale durch die mangelhafte Gesetzgebung der europäischen Atlantik-Anrainerstaaten, die es immer noch erlaubt, dass Chemierückstände wie z. B. Quecksilber und PCB im Meer verklappt werden.

Vordringlich geht es darum, den Walfang auf den Färöer-Inseln zu stoppen, indem wir auf die Kontaminierung durch den Verzehr des Walfleisches mit belegten Untersuchungsergebnissen hinweisen und mit direkten Aktionen dagegen vorgehen.






Foto-Quelle: http://lobosonda.com/


Weitere Informationen siehe linke Menü-Unterpunkte