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Grausamer Grindwalfang auf den Färöer-Inseln - Informationen und Aktionen


LINKS - VIDEOS - STATISTIKEN - KONTAMINATION - KOMMERZ


Um mehr zu erfahren, klicken Sie einfach auf die Unterthemen in der linken Menüleiste


Mutterkalb mit Baby - Kein Tier entkommt!




Die gesamte Walschule wird getötet!







Sobald vor den nordatlantischen Färöer-Inseln Grindwale gesichtet werden, regt sich bei vielen der rund 48.000 Einwohner der Jagdtrieb. Mit Booten und Jet-Skis werden die Walschulen zur nächstgelegenen offiziellen Fangbucht getrieben. Dort warten im seichten Wasser schon die Häscher und stürzen sich in einem wahren Blutrausch mit Haken und Messern auf die wehrlosen Tiere und massakrieren sie.


Es geht uns nicht darum, die Bevölkerung der Färöer-Inseln zu verurteilen - es geht darum sie zu schützen!

Wir fordern daher die Regierung der Färöer-Inseln auf, die Gesundheitswarnungen der eigenen Gesundheitsbehörde ernst zu nehmen und ein Gesetz gegen den Verzehr des kontaminierten Walfleischs zu erlassen.

Unzweifelhaft geschieht die Vergiftung der Wale durch die mangelhafte Gesetzgebung der europäischen Atlantik-Anrainerstaaten, die es zum Teil  immer noch erlauben, dass Chemierückstände wie z. B. Quecksilber und PCB im Meer verklappt werden.

Vordringlich geht es darum, den Walfang auf den Färöer-Inseln zu stoppen, indem wir auf die Kontaminierung durch den Verzehr des Walfleisches mit belegten Untersuchungsergebnissen hinweisen und mit direkten Aktionen dagegen vorgehen.





Das rote Meer - Brauch - Es ist das blutigste Volksfest der Welt: Fischer treiben auf den Färöern Wale an den Strand, um sie dort dann abzuschlachten

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-rote-meer


Das blutige Wal-Schlachten

https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/das-blutige-wal-schlachten


Grindadráp

https://de.wikipedia.org/wiki/Grindadr%C3%A1p


Schockierendes Video zeigt Alltag der Walschlachtung auf den Färöer-Inseln

https://www.heftig.de/grindadrap-walschlachtung/


Bloody images of Danish whale hunt angers activists

http://www.digitaljournal.com/article/295455


Färöer-Politiker vergleicht Walschützer mit Ausschwitz

https://www.openpr.de/news/508462/Faeroeer-Politiker-vergleicht-Walschuetzer-mit-Ausschwitz.html


Walschutz-Aktivisten decken Walfangskandale auf den Färöer-Inseln auf - Protest auf Hoteldach

https://www.openpr.de/news/455187/Walschutz-Aktivisten-decken-Walfangskandale-auf-den-Faeroeer-Inseln-auf-Protest-auf-Hoteldach.html


Deutsche „Undercover-Angler“ verhindern weiteres Blutbad auf den Färöer-Inseln

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-08/17704422-deutsche-undercover-angler-verhindern-weiteres-blutbad-auf-den-faeroeer-inseln-007.htm


Activists show evidence of whale meat trade in the Faroe Islands

https://en.mercopress.com/2010/09/16/activists-show-evidence-of-whale-meat-trade-in-the-faroe-islands





Grindwalfang auf den Färöer-Inseln am 19.07.1953 - Hauptstadt Torshavn - 85 ermordete Grindwale - Was sich nie geändert hat ist, dass Kinder bei der Jagd, Schlachtung, Zerlegung und Vermessung dabei waren und es heute noch sind.

https://www.youtube.com/watch?v=cPxctbxpIAw&fbclid=IwAR1k_3SUOZ8RxhVllND6gvZunclUDEa2faSI-PY0fEL9xXwWIZ2vHXDX5t4


Walmord auf den Färöer Inseln - https://www.youtube.com/watch?v=OsSuryggQt8


Grindwalfang 2010 Thorshavn - Volksfeststimmung beim Delfin-Abschlachten -

https://www.youtube.com/watch?v=yXZPmdULIKs&feature=player_embedded


Grindwalfang 2012 auf den Färöer-Inseln - https://www.youtube.com/watch?v=ArsT3BZT0u8





Die Färinger haben keine Skrupel, die Grindwale an den Rand ihrer Ausrottung zu bringen. Sie haben auch keine Skrupel, bei einem jährlichen Wettbewerb, dessen Gewinner ein Preisgeld von 5.000,- € erhält, hochgefährdete Hai-Arten zu jagen. Alles was Geld einbringt, wird gemacht.

Ob die Welt die barbarischen Grindwal-Schlachtungen verurteilt oder nicht, das interessiert und kümmert die Insulaner nicht im Geringsten. Die Färinger erhalten jedes Jahr von ihrem Mutterland Dänemark eine Finanz-Subvention von 120 Millionen Euro. Der Lebensstandard der Färinger ist der höchste in Europa. Er übertrifft gar das Durchschnittseinkommen der Bewohner Saudi-Arabiens!

Notwendig ist die Grindwaljagd schon lange nicht mehr, denn die Lebensmittelversorgung ist durch die fast tägliche Container-Anlieferung dort sehr gut gesichert und es gibt dort alles zu kaufen.

Die Grindwaljagd ist heute, neben der Beschaffung von kostenlosem Fleisch und der anwachsenden Kommerzialisierung, auch als Spaß-Veranstaltung der Bewohner anzusehen. Genauso wie die Insulaner Spaß daran haben, Hasen mit Schrotflinten zu jagen, die nach ihrem Abschuss nicht mehr verzehrbar sind oder Seemöwen, die sich vollgefressen kaum noch bewegen und nicht mehr schnell genug flüchten können, mit Keschern einzufangen und ihnen den Hals umzudrehen.





Hvalvágir

Hvalvágir bedeutet Wal-Buchten. Das sind 22 Orte an der färöischen Küste, wo das Grindadráp, also das Walschlachten, erlaubt ist: U.a. Klaksvik, Bøur, Fámjin, Fuglafjørður, Gøta, Húsavík, Hvalba, Hvalvík, Hvannasund, Klaksvík, Miðvágur, Norðskáli, Sandavágur, Sandur, Tórshavn (am Sandagerði), Trongisvágur, Vágur und Vestmanna.

Früher wurden manchmal auch die Buchten von Funningsfjørður, Kollafjørður, Nólsoy, Øravík, Sandvík, Skálavík, Sørvágur, des Tindhólmur und die Viðvík (Viðoy) verwendet. Selbst in Hattarvík, Haraldssund, Hoyvík, Lopra, Mykines, Saksun, Svínoy, Sumba und Tjørnuvík kam es in der Geschichte schon mal zu einem Grind, aber das sollten absolute Ausnahmen bleiben.

In der Statistik über den Grindwalfang auf den Färöern seit 1584 tauchen die oben genannten Strände am häufigsten auf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Statistik_%C3%BCber_den_Grindwalfang_auf_den_F%C3%A4r%C3%B6ern


Gewicht des Walfleisches in Skinn-Werten und Kilogramm:

1 Skinn sind 38 KG Walfleisch und 34 KG Walspeck (zusammen etwa 72 KG)

https://heimabeiti.fo/2013-2020


Statistik – Getötete Grindwale - Färöer-Inseln


Grindwalfang-Jahr/Getötete Grindwale


1902: 481

1903: 212

1904: 566

1905: 221

1906: 414

1907: 242

1908: 1.793

1909: 985

1910: 1.324

1911: 1.650

1912: 669

1913: 168

1914: 291

1915: 1.203

1916: 397

1917: 263

1918: 848

1919: 153

1920: 803

1921: 1.076

1922: 473

1923: 1.047

1925: 468

1926: 347

1928: 480

1929: 17

1930: 266

1931: 2.386

1932: 1.282

1933: 959

1934: 178

1935: 652

1936: 1.633

1937: 886

1938: 2.094

1939: 3.384

1940: 2.847

1941: 4.482

1942: 1.931

1943: 1.041

1944: 1.386

1945: 1.558

1946: 1.040

1947: 1.839

1948: 587

1949: 955

1950: 569

1951: 2.794

1952: 1.242

1953: 2.100

1954: 2.010

1955: 885

1956: 1.816

1957: 2.085

1958: 2.619

1959: 1.426

1960: 1.795

1961: 1.892

1962: 1.813

1963: 2.204

1964: 1.064

1965: 1.620

1966: 1.485

1967: 1.973

1968: 1.650

1969: 1.395

1970: 388

1971: 1.015

1972: 511

1973: 1.050

1974: 679

1975: 1.086

1976: 760

1977: 897

1978: 1.433

1979: 1.433

1980: 3.083

1981: 2.909

1982: 2.649

1983: 1.589

1984: 1.926

1985: 2.596

1986: 1.676

1987: 1.450

1988: 1.738

1989: 1.260

1990: 917

1991: 722

1992: 1.637

1993: 808

1994: 1.201

1995: 228

1996: 1.524

1997: 1.162

1998: 815

1999: 608

2000: 588

2001: 918

2002: 626

2003: 479

2004: 1.010

2005: 302

2006: 856

2007: 631

2009: 310

2010: 1.107

13.04.2010 - Hvalba - 21 Rundkopf-Delfine
05.06.2010 - Sandur - 69 Pilot - Grindwale
24.06.2010 - Vestmanna - 59 Pilot - Grindwale
02.07.2010 - Thorshavn - 17 Pilot - Grindwale
08.07.2010 - Husavik - 169 Pilot - Grindwale
09.07.2010 - Husavik - 24 Pilot - Grindwale 
19.07.2010 - Klaksvik - 228 Pilot - Grindwale
23.07.2010 - Thorshavn - 108 Pilot - Grindwale
05.08.2010 - Leynar - 73 Pilot - Grindwale
30.08.2010 – Hvalba – 14  Weißseitendelfine
09.09.2010 - Midvagur - 102 Pilot – Grindwale
14.09.2010 – Hyannasund – 33 Pilot – Grindwale
22.09.2010 – Sandavagi – 76 Pilot – Grindwale
04.10.2010 – Vestmania – 21 Pilot – Grindwale
10.11.2010 – Víðvík – 62 Pilot – Grindwale
15.11.2010 – Vágur – 74 Pilot - Grindwale

2010 – 1.150 Delfine und Wale - davon 1.107 Pilotwale, 21 Rundkopf-Delfine und 14 Weißseitendelfine

2011: 726

09.02.2011 - Vestmanna -  41 Grindwale
07.04.2011 - Vestmanna - 58 Grindwale
28.05.2011 - Syðrugøta - 204 Grindwale
02.09.2011 - Vestmanna - 75 Grindwale
‎08.09.2011 - Hvannasund - 30 Grindwale
14.11.2011 - Funningsfjørður- 167 Grindwale
18.11.2011 - Sandavágur - 46 Grindwale
20.11.2011 - Trongisvágur - 21 Grindwale
22.11.2011 - Thorshavn - 81 Grindwale

2011: 726 Grindwale

2012: 716

16.05.12 - Trongisvágur - 63 Grindwale
05.06.12 - Sandur - 125 Grindwale
10.07.12 - Klaksvik - 43 Grindwale
08.08.12 - Vágur - 196 Grindwale
09.08.12 - Hvannasund - 32 Grindwale
19.08.12 - Tjørnuvík - 61 Grindwale
24.08.12 - Hvalba - 65 Grindwale
18.09.12 - Sandavági - 21 Grindwale
23.09.12 - Vestmanna - 27 Grindwale
24.10.12 - Hvalba - 36 Grindwale
24.11.12 - Fuglafjørður - 40 Grindwale
26.11.12 - Hvalba - 2 Grindwale

2012: 716 Grindwale


2013: 1.104

21.07.13 - Vidvik - 125 Grindwale
29.07.13 - Fuglafjørður - 267 Grindwale
08.08.13 - Sandavagur - 107 Grindwale
11.08.13 - Leynar - 21 Grindwale
13.08.13 – Husavik - 135 Grindwale
13.08.13 - Hvalba - 430 Weißseiten-Delfine
27.08.13 - Hvalvik - 51 Grindwale
06.09.13 - Sandavagur - 50 Grindwale
22.09.13 - Hvalvik - 120 Grindwale
10.10.13 - Sandavagur - 108 Grindwale
01.11.13 - Hvannasund - 86 Grindwale
14.11.13 - Vestmanna - 34 Grindwale

2013: 1.534 Delfine

2014: 48

18.05.14 - Fuglafjørður - 13 Grindwale
28.08.14 - Hvalba - 5 Schnabelwale
30.08.14 - Sandur - 35 Grindwale


ProWal-Vergrämeraktion durch Pinger - In 2014 wurden insgesamt 48 Grindwale getötet.
Bis auf die Jahre 1770, 1892 und 1929 gab es in keinem Grindwalfangjahr seit mehr als 300 Jahren eine so geringe Anzahl von getöteten Grindwalen wie in 2014!

Stand Ende 2014 - In den letzten 100 Grindwalfang-Jahren wurden insgesamt 124.587 Grindwale getötet.

Das ergibt einen Durchschnitt von 1.245 getöteten Grindwalen pro Jahr.


2015: 501

06.06.15 - Midvagur - 154 Grindwale
29.06.15 - Hvannasund - 22 Grindwale
23.07.15 - Bøur - 111 Grindwale
23.07.15 - Tórshavn - 142 Grindwale
09.08.15 - Sandvik - 2 Schnabelwal
12.08.15 – Sandavagur – 61 Grindwale
30.11.15 - Fuglafjørður - 11 Grindwale

In 2015 wurden insgesamt 501 Grindwale und zwei Schnabelwale getötet.

2016: 296

06.07.16 - Hvannasund - 43 Grindwale
26.07.16 - Hvannasund - 135 Grindwale
01.08.16 - Eidi - 1 Grindwal
26.08.16 - Hvannasund - 9 Grindwale
28.08.16 - Hvannasund - 67 Grindwale
07.11.16 - Leynar - 41 Grindwale

In 2016 wurden insgesamt 296 Grindwale getötet.

2017: 1.203

21.05.17 - Bøur - 83 Grindwale
16.06.17 - Skálafjørður - 8 Weißseiten-Delfine
16.06.17 - Tórshavn - 164 Grindwale
26.06.17 - Hvalvík - 157 Grindwale - 51 Weißseiten-Delfine
29.06.17 - Tjørnuvík - 43 Grindwale
05.07.17 - Hvannasund - 70 Grindwale
08.07.17 - Hvannasund - 71 Grindwale
09.07.17 - Torshavn - 26 Grindwale
10.07.17 - Skálafjørður - 2 Grindwale
16.07.17 - Vagur - 30 Grindwale - 12 Weißseiten-Delfine
17.07.17 - Hvannasund - 191 Grindwale
25.07.17 - Syðrugøta - 16 Weißseiten-Delfine
05.08.17 - Skálafjørður - 133 Weißseiten-Delfine
05.08.17 - Hvannasund - 39 Grindwale - 1 Weißseiten-Delfin
15.08.17 - Fámjin - 50 Grindwale
18.08.17 - Tórshavn - 61 Grindwale
20.08.17 - Borðoyarvík (neue Schlachtbucht bei Klaksvik) - 27 Grindwale
21.08.17 - Skálafjørður - 48 Weißseitendelfine
22.08.17 - Húsavík - 19 Grindwale
29.08.17 - Hvannasund - 46 Grindwale
01.09.17 -  Bøur - 29 Grindwale
25.09.17 - Hvalba - 9 Grindwale getötet
25.09.17 - Skálafjørður - 219 Weißseiten-Delfine getötet
29.10.17 - Skálafjørður - 86 Grindwale 

2017 wurden  insgesamt 1.691 Delfine von zwei Arten getötet!   Davon waren 488 Weißseiten-Delfine und 1.203 Grindwale.

2018: 624

22.05.18 - Syðrugøta - 145 Grindwale
08.06.18 - Hvalik - 11 Weißseitendelfine
14.06.18 - Sandur - 4 Grindwale
30.06.18 - Borðoyarvík - 26 Grindwale
24.07.18 - Torshavn - 51 Grindwale
30.07.18 - Sandavagur - 135 Grindwale
30.07.18 - Torshavn - 38 Grindwale
31.07.18 - Husavik - 22 Weißseitendelfine
16.08.18 - Hvannasund - 87 Grindwale - 12 Weißseitendelfine
21.08.18 - Sandavagur - 75 Grindwale
29.08.18 - Hvalba . 4 Entenwale
11.09.18 - Hvalvík - 210 Weißseitendelfine
16.09.18 - Norðragøta - 12 Grindwale
21.09.18 - Syðrugøta - 51 Grindwale

Insgesamt 883 Delfine und Wale


2019: 678

01.01.19 - Trongisvágur - 70 Grindwale
29.04.19 - Sandavagur - 105 Grindwale
09.05.19 - Hvalba - 36 Grindwale
12.05.19 - Bøur - 45 Grindwale
26.05.19 - Hvalba - 61 Grindwale
29.05.19 - Torshavn - 145 Grindwale -  Skálafjørður - 7 Weißseiten-Delfine
04.06.19 - Fuglafjørður - 21 Grindwale 
23.06.19 - Leynar - 25 Grindwale
02.08.19 - Hvalvík - 23 Grindwale
26.08.19 - Froðba - 2 Schnabel-Wale
27.08.19 - Vestmanna - 98 Grindwal
09.09.19 - Trongisvágur - 49 Grindwale

2019 wruden insgesamt 685 Delfine von zwei Arten getötet! Davon waren 7 Weißseiten-Delfine und 678 Grindwale.

Zudem wurden in 2019 zwei streng geschützte Schnabelwale ermordert, die wie fast jedes Jahr, nach einer „Strandung“, laut Angaben der Färinger, getötet werden mussten.


2020: 529

06.06.20 -Bøur  - 18 Grindwale
15.07.20 - Hvalba - 252 Grindwale - 35 Weißseiten-Delfine
30.07.20 - Sandur - 193 Grindwale
17.08.20 - Sandvik - 6 Schnabelwale
19.08.20 -Hvalba - 5 Schnabelwale
16.10.20 - Hvalvík - 66 Grindwale

2020 wurden insgesamt 564 Delfine von zwei Arten getötet! Davon waren 35 Weißseiten-Delfine und 529 Grindwale.

Zudem wruden 11 streng geschützte Schnabelwale ermordert, die wie fast jedes Jahr, nach einer „Strandung“, laut Angaben der Färinger, getötet werden mussten.


2021


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1902 - 2020 - Getötete Grindwale: 128.418





Gefährlicher Verzehr von kontaminiertem Fleisch und Speck der Grindwale

Wohlwissende und schleichende Vergiftung der Bevölkerung


Oftmals wird von den Färingern behauptet, der Walfang sei ihre Tradition und gehe keinen was an!

Das ist ein Irrtum, denn es geht jeden was an, weil u. a. auch ahnungslose und unschuldige Kinder für eine längst nicht mehr zeitgemäße Tradition gefährdet werden. Die eigenen Kinder und die eigene Bevölkerung werden wohlwissentlich vergiftet. Krankheiten und Tod folgen schleichend!


Durch natürliche Bedingungen gelangen vom Menschen erzeugte Gifte, wie PCB und Methyl-Quecksilber, über die Flüsse in die Meere. Am Ende der Nahrungskette stehen Wale, die diese Umweltgifte über die Nahrung aufnehmen. Diese toxischen Stoffe bauen die Meeressäuger nicht mehr ab, sondern reichern sie im Fleisch und Speck an.

Das Fleisch und der Speck der Grindwale müsste nach EU-Kriterien als Sondermüll entsorgt werden!

Eine wissenschaftliche Studie von 2012 beweist: 

Der renommierte Färöer-Wissenschaftler Pál Weihe und der Färöer-Chefarzt Hogni Joensen hatten im Juli 2012 veröffentlicht, dass der Speck und das Fleisch der Grindwale aufgrund der hohen Kontaminierung mit Umweltgiften, wie Quecksilber und PCB, nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Frühere Empfehlungen beschränkten sich lediglich auf die Reduzierung des Walfleischkonsums durch Schwangere und Kinder.


Selbst die Gesundheits-Behörden auf den Färöer-Inseln warnen vor dem Verzehr von Speck und Fleisch der Grindwale!

Aufgrund der Kontaminierung des Fleisches und des Specks der Grindwale mit Umweltgiften, kommen die renommierten Wissenschaftler zu einem eindeutigen Gesamtergebnis.

Ihre Empfehlung: Grindwalfleisch und Grindwalspeck ist nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet!

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3417701/


https://www.atsdr.cdc.gov/toxfaqs/TF.asp?id=140&tid=26


https://www.atsdr.cdc.gov/tfacts17.pdf


Der Leiter der öffentlichen Gesundheitsverwaltung der Färöer Inseln, Pal Weihe, rät dringend davon ab, Grindwale zu essen.

https://gulfnews.com/world/europe/pilot-whale-meat-poses-health-hazard-faroese-warned-1.2239775


https://www.newscientist.com/article/dn16159-faroe-islanders-told-to-stop-eating-toxic-whales/?ignored=irrelevant


Dänische Forscher entdeckten bei den Bewohnern der Faröer-Inseln, dass diejenigen, die das meiste belastete Walfleisch aßen, auch das höchste Parkinson-Risiko hatten.

Von Chopsuey zu Parkinson

https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article11263535/Von-Chopsuey-zu-Parkinson.html


https://www.vienna.at/umweltgifte-in-walfleisch-verdoppeln-parkinson-risiko/news-20080806-10122933


https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090127_OTS0069/vock-grindwalfang-in-faeroeer-ist-zu-verurteilen


Die wissenschaftlichen Studien auf den Färöer Inseln ergaben auch, dass Kinder eine erhebliche Lernentwicklungsverzögerung sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems aufweisen. Kleinkinder nehmen die Gifte über die Muttermilch auf, die überhaupt die höchste toxische Belastung weltweit aufweist. Auf den Färöer Inseln leiden doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie z.B. auf dem dänischen Festland.

Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass die Samenqualität durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt wird. Aber auch diese drohende Gefahr weisen die Färinger Männer weit von sich. Fischer erzählten uns, dass ihrer Meinung nach, das Essen von Walfleisch potent mache – möglicherweise ein großer und folgenschwerer Irrtum.


Obwohl die Regierung der Färöer-Inseln über die gefährliche Kontamination Bescheid weiß, werden die Jagd auf die Grindwale und der Verkauf von Grindwal-Produkten fortgesetzt. Verantwortungslos ist es auch, dass nirgendwo auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Konsum von Grindwal-Produkten hingewiesen wird!





Foto: ProWal – Juli 2013 – Das Restaurant “Marc O`Polo” in Torshavn bietet ein Grindwalfleisch an!

Hinweise über die Kontaminierung mit Quecksilber und PCBs fehlen, wie bei allen kommerziellen Verkäufern auf den Färöer-Inseln!



ProWal/WDSF-Pressemitteilung vom 31.08.2010

Vergiftung und Impotenz auf den europäischen Färöer-Inseln durch kontaminiertes Walfleisch

(Färöer-Inseln/Deutschland - 31.08.2010) Auf den zum Reichsverband Dänemark gehörenden Färöer Inseln im Nordost-Atlantik kommen Tod und Zivilisationskrankheiten durch den Verzehr von kontaminiertem Walfleisch schleichend. Die Meeresumweltschützer Jürgen Ortmüller vom „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“ und Andreas Morlok vom „Projekt Walschutzaktionen (ProWal)“ recherchierten jetzt auf der Inselgruppe die Gesundheitsgefahren mit erschreckenden Ergebnissen.

Andreas Morlok (ProWal): „Durch natürliche Bedingungen gelangen vom Menschen erzeugte Gifte, wie PCB und Methyl-Quecksilber, über die Flüsse in die Meere. Am Ende der Nahrungskette stehen Wale, die diese Umweltgifte über die Nahrung aufnehmen. Diese toxischen Stoffe bauen die Meeressäuger nicht mehr ab, sondern reichern sie im Fleisch und Speck an. Wale werden von den Bewohnern der Färöer Inseln trotz der hohen Kontamination bejagt und verzehrt.“

Die beiden führenden Vertreter der Tierschutz-Organisationen führten jetzt ein Gespräch mit dem Kontaminationsforscher Pál Weihe vom „Department of Occupational Medicine and Public Health“ auf den Färöer Inseln. Weihe werden für seine langjährige Forschung von der EU und Dänemark umfangreiche Forschungsmittel zur Verfügung gestellt.





Schon vor unserer Anreise kündigte eine örtliche Zeitung den Besuch der Tierschutzaktivisten bei Herrn Weihe an und titelte: "Deutsche warnen vor vergifteten Grindwalen"








Von links: Andreas Morlok (ProWal), Wissenschaftler Pál Weihe, Jürgen Ortmüller (WDSF)





Übergabe an einen Mitarbeiter:

Grindwalfleisch, das von uns durch einen verdeckten Handel erworben wurde. Das Grindwalfleisch wird im Labor auf Kontaminationen mit Umweltgiften untersucht.








Bei dem mehrstündigen Gespräch mit dem Wissenschaftler wurden Tatsachen aufgedeckt, die sprachlos machen. In einer alten blutigen Tradition schlachten die Färinger jedes Jahr Walschulen von Grindwalen mit jeweils rund 900 Meeressäugern ab, die sich in den Fjorden verirren und in den Buchten zusammengetrieben werden. Seit über 20 Jahren werden die Forschungsergebnisse durch die Untersuchungen der Färinger von Pál Weihe ausgewertet.

Walfleisch ist hundertmal höher belastet, als die meisten Fischarten und weist durchschnittlich 2 ppm Quecksilber und PCB auf (Fisch 0,02 ppm). Die Halbwertzeit für PCB im menschlichen Körper liegt bei rund 10 Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät vom Verzehr von Walprodukten ab.

Nach dem Konsum von Quecksilber verseuchtem Fisch aufgrund eines Chemieunfalls ereigneten sich in Japan - bekannt unter dem Namen "Minimata-Krankheit" - vor Jahrzehnten tausende Todesfälle und viele körperbehinderte, entstellte Kinder waren bis heute die Folgen.

Die wissenschaftlichen Studien auf den Färöer Inseln ergaben jetzt, dass Kinder dort eine erhebliche Lernentwicklungsverzögerung sowie Störungen ihrer Motorik und des zentralen Nervensystems aufweisen. Kleinkinder nehmen die Gifte über die Muttermilch auf, die überhaupt die höchste toxische Belastung weltweit aufweist. Auf den Färöer Inseln leiden doppelt so viele Menschen an Parkinson, wie z.B. auf dem dänischen Festland. Das Fleisch von Walschulen geringeren Umfangs wird kostenlos an die Altersheime verteilt.

Kürzlich starben auf den Färöer-Inseln zwei Jugendliche angeblich an einem Mangel des körpereigenen Vitaminstoffs Carnitin. Die Meeresumweltschützer vermuten jedoch einen kausalen Zusammenhang zum Verzehr des kontaminierten Walfleischs und warnten die Färöer Bewohner vor diesen vergifteten Naturprodukten. Die große Färöer Zeitung "Sosialurin" veröffentlichte den Appell von WDSF und ProWal anlässlich ihres Besuchs auf der Inselgruppe. Allerdings schlachteten die Färinger auch danach weitere Wale ab.

Das Walfleisch müsste nach EU-Kriterien als Sondermüll entsorgt werden. Auf den nicht zur EU gehörenden Färöer Inseln gilt es heute immer noch als Delikatesse. Ein Regierungsverbot des Walfleischverzehrs gibt es auf der autonomen Inselgruppe nicht. Empfehlungen sehen lediglich vor, dass die Einwohner nur ein- bis zweimal pro Monat und Frauen, die beabsichtigen schwanger zu werden, gar kein Walfleisch essen sollten.

Die Meeresumweltschützer befragten Einwohner und Kinder auf den Färöer Inseln. Dabei stellten sie fest, dass der Verzehr von Walprodukten mehrfach monatlich erfolgt. Die Walportionen werden eingefroren oder durch Pökelung haltbar gemacht. Pro Jahr werden durch rund 900 Walfänge ca. 450.000 Kilogramm Walfleisch und -speck erbeutet. Das bedeutet bei insgesamt 48.000 Einwohnern, dass bei einem Zweidrittel-Konsum von 32.000 Einwohnern jeder pro Jahr 14 Kilogramm kostenlos erhält und verzehrt.

Pál Weihe konnte weiterhin bestätigen, dass die Samenqualität durch Methyl-Quecksilber und PCB stark beeinträchtigt wird. Aber auch diese drohende Gefahr weisen die Färinger Männer weit von sich. Die Fischer versicherten den beiden deutschen Besuchern, dass ihrer Meinung nach Walfleisch potent mache – möglicherweise ein großer und folgenschwerer Irrtum!


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Ebenfalls problematisch - Fischverzehr!

Schadstoffe in Fischen - Salz aus Meerwasser verhindert Quecksilber-Abbau

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schadstoffe-in-fischen-salz-aus-meerwasser-verhindert-quecksilber-abbau-a-703180.html





Gepökeltes Grindwalfleisch...





Gebetsmühlenartig behaupten so manche Jagd-Befürworter und die dänische und färöische Regierungen schon seit Jahren, dass das Fleisch der getöteten Grindwale ausschließlich für den Eigenbedarf der Insulaner verwendet und nicht verkauft wird.

Dies ist natürlich glatt gelogen!

Schon mehrmals dokumentierten wir vor Ort, dass der Grindwalfang durchaus kommerziellen Charakter hat, denn das Fleisch und der Speck der Tiere wurde in Restaurants, auf Märkten und in Geschäften angeboten. Mit dem WDSF zusammen deckten wir gar einen Schwarzmarkt von Privatpersonen für diese Produkte auf!

Bei unserem ersten Besuch in 2010 auf den Färöer-Inseln konnten wir einen von den Behörden genehmigten (Fischmarkt und Restaurants) und illegalen Markt (Verkauf von Privatpersonen) kommerziellen Absatzmarkt für das Fleisch und den Speck der Grindwale dokumentieren.

Auf der Suche nach neuen Absatzmärkten gingen die Färinger noch einige Schritte weiter. Das Walfleisch, welches die Einwohner umsonst bekommen, wird nun ganz öffentlich in Kleinanzeigen einer örtlichen Zeitung angeboten.

Es lockt das Geld. Ein gieriger Händler bietet das Walfleisch und den Speck gar über eine Online-Handels-Plattform im Internet an. Eine Portion mit Fisch, Walfleisch und Speck wird für etwa 200 € angeboten und bei Bestellung in und um der Hauptstadt frei Haus geliefert.

Machen diese Verkäufe weiterhin Schule, dann werden wohl bald an jeder Ecke auf den Färöer-Inseln diese Giftstücke angeboten, was nicht nur die Gesundheit der Färinger selbst, sondern auch die der Touristen gefährdet.

http://local.fo/new-era-whale-meat-and-blubber-sold-online-with-free-delivery/


Nur das Fleisch und der Speck der Tiere werden von den Insulanern überhaupt genutzt. Alles andere wird im Meer vor den Inseln versenkt. Betrachtet man, dass die Färinger selbst schon die ungeheure Zahl von mehr als 264.000 Tötungen von Grindwalen dokumentiert haben, müssen sich gigantische Berge von Wal-Skeletten vor ihrer eigenen Küste aufgetürmt haben. Die Färöer-Inseln ist wohl der größte Tierfriedhof der Welt!


ProWal/WDSF-Pressemitteilung 2010


Verbotener kommerzieller Handel mit Walfleisch auf Färöer-Inseln aufgedeckt


(Färöer/Deutschland – 15.09.2010) Zum ersten Mal haben Tierschützer nachgewiesen, dass es auf den Färöer-Inseln einen offenen und verdeckten Handel mit Walfleisch gibt. Die Tierschutzaktivisten Andreas Morlok (Projekt Walschutzaktionen - ProWal) und Jürgen Ortmüller (Wal- und Delfinschutz-Forum – WDSF) enthüllten vor Ort als Angler getarnt, dass der heutige Grindwalfang mit der vorgeschobenen uralten Tradition nichts mehr zu tun hat.

Morlok (ProWal): „Entgegen den Behauptungen der Regierungen Dänemarks und der Färöer-Inseln, konnten wir aufdecken, dass das Walfleisch nicht allein den Einheimischen kostenlos zur Verfügung steht. Es gibt einen offiziellen und schwunghaften Handel mit Grindwalfleisch (Pilot Whale), das in Restaurants wie dem „MarcoPolo“ und im 4-Sterne-Hotel „Hafnia“ sowie auf dem Fischmarkt der Hauptstadt Thórshavn öffentlich angeboten wird. Jeder kann dort Walsteaks erwerben und konsumieren und das zu einem üppigen Preis von 40,- bis 50,- € pro Mahlzeit.“

Durch Undercover-Aktionen deckten die Tierschützer nun auch auf, dass es einen zusätzlichen verbotenen Graumarkt für Walfleischprodukte gibt. WDSF-Geschäftsführer Ortmüller: „Da jeder Einwohner nach einer Waljagd ein Anrecht auf kostenloses Walfleisch hat, ist die Versuchung groß, das Fleisch der Meeressäuger zusätzlich an zahlende Konsumenten zu verkaufen.“ Im Restaurant des Hotels Sjòmansheim in Klaksvik, wurde den vermeintlichen Anglern Walfleisch offeriert, das die Küchenfrau besorgt hatte, denn die privaten Kühltruhen sind nach über 800 geschlachteten Walen in der Saison 2010 randvoll.

Ein Bootsvermieter verkaufte den Aktivisten ein halbes Kilo gepökeltes Walfleisch. In dem größten Lebensmittelladen der Inselhauptstadt Thórshavn, dem SMS-Útsola mit mehr als zehntausend Quadratmetern Verkaufsfläche, wird aus Norwegen importiertes Mink-Walfleisch als Delikatesse angeboten (2,5 Kg für € 43,00). Norwegen versicherte bisher, dass der Walfang nur für den Eigenbedarf und den Export an die Walfangländer Japan und Island betrieben wird. 

Als gefährlich empfinden die Tierschützer dabei die Tatsache, dass es bei dem kommerziellen Handel keinen Hinweis auf hochgradig mit Schadstoffen wie Quecksilber und PCB kontaminiertes Walfleisch gibt. Von der Färöer Regierung heißt es lapidar und allgemein, dass Kleinkinder und Schwangere besser kein Walfleisch essen sollten.

Morlok von ProWal bestreitet die heutige Notwendigkeit des Walfangs: „Mit einer früheren Tradition hat dies nichts mehr zu tun. Die Lebensmittelversorgung auf den Färöer ist sehr gut. Durch die täglichen Fähr- und Flugzeugverbindungen werden alle Bedarfsartikel zügig importiert. Der Lebensstandard ist überdurchschnittlich hoch. Jede Familie hat ein eigenes Haus und ist motorisiert. Sportboote, Yachten und Jet-Skis bestimmen das Bild in den vielen Häfen. Es gibt mehrere Kinos, Museen und drei Krankenhäuser für die insgesamt rund 48.650 Einwohner. Hochmoderne Unterseetunnel verbinden einzelne Inseln und es stehen Helikopter-Taxis zur Verfügung. Eine alljährliche Subventionsspritze von 125 Millionen Euro vom Mutterland Dänemark ermöglicht den Färingern zusätzlich ein sehr angenehmes Leben. Die Walschulen werden heutzutage gar mit aufwändigen Satelliten-Ortungssystemen aufgespürt. Die unregulierten Fangquoten sorgen für eine Überversorgung mit Walfleisch, sodass es in den offenen Handel gebracht wird. Mehr als ein gutes Taschengeld für die Färinger.“ 

Ortmüller vom WDSF sieht den heutigen Walfang der Färinger auch als traditionellen Freizeitspaß in Verbindung mit anderen Tierquälereien: „Hasen werden mit Blei-Schrot beschossen, obwohl sie dadurch ungenießbar werden. Das alljährliche Fangen und Kochen von jungen Sturmvögeln löst große Begeisterung aus. Die Vögel werden mit Keschern von Booten aus einfach eingesammelt, da die Jungtiere durch intensive Nahrungsaufnahme so viel Fett angesetzt haben, dass sie flugunfähig sind. Im November findet die behördlich genehmigte Jagd auf Heringshaie statt. Das ist eine reine Spaßveranstaltung, bei der es hohe Preisgelder gibt, wie uns der Leiter des örtlichen Naturkunde-Museums bestätigte. Es interessiert keinen der Jäger, dass der Heringshai gemäß der IUCN als gefährdet eingestuft ist und überhaupt nicht mehr bejagt werden sollte. Ich fragte einen Färinger provokativ, warum sie keine Hunde essen würden – Antwort: davon haben wir nicht genug.“

Das WDSF und ProWal kritisieren die Regierung der Färöer-Inseln in aller Schärfe und fordern einen endgültigen Walfangstopp. Die Organisationen äußerten: „Wir werden die IWC, die zuständigen Polizeistellen der Färöer und in Norwegen sowie die Regierung und die Aufsichtsbehörden des Mutterlandes Dänemark über diesen lebhaften kommerziellen Handel mit Walfleisch informieren.“ --



Im Restaurant Marco Polo in Thorshavn erhält der Gast ein Menü mit Grindwalfleisch und Kartoffeln für umgerechnet € 40,-.











Auf dem Fischmarkt in Thorshavn.

Grindwalfleisch wird an den Ständen 1 - 5 angeboten.






Illegaler Grindwalfleisch-Verkauf in Dänemark!

ProWal ist einem ungeheuren Skandal auf der Spur. In Dänemark, also in einem EU-Mitgliedsland, taucht immer mehr Fleisch und Speck von Grindwalen auf, die auf den Färöer-Inseln abgeschlachtet wurden.

Zum ersten Mal wurde 2012 das Fleisch und der Speck der Grindwale in Dänemark in Restaurants von sogenannten „Heimathäusern“ von Exil-Färinger angeboten. Diese Heimathäuser sind für jeden zugänglich und jeder hat die Möglichkeit dort Menüs mit Grindwalfleisch und Speck zu konsumieren. Der Handel mit Delfin- und Walfleischprodukten ist in der EU strengstens verboten. Dennoch suchen und erschließen sich die Färinger weitere Absatzmärkte, denn so viel Fleisch und Speck der getöteten Grindwale können sie gar nicht selbst konsumieren.

Windige Geschäftemacher nutzen ein undurchsichtiges Schlupfloch der CITES-Bestimmungen, welches es den Färingern erlaubt, für den Privatverbrauch auch  geringe Mengen Grindwalfleisch in andere Länder mitzunehmen. Nun wird diese Hintertüre dafür ausgenutzt, um in den sogenannten „Heimathäusern“ in Dänemark Grindwalfleisch zu verkaufen.

In einem „Heimathaus“ in Esbjerg in Dänemark wurde am 13.10.2012 Fleisch und Speck von Grindwalen, welches von den Färöer-Inseln stammt, für 26 € je Menü verkauft.

ProWal hat in verschiedenen dänischen Städten mehrere Strafanzeige bei den Behörden gestellt.




Trotz riesiger eigener Bestände an Grindwalfleisch!

Der in einer riesigen Shopping-Mall liegende SMS-Supermarkt verkauft aus Norwegen importiertes Minkwalfleisch!






















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